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Aktuelle News

Nachrichten, Meldungen und Neuigkeiten aus Bauwesen und Bauwirtschaft

 
 
 
  • Neues Fortbildungsprogramm für das 2. Halbjahr 2026
    Mit über 100 Seminaren bietet Ihnen die Ingenieurakademie Bayern wieder ein umfangreiches und stetig aktualisiertes Fortbildungsprogramm für das 2. Halbjahr 2026. Denn die Anforderungen an Planende, Ingenieurinnen und Ingenieure entwickeln sich stetig weiter - von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz über nachhaltiges Bauen bis hin zu neuen technischen Regelwerken. Bleiben Sie fachlich auf dem neuesten Stand und bereiten sich gezielt auf die kommenden Herausforderungen vor!
  • Rolle rückwärts bei den bayerischen Klimazielen
    Bayern hatte sich beim Klimaschutz viel vorgenommen. Jetzt rudert die Staatsregierung zurück und gibt ihr früheres Ziel der Klimaneutralität bis 2040 auf, obwohl Wissen, Technologien und Lösungen längst vorhanden sind. „Die Aufweichung der Klimaziele wird hauptsächlich mit wirtschaftlichen Zwängen begründet. Doch man beachtet dabei nicht die Klimafolgekosten, die wir unseren nachfolgenden Generationen aufbürden“, kritisiert Kammerpräsident Prof. Dr. Norbert Gebbeken in der aktuellen Kolumne in der Bayerischen Staatszeitung.
  • Info-Vortrag: Lehrgang Konstrukteur/in im konstruktiven Hoch- und Ingenieurbau - 22.06.2026 - Online - Kostenfrei!
    Sie möchten Ihre Mitarbeitenden oder sich selbst schnell, effizient und praxisnah als Konstrukteur/in weiterbilden? Dann informieren Sie sich online beim kostenfreien Info-Vortrag am 22. Juni 2026 um 16 Uhr über unseren Lehrgang „Konstrukteur/in im konstruktiven Hoch- und Ingenieurbau“! Die Fortbildungsreihe umfasst 5 Module zur gezielten Förderung und praxisgerechten Weiterentwicklung von Bauzeichnern, Bautechnikern und Ingenieuren und startet wieder am 14. Januar 2027.
  • Politischer Abend: Bundesingenieurkammer mahnt mittelstandsfreundliche Politik an
    Beim Politischen Abend der Bundesingenieurkammer am 9. Juni 2026 stand die Rolle des Ingenieurwesens für die erfolgreiche Transformation von Infrastruktur, Klimaanpassung und Wirtschaft im Mittelpunkt. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und den Ingenieurkammern diskutierten die aktuellen politischen Rahmenbedingungen - und übten deutliche Kritik an deren wenig mittelstandsfreundlicher Ausgestaltung. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau war mit Präsident Prof. Dr. Norbert Gebbeken, 1. Vizepräsident Michael Kordon, Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Scholz und Geschäftsführer Dr. Andreas Ebert dabei.
  • Neue Vorteile für Kammermitglieder: Cyber-Versicherung und Einkaufsplattform BAMAKA
    Im Rahmen der langjährigen Kooperation der Bundesingenieurkammer mit der HDI Versicherung konnte das Angebot für Kammermitglieder um eine Cyberversicherung erweitert werden. Zusätzlich profitieren Kammermitglieder künftig auch von der Nutzung der Plattform BAMAKA, Deutschlands größter Einkaufsplattform für die Bauwirtschaft. Für Mitglieder der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau gibt es noch viele weitere Partnerangebote mit vergünstigten Konditionen.
  • Bayerischer Ingenieurpreis 2027: Reichen Sie bis zum 10. Juli Ihr Projekt ein!
    Haben Sie in letzter Zeit ein spannendes Projekt realisiert, auf das Sie besonders stolz sind? Oder eine besonders innovative oder nachhaltige Ingenieurleistung umgesetzt? Dann bewerben Sie sich für den mit 10.000 Euro dotierten Bayerischen Ingenieurpreis 2027! Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau zeichnet mit dem Ingenieurpreis große und kleine Ingenieurleistungen, Projekte und Bauwerke aller Fachrichtungen aus, die auf ihre ganz besondere Weise herausstechen. Ab sofort können Sie bis zum 10. Juli 2026 Ihr Projekt einreichen unter: www.bayerischer-ingenieurpreis.de
  • Bayerns Bauminister Bernreiter: EU plant massive Eingriffe bei Bauen und Wohnen!
    „Immer neue EU-Vorschriften schaffen immer mehr Bürokratie“, warnt Bauminister Bernreiter. Davon lasse sich die EU aber nicht abhalten, massive gesetzliche Eingriffe für Bauen und Wohnen zu planen. „Neue Mindestquoten für grüne Baustoffe bei allen öffentlichen Bauaufträgen und zusätzliche Vergabekriterien werden ein neues Bürokratiemonster schaffen und die Baukosten weiter erhöhen. Gleichzeitig soll ein neues EU-Gesetz für mehr bezahlbaren Wohnraum vorgelegt werden, das genau das Gegenteil von seinem Titel schaffen wird, neue Bürokratie und mehr Kosten für Bauen und Wohnen“, so Bernreiter weiter.
  • Gebäudemodernisierungsgesetz: Die Gebäudewende braucht einen realistischen Pfad
    Am 11. Juni 2026 debattiert der Bundestag über das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) - und damit über den Kurs der Gebäudewende. Marcel Kaupmann, Referent Digitalisierung und Ingenieurwesen der Bundesingenieurkammer, macht in seinem Kommentar deutlich: Mehr Optionen im Heizungskeller bedeuten noch keine besseren Entscheidungen. Für eine erfolgreiche Gebäudewende braucht es vor allem verlässliche, verständliche Rahmenbedingungen - für Eigentümer, Mieter und die planenden Berufe. Jetzt ist der Moment, im Gesetz nachzuschärfen.
  • Mich fasziniert der Gedanke, unsere gebaute Umwelt zu gestalten
    Die gebaute Umwelt gestalten, diese Vorstellung reizte Nina Jelínek bereits als Schülerin. Die junge Ingenieurin achtet bei den von ihr geplanten Bauwerken darauf, dass sie Sicherheit, Teilhabe und Lebensqualität von Menschen miteinander verbinden. Brandschutz und barrierefreies Bauen sind ihr Metier. Nina Jelínek ist außerdem überzeugte Netzwerkerin. Sie ist Mitglied im BayIka-Frauennetzwerk ingenieurinnen@bayika und treibt die Weiterentwicklung eines firmeninternen Netzwerks bei ihrem Arbeitgeber voran. Nina Jelínek ist die siebte Gesprächspartnerin unserer Interviewreihe mit Frauen im Ingenieurwesen.
  • Erste Verkehrszeichenbrücke aus Holz in Deutschland
    Holz im Infrastrukturbau? Was lange als Nischenlösung galt, wird zunehmend zur ernsthaften Alternative - selbst für hochbelastete Anwendungen wie Verkehrszeichenbrücken über Autobahnen. Im Forschungsprojekt „TTS-Bridge“ wurde an der TH Rosenheim erstmals eine solche Konstruktion aus Brettschichtholz bis zur Ausführungsreife entwickelt. Das Ziel: energieintensive Materialien wie Stahl oder Aluminium zu ersetzen - bei gleichzeitig hoher Dauerhaftigkeit.
  • Nationaler Normenkontrollrat: Aufwand im Wohnungsbau durch Gesetze und Normen begrenzen
    Der Nationale Normenkontrollrat (NKR) fordert eine grundlegende Reform des Zusammenspiels von technischen Normen, Baurecht und Vertragsrecht. In einem neuen Positionspapier spricht sich der NKR dafür aus, vereinfachte Baustandards rechtlich besser abzusichern, die Vertragsfreiheit zu stärken und die faktische Bindungswirkung von DIN-Normen kritisch zu überprüfen. Ziel ist es, die Baukosten zu senken, Investitionen in den Wohnungsneubau zu erleichtern und mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
  • Forschungsverbund ForBat@Bau entwickelt Tool für emissionsfreie Baustellen
    Der Forschungsverbund ForBat@Bau unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) will ein integriertes Planungs- und Betriebstool für komplexe emissionsfreie Baustellen entwickeln und die beteiligten Akteure zu ganzheitlichen Lösungskonzepten vernetzen. Die Bayerische Transformations- und Forschungsstiftung fördert das auf drei Jahre angelegte Projekt mit 1,9 Millionen Euro.
  • Bundesregierung beschließt Aktionsprogramm zur Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie
    Das Bundeskabinett hat am 3. Juni 2026 ein Aktionsprogramm beschlossen, mit dem die Entwicklung der Kreislaufwirtschaft in Deutschland beschleunigt werden soll. Bis Ende 2027 treibt die Bundesregierung zwölf Maßnahmen voran, die die deutsche Wirtschaft in einem Schlüsselbereich stärken werden. Wesentliche Elemente des Programms sind die Umsetzungsplattform für Innovation und neue Projekte sowie das Förderprogramm "Zukunft Kreislaufwirtschaft".
  • BMF-Monitoringbericht zum Sondervermögen: Mehr Transparenz und Investitionskontrolle
    Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat am 1. Juni 2026 erstmals seinen Monitoringbericht zum Mittelabfluss des Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität vorgelegt. Der Bund setzt damit auf mehr Transparenz gegenüber Wirtschaft und Bevölkerung. Die Investitionskontrolle soll helfen, Fehlentwicklung früh zu adressieren. Kernstück ist ein öffentlich zugängliches Dashboard, das den Einsatz der Mittel künftig nachvollziehbarer machen soll.
  • BVPI veröffentlicht Hinweise zu Form und Inhalt prüffähiger statischer Berechnungen
    Der Technische Koordinierungsausschuss der Bundesvereinigung der Prüfingenieure für Bautechnik e.V. (BVPI) hat eine neue Arbeitshilfe mit dem Titel „Hinweise zu Form und Inhalt prüffähiger statischer Berechnungen“ erarbeitet, die kostenfrei zum Download erhältlich ist. Die Hinweise enthalten allgemeine Empfehlungen für die Erstellung statischer Berechnungen. Ziel ist es, durch Hinweise bezüglich der äußeren Form, der Gliederung und des Inhalts zur Übersichtlichkeit und Verständlichkeit der statischen Unterlagen beizutragen.
  • TÜV-Baurechtsreport 2026 veröffentlicht
    Der TÜV-Verband hat den aktuellen Baurechtsreport 2026 mit den Ergebnissen der Prüfungen gebäudetechnischer Anlagen veröffentlicht. Nach Angaben des Reports hat sich die technische Gebäudesicherheit über nahezu alle Anlagentypen hinweg verschlechtert. Bei einzelnen Sicherheitssystemen liegt der Anteil wesentlicher Mängel inzwischen bei über 40 Prozent. Der TÜV-Verband fordert mehr Fokus auf resiliente Gebäudetechnik.
  • KI-Radar Bau & Immobilien: Neuer kostenloser Newsletter für Bauunternehmer im DACH-Raum
    Mit dem „KI-Radar Bau & Immobilien“ des Landshuter Medienunternehmens FachKI ist ein neuer Fach-Newsletter gestartet, der sich an Geschäftsführer und Inhaber mittelständischer Bauunternehmen im DACH-Raum richtet. Das Angebot will kompakte und praxisnahe Informationen zum Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Bau- und Immobilienwirtschaft liefern.
  • Holzbaupreis Bayern 2027 startet wieder
    Der Holzbaupreis Bayern startet in eine neue Runde: Vom 22. Juni bis 31. Juli 2026 sind Ingenieur/innen, Architekt/innen und Fachplaner/innen aufgerufen, ihre Projekte einzureichen. Der Wettbewerb würdigt herausragende Beispiele für innovatives, nachhaltiges und qualitätsvolles Bauen mit Holz in Bayern. Gesucht werden Projekte, die den Baustoff Holz in gestalterischer, konstruktiver und ökologischer Hinsicht überzeugend einsetzen und zukunftsweisende Impulse für die Baukultur setzen.
  • Ermüdungsnachweise im Holzbau
    Mit der Neuerscheinung „Ermüdungsnachweise im Holzbau“ legt Autor Prof. Dr.-Ing. Jörg Schänzlin eine praxisorientierte Arbeitshilfe zur Bemessung von Holztragwerken unter zyklischen Belastungen in der Reihe des holzbau handbuch vor. Im Fokus stehen Bauteile, die wiederkehrenden Einwirkungen aus Verkehr, Maschinen oder anderen dynamischen Lasten ausgesetzt sind und dadurch ermüdungsrelevante Beanspruchungen erfahren. Der Download der Publikation ist kostenfrei!
  • Innovatives Strategiespiel: Hoch hinaus mit "Project Skyline"
    Hoch hinaus ragen die Wolkenkratzer von New York City und Tokyo. Eine beeindruckende Skyline kennzeichnet die beiden Städte, deren Immobilienmarkt seit jeher heiß umkämpft ist. Immer höher nach oben wachsen die Gebäude, deren Wert oft von ihrer Lage zu den zentralen Wahrzeichen bestimmt wird. So auch im innovativen Deck-Building-Spiel „Project Skyline“ des Spieleverlags Piatnik, das einen strategischen Wettstreit rund ums Bauen von Hochhäusern und die Entwicklung attraktiver Stadtviertel auf einem großen Spielplan umsetzt.
  • Maßgeschneidertes Monitoring für Bauwerke durch modulares Schallemissionssystem „COMOBASE“
    8.000 Autobahnbrücken stufte das Bundesministerium für Digitales und Verkehr in der Zustandserfassung 2022 als sanierungsbedürftig ein. Höchste Zeit also, Deutschlands Brücken kontinuierlich zu überwachen. Mit dem modularen Schallemissionssystem „COMOBASE“ präsentiert das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS eine innovative Lösung zum permanenten Infrastrukturmonitoring - speziell auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten und deutlich kostengünstiger als herkömmliche Technologien.
  • Kammerwahl 2026: Infos und Termine
    Kaum zu glauben, aber wahr: die Legislaturperiode der VIII. Vertreterversammlung der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau neigt sich bereits dem Ende zu. Turnusgemäß finden alle fünf Jahre Wahlen statt. Das heißt: Im Herbst ist wieder Wahlzeit! Vom 21. September bis 4. Oktober 2026 sind die Mitglieder der Kammer aufgerufen, die Besetzung der neuen, IX. Vertreterversammlung der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, zu wählen - zum ersten Mal in einer digitalen Wahl! Wir haben Ihnen die wichtigsten Infos und Termine hier zusammengestellt.
  • RLBau 2026: Neufassung der Richtlinien für die Durchführung von Hochbauaufgaben des Freistaates Bayern ab 1. Juni 2026 in Kraft
    Das Bayerische Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr und das Bayerische Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat haben mit Schreiben vom 8. Mai 2026 bekannt gegeben, dass die Neufassung der Richtlinien für die Durchführung von Hochbauaufgaben des Freistaates Bayern (RLBau 2026) zum 1. Juni 2026 in Kraft tritt. Die Bekanntmachung wurde am 27.05.2026 im Bayerischen Ministerialblatt 2026, Nr. 206 veröffentlicht.
  • Gebäudetyp-e: Tragwerksplanung - Statik - Praxisbeispiele - 16.09.2026 - München
    Der Gebäudetyp-e stellt besondere Anforderungen an Planung, Tragwerksplanung und Statik. Im Seminar erhalten Sie einen praxisnahen Einblick in die spezifischen Herausforderungen und Lösungsansätze, die beim Gebäudetyp E relevant sind. Erfahrene Expert:innen aus Forschung und Praxis vermitteln die Grundlagen, zeigen Standards auf und stellen Praxisbeispiele vor. Sie erhalten Einblicke in Aspekte der Gebrauchstauglichkeit, die Umsetzung der Tragwerksplanung bei realen Projekten sowie zum Hamburg-Standard und dem rechtlichen Rahmen.
  • Leitfaden „PartnerING“: Erfolgreicher bauen durch bessere Zusammenarbeit
    Viele Bauprojekte in Deutschland laufen noch immer in klassischen Strukturen: getrennte Zuständigkeiten, unterschiedliche Interessen, hoher Abstimmungsaufwand. Die Folgen sind oft Verzögerungen, Konflikte und Mehrkosten. Im Forschungsprojekt „PartnerING“ der TU Braunschweig wurde jetzt ein Leitfaden mit 62 Partnerschaftselementen entwickelt, die sich in konventionell abgewickelte Bauvorhaben integrieren lassen – ohne ein komplett neues Modell einzuführen.
  • Mitgliederprojekt: Dynamische Formensprache - Fuß- und Radwegbrücke Offenbachstraße Nord in München
    Unter dem Motto „Kein Ding ohne Ing.“ stellt die Bayerische Staatszeitung auf einer Sonderseite regelmäßig spannende Projekte von Kammermitgliedern vor. Im neuesten Artikel erläutern Dr.-Ing. Otto Wurzer und Dr.-Ing. Gerald Schmidt-Thrö von der WTM Engineers München GmbH, wie mit der neuen Fuß- und Radwegbrücke über die Offenbachstraße Nord in München-Pasing ein wichtiger Baustein der Mobilitätswende realisiert wurde. Die Brücke zeigt, wie mit anspruchsvoller Ingenieurbaukunst Funktionalität, Gestaltung und Nachhaltigkeit überzeugend zusammengeführt werden.
  • Wie geht es mit dem Sondervermögen Infrastruktur weiter?
    Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur sollte Deutschlands Investitionsstau auflösen und die Modernisierung von Verkehrswegen, Energieversorgung, Digitalisierung und öffentlichen Bauten voranbringen. Inzwischen mehren sich die Zweifel, ob die Mittel tatsächlich zusätzlich wirken oder lediglich bestehende Haushaltsansätze ersetzen. Der VBI fordert deshalb mehr Transparenz, echte Zusätzlichkeit und verlässliche Rahmenbedingungen, damit das Sondervermögen nicht an fehlender Planbarkeit und ausbleibender Umsetzung scheitert.
  • Führen Frauen anders? Drei Frauen, die das Büro vom (Schwieger-)Vater übernommen haben, berichten
    Die erfolgreiche Veranstaltungsreihe "Bauingenieurin: gestern, heute, morgen" war am 12. Mai 2026 in Bamberg zu Gast. Stephanie Sierig, Vorsitzende des Ausschusses "Leben | Arbeit | Karriere" der Kammer, sprach mit Hertha Ulm, Gisela Raab und Anja Antoniali-Leistner über ihren Weg ins Bauingenieurwesen. Alle drei führ(t)en erfolgreich ein Ingenieurbüro und haben dieses vom Vater bzw. Schwiegervater übernommen. Alle haben ihren eigenen Führungsstil gefunden - und verrieten im Gespräch, was ihnen dabei wichtig ist.
  • Investitionen brauchen Fachkräfte
    Das Investitionsprogramm des Bundes kann sich sehen lassen - und ist dringend nötig. In Deggendorf wird die Bevölkerung schon bald in den Genuss dieser Investitionen kommen, der Ausbau der A3 steht bevor. Gleichzeitig warnen Experten: Für all die Maßnahmen fehlt es an qualifiziertem Personal. Vor diesem Hintergrund hat der Förderverein der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bei einem Treffen an der Hochschule neue Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung beschlossen.
  • Brückenbau neu gedacht auf der A9 bei Lenting
    Bei der grundhaften Sanierung der A9 zwischen Stammham und der AS Ingolstadt-Nord wird bei Lenting eine Brücke in modularer Bauweise errichtet. Vorgefertigte Elemente verkürzen die Bauzeit und sorgen für weniger Einschränkungen auf einer der meistbefahrenen Autobahnen Deutschlands. Bayerns Wirtschaftsminister, Huber Aiwanger, verschaffte sich vor Ort einen Eindruck der innovativen Bauweise.
  • Weltrekord: Höchste, serielle Onshore-Windenergieanlage entsteht in der Oberpfalz
    Die Max Bögl Wind AG markiert den nächsten Technologieschritt im Windenergieanlagenbau: In der Nähe des Unternehmenssitzes in Sengenthal im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz entsteht eine Windenergieanlage, deren Turm im Onshore-Bereich eine Weltrekordhöhe für Serien-Türme erreicht. Die Vestas Anlage mit 7,2 Megawatt installierter Leistung ist auf eine Nabenhöhe von 199 Metern und eine Gesamthöhe von 285 Metern ausgelegt.
  • Bayern und Baden-Württemberg starten Bundesratsinitiative für bessere Bedingungen beim Ausbau von Windenergie
    Bayern und Baden-Württemberg setzen sich gemeinsam für bessere Rahmenbedingungen beim Windenergieausbau ein. Mit mehreren Anträgen im Bundesrat werden die beiden Länder Nachbesserungen an der geplanten Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) fordern. Konkret fordern die beiden Bundesländer u.a. eine Erhöhung der jährlichen Ausschreibungsmengen von 10.000 auf 14.000 Megawatt und eine zusätzliche Windsonderausschreibung für 2027 mit 5000 Megawatt. Ziel ist ein schnellerer, regional ausgewogener und systemdienlicher Ausbau der Windenergie an Land.
  • Die Zukunft der Bauwirtschaft: Zweiter Band der IMPULS-Reihe veröffentlicht
    Die Bauwirtschaft befindet sich im Wandel: Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Künstliche Intelligenz, Robotik und der steigende Bedarf an ressourceneffizientem Bauen verändern die Anforderungen an Unternehmen, Fachkräfte und Prozesse grundlegend. Mit dem zweiten Band der IMPULS-Reihe „Die Zukunft der Bauwirtschaft“ erscheint erneut eine fundierte Sammlung praxisnaher Beiträge führender Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis.
  • Baugesetzbuch-Upgrade: Kabinett beschließt Novelle des Baugesetzbuches
    Das Bundeskabinett hat am 27. Mai 2026 den Entwurf eines „Gesetzes zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts (Baugesetzbuch-Upgrade)“ beschlossen. Damit sollen Bauleitplanverfahren gestrafft und vereinfacht, der Wohnungsbau zum überragenden öffentlichen Interesse erklärt und Kommunen mehr Handlungsmacht im Umgang mit Schrottimmobilien gegeben werden. Der Entwurf des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen befindet sich nun im parlamentarischen Verfahren. Die Bundesingenieurkammer begrüßt die Reform, fordert jedoch Nachbesserungen.
  • BMWSB: Sofortiger Antragsstopp für KfW-Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung”
    Im Förderprogramm "Energetische Stadtsanierung" (KfW 432) des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) können ab dem 28. Mai 2026 keine neuen Anträge mehr gestellt werden. Grund hierfür ist die Ausschöpfung der für Neuzusagen zur Verfügung stehenden Bundesmittel infolge der anhaltend hohen Nachfrage seitens der Kommunen. Bereits bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eingegangene Anträge werden weiterhin geprüft.
  • Kostenfreie KfW-Webinare für Kammermitglieder am 3., 12. und 17. Juni 2026
    Aufgrund der großen Nachfrage und nach zwei ausgebuchten Seminarrunden werden in einer dritten Runde exklusiv für Kammermitglieder am 3., 12. und 17. Juni 2026 nochmals zusätzliche Online-Seminare angeboten. In Kooperation von BIngK, BAK und KfW wird zu folgenden wohnwirtschaftlichen Förderprogrammen informiert: zur Neubauförderung, zur Förderung von Sanierungsvorhaben und zu technischen Aspekten der Gebäudeförderung.
  • Bundeskabinett beschließt Novelle des Wärmeplanungsgesetzes
    Das Bundeskabinett hat am 27. Mai 2026 den Gesetzentwurf zur Änderung des Wärmeplanungsgesetzes (WPG) beschlossen. Der vom Bundeswirtschaftsministerium und Bundesbauministerium eingebrachte Entwurf sieht eine deutliche Entlastung kleiner Kommunen bei der Wärmeplanung vor. Für Kommunen mit bis zu 15.000 Einwohnern wird ein stark vereinfachtes Verfahren eingeführt, die sogenannte „kleine Wärmeplanung“. Die Bundesingenieurkammer hatte eine Stellungnahme zum Gesetzesvorschlag abgegeben.
  • MINT-Frühjahrsreport 2026: Fachkräftemangel bremst Bau, Infrastruktur und Klimaschutz
    Der neue MINT-Frühjahrsreport 2026 des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt: Trotz schwacher Konjunktur bleibt die Fachkräftelücke in den MINT-Berufen erheblich. Besonders angespannt ist die Lage in den Bauberufen sowie in den Ingenieur- und Planungsberufen rund um Bau, Vermessung, Gebäudetechnik und Architektur. Hier ist die MINT-Lücke gegenüber dem Vorjahr weiter gestiegen. Der VBI fordert deshalb eine entschlossene MINT-Offensive.
  • Umfrage: Neue Arbeitswelten und Künstliche Intelligenz
    Der Arbeitskreis Junge Ingenieur:innen der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau hat eine Umfrage durchgeführt, um ein aktuelles Stimmungsbild zu zentralen Themen wie Künstliche Intelligenz (KI), Remote Work (Homeoffice), Nachhaltigkeit, Weiterbildung sowie Diversität und Gleichberechtigung einzuholen. Ziel war es, Perspektiven verschiedener Generationen sichtbar zu machen und Impulse für eine zukunftsfähige Arbeitskultur im Ingenieurwesen zu geben. Die Ergebnisse werden im Rahmen eines MeetUps am 18. November 2026 vorgestellt. Weitere Infos folgen.
  • BIM im Wandel: Wie gelingt Transformation mit BIM - technisch, organisatorisch und kulturell? - 02.07.2026 - Regensburg
    BIM ist weit mehr als eine digitale Planungsmethode und wird zunehmend zum Motor für Veränderung in der Bau- und Planungsbranche. Doch wie gelingt dieser Wandel in der Praxis? Beim regionalen BIM-Erfahrungsaustausch am 2. Juli 2026 in Regensburg zum Thema "BIM im Wandel: Wie gelingt Transformation mit BIM - technisch, organisatorisch und kulturell" geben Expertinnen und Experten aus Planung, Verwaltung, Wissenschaft und Baupraxis Einblicke in ihre Erfahrungen zur Umsetzung, zeigen Erfolgsfaktoren auf und ordnen Herausforderungen der BIM-Transformation ein.
  • Frühjahrsbelebung im Bayerischen Baugewerbe bleibt aus
    Auf der Pressekonferenz des Landesverbandes Bayerischer Bauinnungen am 20. Mai 2026 in München stellten Verbandspräsident Georg Gerhäuser und Hauptgeschäftsführer Andreas Demharter die Ergebnisse der Frühjahrs-Konjunkturumfrage zahlreichen interessierten Pressevertreterinnen und -vertretern vor. Die Frühjahrsbelebung im Bayerischen Baugewerbe bleibt aus und die Iran-Krise schlägt sich bereits spürbar in der Geschäftslage der Bauunternehmen nieder. So beurteilen nur noch 13,3 Prozent der Unternehmen ihre gegenwärtige Situation positiv.
  • ifo Geschäftsklimaindex im Mai 2026 gestiegen, nur Bauhauptgewerbe gibt leicht nach
    Nach dem Einbruch im März und April hat sich die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland leicht erholt. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im Mai auf 84,9 Punkte, nach 84,5 im April. Im Bauhauptgewerbe hat das Geschäftsklima jedoch leicht nachgegeben. Ansonsten waren die Unternehmen etwas zufriedener mit den laufenden Geschäften. Auch der Blick auf die kommenden Monate fiel weniger pessimistisch aus. Die deutsche Wirtschaft stabilisiert sich vorerst, die Lage bleibt aber fragil.
  • Verbände fordern echten Bau-Turbo II für den Wohnungsmarkt
    Trotz steigender Baugenehmigungszahlen ist die Situation am Wohnungsmarkt seit Jahren kritisch. Die Fertigstellungszahlen 2025 in Höhe von 206.600 Wohnungen (-18 Prozent) sind ein Beleg dafür, dass der Wohnungsmarkt noch stärker als bisher auf politische Unterstützung angewiesen ist. Nur so können wirtschaftlich tragfähige Rahmenbedingungen zur Realisierung von bezahlbarem Wohnraum etabliert werden. Ein breites Verbände-Bündnis aus Bauindustrie, ZIA, bbs, BDA, BDB, BFW, GdW, IVD, VBI, VDIV und vdp und fordert jetzt in einem Appell einen „Bau-Turbo II“.
  • Studierende analysieren A8-Albaufstieg
    Der neue A8 Albaufstieg ist das größte Autobahn Infrastrukturprojekt in Baden Württemberg. Auf 7,6 Kilometern erstellt die Autobahn GmbH Niederlassung Südwest eine neue Trasse mit zwei Tunnel und zwei Talbrücken, jeweils mit durchgängig drei Fahrstreifen und Standstreifen. Damit die zahlreichen Großbauwerke gemeinsam und punktgenau zur Verkehrsfreigabe 2034 abgeschlossen sind, ist ein hochgradig verzahnter Bauablauf mit durchgängiger Logistikplanung erforderlich.
  • Wiederverwendbare Ziegelwände für die Bauwirtschaft
    Ein Team der TU Graz hat eine Ziegelfertigteilwand entwickelt, die sich zerstörungsfrei abbauen und erneut nutzen lässt. Kern des Projekts „Re-Use Ziegelwand“ sind industriell vorgefertigte Ziegelwandelemente, die nicht mit konventionellen Mörtelfugen, sondern reversiblen Fugenlösungen nahezu 100 Prozent rückbaubar gefügt sind. Damit können die Wandelemente nach dem Rückbau eines Gebäudes mehrfach wiederverwendet werden. Das senkt die Emissionen deutlich und schont wertvolle Ressourcen.
  • Konferenz KONKRET 2026 - 17.06.2026 - München - 30% Rabatt für Mitglieder
    Bauen wird immer komplexer: Digitale Prozesse, KI-gestützte Lösungen und innovative Technologien verändern die Branche. Genau um diese Themen geht es bei der Capmo-Konferenz KONKRET 2026 in München. Hier kommen die Top-Köpfe der Branche zusammen, um über Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Automatisierung in der Bauwirtschaft zu sprechen. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ist Partner der Konferenz. Für unsere Mitglieder gibt es 30 % Rabatt auf die Ticketpreise!
  • Workshop: Change Management - Gemeinsam etwas verändern für Ingenieurinnen - 16.07.2026 - München - Kostenfrei!
    Blickt man auf die Zahlen der Studienanfänger:innen, ist das Geschlechterverhältnis in den Bau-Studiengängen inzwischen relativ gleich verteilt. Doch von 50:50 im Studium ist nach einigen Jahren Berufsleben nicht mehr viel übrig. Der Frauenanteil sinkt über die Jahre und gerade in den Führungspositionen sind Frauen nach wie vor eher die Ausnahme. Woran liegt das? Und wie lässt sich das ändern? Im Workshop "Change Management" hinterfragen wir mögliche Ursachen und erarbeiten in Kleingruppen gemeinsam Wege, wie sich bestehende Hürden überwinden lassen und wir zu nachhaltigen, strukturellen Veränderungen kommen.
  • Wenn Dich das Solar-Modul anschaut …
    Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE ist es gelungen, farbige Folien mit transparenten Aussparungen zu versehen und so realistisch aussehende Motive auf Photovoltaikmodulen zu erzeugen. Auf diese Art können zum Beispiel Dachziegel imitiert werden. Die Folienschnittmuster nutzen die MorphoColor®-Technologie, eine Erfindung des Forschungsinstituts, bei der ein Farbeindruck erzeugt wird, ohne dass die Effizienz eines PV-Moduls nennenswert beeinträchtigt wird.
  • 18 Prozent weniger fertiggestellte Wohnungen im Jahr 2025
    Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 206.600 Wohnungen gebaut. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 18,0 % oder 45.400 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Damit sank die Zahl fertiggestellter Wohnungen im zweiten Jahr in Folge deutlich (2024: -14,4 % zum Vorjahr), nachdem sie in den Jahren 2021 bis 2023 jeweils bei rund 294.000 gelegen hatte. Zuvor war die Zahl neuer Wohnungen von ihrem Tiefststand von 159.000 im Jahr 2009 auf den Höchststand von 306.400 im Jahr 2020 gestiegen.
  • Bundesingenieurkammer und Bayerische Ingenieurekammer-Bau begrüßen Verabschiedung des Vergabebeschleunigungsgesetzes
    Mit der Verabschiedung des Vergabebeschleunigungsgesetzes am 08.05.2026 hat der Bundesrat den mittelstandsfreundlichen Losgrundsatz grundsätzlich bestätigt, jedoch Ausnahmen für Infrastruktur- und Verkehrsprojekte ermöglicht. BIngK-Präsident Dr.-Ing. Heinrich Bökamp begrüßt, dass das Gesetz nun in Kraft treten kann und bemerkt kritisch: „Das Vergabebeschleunigungsgesetz ist ein wichtiger Baustein, damit die Mittel des Sondervermögens zügig abfließen können. Solch langwierige Gesetzesabstimmungen und -verhandlungen erhöhen den Handlungsdruck im Infrastrukturbereich unnötig.“
  • Digitale Sprechstunde: Alles zur Kammermitgliedschaft - 22.07.2026 - Kostenfrei
    Bei unserer neuen Digitalen Sprechstunde am 22. Juli 2026 erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die Mitgliedschaft in der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau - als Freiwilliges Mitglied oder als Beratender Ingenieur. Anschließend haben Sie Gelegenheit, Ihre Fragen loszuwerden. Wir freuen uns auf Sie!
  • Zwei bayerische Projekte unter den 13 ausgewählten Projekten im Förderprogramm „Pilotprojekte - Innovationen im Gebäudebereich“
    Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) hat gemeinsam mit einem Expertengremium 13 Projekte ausgewählt, die mit innovativen Ansätzen zur Zukunft des Bauens beitragen. Darunter sind auch zwei Projekte aus Bayern. Ziel des Programms ist es, Innovationen aus der Wissenschaft in die Praxis zu bringen und zu erproben. Die ausgewählten Vorhaben decken ein breites Spektrum an Themen ab - von innovativen Baustoffen und zirkulären Konstruktionsmethoden über Low-Tech Ansätze bis hin zu digitalen Planungs- und Fertigungsprozessen.
  • Baugenehmigungen für Wohnungen im März 2026: Plus 11,5 Prozent zum Vorjahresmonat
    Im März 2026 wurde in Deutschland der Bau von 21.800 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 11,5 % oder 2.200 Baugenehmigungen mehr als im März 2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 8,2 % oder 1.300 auf 17.600. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, stieg im März 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 28,0 % oder 900 auf 4.200.
  • Von der GEG-Novelle zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) - 18.06.2026 - Online-Seminar
    Die geplante Novelle des GEG, die in ein Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) überführt werden soll, wird zahlreiche Änderungen mit sich bringen, die sowohl Neubauten als auch Bestandsgebäude betreffen. Das Seminar vermittelt einen kompakten und praxisnahen Überblick über die wichtigsten Änderungen im Vergleich zum bisherigen GEG. Ein besonderer Fokus liegt auf dem zukünftigen Umgang mit fossilen Energieträgern sowie auf den Zusammenhängen mit den aktuellen Vorgaben der EU-Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD).
  • Spatenstich in Grafing: BayernHeim baut erstmals Wohnungen nach Gebäudetyp-e
    Experimentelles Bauen trifft bezahlbaren Wohnraum! Zum ersten Mal baut die staatliche Wohnungsbaugesellschaft BayernHeim GmbH Wohnungen nach dem Gebäudetyp-e. In Grafing war Ende April Spatenstich für 57 einkommensorientiert geförderte Wohnungen, bei denen überzogene Baustandards gezielt reduziert werden, um Baukosten zu senken und Bürokratie abzubauen. Dafür stellt der Freistaat 17,7 Mio. Euro aus der Wohnraumförderung bereit.
  • ifo Konjunkturumfrage: Geschäftsklima im Wohnungsbau bricht ein
    Die Stimmung im Wohnungsbau hat sich im April massiv verschlechtert. Das Geschäftsklima fiel von -19,3 auf -28,4 Punkte. Das ist der stärkste Rückgang seit April 2022. Vor allem die Erwartungen der Unternehmen trübten sich deutlich ein, aber auch die laufenden Geschäfte wurden schlechter beurteilt, so die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage des ifo Institutes vom April 2026.
  • Wohnungswirtschaft Bayern: Keine Trendwende in Sicht
    Die Baukrise in Bayern hat die sozial orientierte Wohnungswirtschaft fest im Griff. Eine Trendwende beim Wohnungsbau ist nicht in Sicht. Das zeigt die aktuelle Leistungsbilanz der Mitgliedsunternehmen des Verbands bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern) für das Jahr 2025. Die Baufertigstellungen stagnieren auf niedrigem Niveau. Im Jahr 2025 wurden 3.505 Wohnungen (-1,7%) fertiggestellt. Vor vier Jahren waren es noch rund 5.200 Wohnungen. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Wohnraum weiter. Der Wohnungsbau kann mit der hohen Nachfrage nicht Schritt halten.
  • Bayerische Ingenieurbüros unter Druck: Auftragsrückgänge, Ingenieurmangel und Strukturwandel
    Das Infrastrukturpaket der Bundesregierung kommt in den Ingenieurbüros nicht an. Ein Jahr nach der Einigung auf das 500 Milliarden Euro Sondervermögen für Investitionen in Infrastruktur und Klimaneutralität und mehrere Monate nach dem beschlossenem „Bauturbo“ ist die wirtschaftliche Stimmung der bayerischen Ingenieurbüros sehr verhalten. Dies ergibt die Konjunkturumfrage der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, die jährlich im März durchgeführt wird.
  • Studierende der TH Augsburg besuchen Großprojekt 2. Stammstrecke München
    Studierende des vierten Semesters Bauingenieurwesen Bachelor besuchten am 20.04.2026 gemeinsam mit unserem Hochschulbeauftragten Prof. Dr. Stefan Rohr und Prof. Dr. Rita Hilliges die Baustelle VE41 Haltepunkt Marienhof in München. Im Auftrag der Deutschen Bahn wird dort die neue S-Bahn-Station Marienhof gebaut. Sie ist eine der drei neuen unterirdischen Stationen der 2. Stammstrecke München. Begrüßt wurden die Studierenden von André Wesch, Vertreter der bauausführenden Arge, der die Bauweise erläuterte.
  • Digitale Sprechstunde: Das Büro gut geplant in neue Hände - 24.06.2026 - Kostenfrei!
    Das eigene Unternehmen in andere Hände geben ist nicht leicht und will gut geplant sein. In unserer digitalen Sprechstunde am 24. Juni 2026 geht es um die wichtigsten Fragen zur Unternehmensnachfolge. Wie gebe ich mein Büro in neue Hände? Wann soll ich mit der Suche nach einem Nachfolger beginnen? Was sollte ich beachten? All diese und weitere Fragen werden in der digitalen Sprechstunde von Irma Voswinkel beantwortet. Wir freuen uns auf Sie! Gleich anmelden - die Teilnahme ist kostenfrei!
  • Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG): Bayerische Ingenieurekammer-Bau und Bundesingenieurkammer äußern deutliche Kritik
    Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau äußert deutliche Kritik am Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG). „Der Entwurf fällt nicht nur hinter das GEG 2024 zurück, sondern in zentralen Punkten sogar hinter das GEG 2020. Damit wird ein bereits erreichter klimapolitischer Standard ohne tragfähige Alternative aufgegeben. Angesichts zunehmender Klimafolgen und geopolitischer Risiken bei fossilen Energieträgern ist das der falsche Weg. Notwendig wäre ein klarer, konsistenter und verlässlicher Transformationspfad - kein regulatorisches Zurück und anschließender harter Systembruch“, sagt Vorstand Alexander Lyssoudis.
  • Ingenieurleistung muss sich wirtschaftlich lohnen!
    „Planende Berufe tragen Verantwortung für hochkomplexe technische und wirtschaftliche Prozesse – und haften für ihre Entscheidungen. Wenn diese Leistung dauerhaft über den Preis gedrückt wird, hat das Konsequenzen: Weniger Zeit für Variantenuntersuchungen, weniger Raum für integrale Abstimmung, weniger Innovation. Am Ende leidet die Qualität“, sagt Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, der Präsident der Bundesingenieurkammer.
  • Erster Netzwerktag Bauingenieurwesen an der Hochschule Landshut
    Am 7. Mai 2026 fand an der Hochschule Landshut erstmals der Netzwerktag Bauingenieurwesen der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau statt. Ziel der Veranstaltung war es, Studierenden einen praxisnahen Einblick in die Anforderungen und Erwartungen der Baupraxis an angehende Ingenieurinnen und Ingenieure zu geben sowie den direkten Austausch zwischen Hochschule und Unternehmen zu fördern.
  • Neue Plattform NaiS: Mit KI zu schnelleren Sanierungsentscheidungen
    Rund 75 Prozent der Gebäude in Deutschland wurden vor Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung errichtet. Um diese enorme Menge an Immobilien energetisch zu modernisieren, benötigen Wohnungsunternehmen, Kommunen und andere Bestandshalter belastbare Entscheidungsgrundlagen. Im Verbundprojekt NaiS haben Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft nun eine digitale Plattform entwickelt, auf der KI-gestützte Anwendungen komplexe Daten von Gebäuden innerhalb weniger Minuten analysieren und Sanierungsoptionen aufzeigen.
  • Holzbewehrtes Holz (HBH): Neue Holzbau-Technologie stärkt Tragfähigkeit von Holzträgern
    Holzbewehrtes Holz verbindet die bewährten Eigenschaften von Nadel-Brettschichtholz mit einer gezielten Verstärkung durch Laubholzfurniere – der sogenannten Superlamelle. Hierfür wurden jetzt wirtschaftliche und digital gestützte Produktionsprozesse entwickelt. Die Ergebnisse zeigen neue Marktchancen für den Holzbau sowie eine Steigerung der Tragfähigkeit und Robustheit von Holzbauteilen – insbesondere bei konstruktiven Schwachstellen wie Durchbrüchen oder Anschlüssen.
  • Firmenlauf B2Run - 15.07.2026 - München - Kostenfrei
    Am 15. Juli 2026 fällt wieder der Startschuss für den jährlichen B2RUN Firmenlauf im Münchner Olympiapark. Auch die Bayerische Ingenieurekammer-Bau stellt unter dem Motto "Keep on runnING" wieder ein Team mit laufbegeisterten Kammermitgliedern. Auf altbekannter Strecke geht es die gut 6 Kilometer durch den Münchner Olympiapark. Auf dem Programm stehen Laufen mit einem begeisterten Kammerteam und Netzwerken bei einer anschließenden Stärkung.
  • Forschungsprojekt Innobau 3D der HS München: Großes Potential bei 3D-gedruckten Gebäuden
    Ein ganzes Haus aus dem 3D-Drucker? Das geht! Und zwar in kurzer Bauzeit, mit wenig Personalbedarf und in Formen, die konventionelle Bauverfahren kaum erlauben. In Deutschland befinden sich 3D-gedruckte Gebäude in der Übergangsphase von Pilotprojekten zur Marktreife, erste Wohn- und Industriebauten wurden in den vergangenen fünf Jahren realisiert. „Additives Bauen hat Zukunft“, sagt Professor Jörg Jungwirth, der Hochschulbeauftragte der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau an der Hochschule München.
  • 12 Prozent mehr Wohnungsbaugenehmigungen in Bayern im ersten Quartal 2026
    Von Januar bis März 2026 werden in Bayern insgesamt 15325 Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt. Nach Auskunft des Bayerischen Landesamts für Statistik steigt das Genehmigungsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal 2025 um 12,1 Prozent beziehungsweise 1659 Wohnungen. Die Wohnungsbaugenehmigungen steigen im Vorjahresvergleich in den Landkreisen um 17,2 Prozent, in den Großstädten um 14,1 Prozent. Im Jahr 2025 zählte der Bauüberhang in Bayern insgesamt 182615 Wohnungen.
  • Digitale Sprechstunde: Listeneintragung - wieso, weshalb, warum? - 08.07.2026 - Kostenfrei
    Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau führt neben gesetzlichen Listen, in die sich Ingenieure im Bauwesen bei entsprechender Qualifikation eintragen lassen können auch Servicelisten, in die sich exklusiv nur Mitglieder der Kammer eintragen lassen können. Am 8. Juli 2026 erfahren Sie in der digitalen Sprechstunde mit unserer Ingenieurreferentin Irma Voswinkel alles Wissenswerte über die Eintragung in die verschiedenen Fach- und Servicelisten. Wir freuen uns auf Sie! Gleich anmelden - die Teilnahme ist kostenfrei!
  • Bundesingenieurkammer: Kritische Stellungnahme zur Umsetzung der Energieeffizienzrichtlinie
    Die Bundesingenieurkammer hat am 16. April 2026 eine Stellungnahme zum Gesetz zur Beschleunigung der Umsetzung der Energieeffizienzrichtlinie abgegeben. Darin sieht die BIngK nach Beratung durch den Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Energie die Zielsetzungen der europäischen Energieeffizienzrichtlinie durch den Gesetzentwurf deutlich verfehlt.
  • Parlamentarisches Frühstück mit Abgeordneten der CSU Landtagsfraktion und Bauminister Bernreiter
    Beim Parlamentarischen Frühstück am 6. Mai 2026 im Bayerischen Landtag hat sich der Vorstand der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau mit Abgeordneten der CSU und Bauminister Christian Bernreiter zu aktuellen Herausforderungen für das Planen und Bauen in Bayern ausgetauscht. Im Fokus standen die konjunkturelle Lage der Ingenieurbüros, das Vergabebeschleunigungsgesetz, das modulare und serielle Bauen, die DIN-Normen und die deutsche Resilienzstrategie.
  • Girls’ Day bei SOFiSTiK
    Am diesjährigen Girls’ Day öffnete die SOFiSTiK AG ihre Türen an den Standorten Garching bei München und Nürnberg und begrüßte dort jeweils sechs Schülerinnen, die einen Tag lang die Welt des Bauingenieurwesens und der Softwareentwicklung kennenlernen konnten. Ziel des bundesweiten Aktionstags ist es, Mädchen frühzeitig für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern – ein Anliegen, das bei der SOFiSTiK auf großes Engagement trifft. Mit dabei war auch Katharina Wolgast, die in der Kammer Teil des Frauennetzwerks ingenieurinnen@bayika ist.
  • Besichtigung Pumpspeicherkraftwerk und Doggerstollen - 03.07.2026 - Happurg - Warteliste geöffnet
    Unsere jährliche Regionaltour "Geotechnik und Ingenieurgeologie" führt Interessierte am 3. Juli östlich von Nürnberg nach Happurg. Auf dem Programm stehen die Besichtigungen zweier Sanierungsmaßnahmen. Zunächst geht es zu Bayerns größtem Pumpspeicherkraftwerk, wo Sie Einblicke in die Baumaßnahmen rund um das Oberbecken und die Anlagentechnik im Krafthaus erhalten. Anschließend geht es zum sogenannten "Doggerstollen", der in den Jahren 1944 und 1945 aufgefahren wurde. Ausgebucht! Lassen Sie sich gern auf die Warteliste setzen.
  • Digitalforum: Fassadenplanung in der Praxis - Video vom 14.04.2026 jetzt online!
    Die Fassade bietet viele Chancen aber auch Herausforderungen zum nachhaltigen, klimagerechten Bauen: In den großen, oft ungenutzten Fassadenflächen kann mittels Photovoltaik Energie erzeugt werden, mittels Fassadenbegrünung das Klima in den Städten verbessert werden, durch Verschattungen der Energiebedarf für Klimatisierung reduziert werden oder mittels neuartiger, oft baurechtlich ungeregelter Materialien ressourcenschonend gebaut werden. Das Digitalforum vom 14.04.2026 bietet Einblicke in ausgewählte Ingenieurthemen der "Fassade". Sehen Sie hier die Video-Aufzeichnung!
  • Umfrage zur wirtschaftlichen Lage der Ingenieur- und Architekturbüros 2026
    Noch bis zum 15. Juni 2026 wird die Unternehmensbefragung zur wirtschaftlichen Lage der Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Architektinnen und Architekten wieder vom Institut der deutschen Wirtschaft aus Köln (IW Consult) durchgeführt. Ziel der jährlich stattfindenden Befragung ist es, verlässliche und belastbare Daten zur wirtschaftlichen Lage der Ingenieur- und Architekturbüros zu erheben, um so eine zielgerichtete politische und wirtschaftliche Interessenvertretung zu gewährleisten.
  • Ausbau erneuerbarer Energien: Wertschöpfung in den Regionen könnte sich bis 2033 verdoppeln
    Deutsche Städte und Landkreise können ihre Einnahmen aus erneuerbaren Energien mehr als verdoppeln, wenn sie die Ausbauziele für Wind- und Solaranlagen erreichen: von heute 5,5 auf 12,4 Milliarden Euro jährlich ab dem Jahr 2033. Das belegt eine Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln Consult (IW Consult) im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums.
  • Förderpreis des Deutschen Stahlbaus 2026 für Isarsteg mit Flussbad in Freising
    Wenn über die Zukunft des Bauens gesprochen wird, geht es nicht nur um Materialien, sondern vor allem um die Menschen, die sie einsetzen. Die Ideen von heute prägen den gebauten Raum von morgen prägen, hier kommt dem Nachwuchs eine besondere Bedeutung zu. Der Förderpreis des Deutschen Stahlbaues stellt dieses Potenzial in den Mittelpunkt. Beim DASt-Kolloquium 2026 in Berlin wurden zwei Arbeiten mit dem Förderpreis des Deutschen Stahlbaues ausgezeichnet, die zeigen, mit welcher Klarheit und welchem Anspruch sich Studierende sowie Absolvent/innen aktuellen Herausforderungen widmen.
  • GMG statt GEG: Rückschritt mit Ansage
    Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz sorgt für Diskussionen - gerade in Bayern. Alexander Lyssoudis, Vorstandsmitglied der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, nimmt in der aktuellen Kammerkolumne in der Staatszeitung kein Blatt vor den Mund und zeigt, warum die geplanten Änderungen für viele Fachleute und Kommunen mehr Fragen als Antworten aufwerfen. Lesen Sie, welche Konsequenzen er für die Zukunft des Bauens und den Klimaschutz sieht – und warum die Debatte gerade jetzt wichtiger denn je ist.
  • Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Februar 2026: Plus7,6 Prozent zum Vormonat
    Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Februar 2026 gegenüber Januar 2026 kalender- und saisonbereinigt um 7,6 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, nahm der Auftragseingang im Februar 2026 im Vormonatsvergleich im Hochbau um 8,6 % und im Tiefbau um 6,7 % zu. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der kalender- und saisonbereinigte Auftragseingang von Dezember 2025 bis Februar 2026 um 4,6 % niedriger als in den drei Monaten zuvor (Hochbau: -9,2 %; Tiefbau: -0,4 %).
  • Bundestag beschließt Vergabebeschleunigungsgesetz: Losgrundsatz bleibt bestehen
    Der Deutsche Bundestag hat am 23. April 2026 das Gesetz zur Beschleunigung öffentlicher Aufträge verabschiedet. Der Losgrundsatz, der eine mittelstandsfreundliche Vergabe sicherstellt, bleibt unverändert bestehen und wird nicht pauschal zu Gunsten der Gesamtvergabe aus zeitlichen Gründen für alle Ausschreibungen im Oberschwellenbereich ersetzt. Damit waren die gemeinsamen Bemühungen der Bundesingenieurkammer und der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau sowie von BAK, ZDB und ZDH erfolgreich.
  • Rin in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln: „Stop and Go“ bei Infrastrukturprojekten
    In der aktuellen Kolumne in der Bayerischen Staatszeitung beleuchtet Dr. Markus Hennecke die langwierigen Prozesse bei Infrastrukturprojekten in Deutschland, die oft durch politische und finanzielle Hürden, weniger durch technische Komplexität verzögert werden. Planungsstopps führen zum Verlust von Wissen und Ressourcen, wobei besonders die Bürgerinnen und Bürger darunter leiden. Hennecke ruft die Mandatsträger in den neu gewählten kommunalen Vertretungen dazu auf, Eingriffe in laufende Projekte sehr sorgfältig abzuwägen, um Schaden zu vermeiden.
  • Doberaner Münster ist Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst
    Die großen Kathedralen des Mittelalters sind weit mehr als steinerne Zeugen des Glaubens; sie sind Meisterwerke der Bautechnik, die oft bis an die Grenzen des Materials ausgereizt wurden. Als „Ingenieurbauten avant la lettre“ wurden sie lange vor der Trennung der Berufe von Architekt und Ingenieur konzipiert. Am 23. April 2026 hat die Bundesingenieurkammer das Doberaner Münster als „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt einen Bau, der als technischer Pionier den Weg für die norddeutsche Backsteingotik ebnete.
  • 14 Milliarden Euro für Wohnen, Bau und Verkehr: Bayern beschließt Doppelhaushalt 2026/2027
    Bezahlbares Wohnen, zuverlässige Verkehrs- und Mobilitätsinfrastruktur sowie gezielte Unterstützung für Kommunen - das sind die zentralen Punkte im Doppelhaushalt 2026/27 des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr. Insgesamt sind rund 14 Milliarden Euro an Investitionen vorgesehen. Zwischen 2022 und 2027 wächst das Budget um rund 2,4 Milliarden Euro - ein Zuwachs von rund 50 Prozent. Heute hat der Bayerische Landtag grünes Licht gegeben.
  • Parlamentarisches Frühstück mit Abgeordneten der Freie Wähler Landtagsfraktion
    Beim Parlamentarischen Frühstück am 22. April 2026 im Bayerischen Landtag hat sich der Vorstand der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau mit Abgeordneten der Freien Wähler zu aktuellen Herausforderungen für das Planen und Bauen in Bayern ausgetauscht. Im Fokus standen die konjunkturelle Lage der Ingenieurbüros, die Vergabe und die Planbarkeit öffentlicher Investitionen sowie Wege zum einem schnelleren, rechtssicheren und wirtschaftlichen Bauen - ohne die regionale Struktur von Planungsbüros und Bauunternehmen zu schwächen.
  • Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Günthert erhält Bundesverdienstkreuz
    Am 14. April 2026 hat Bayerns Umwelt- und Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Günthert ausgehändigt. Umweltminister Thorsten Glauber hob in seiner Laudatio hervor, dass Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Günthert unsere Gewässer und Umwelt seit Jahrzehnten nachhaltig durch sein unermüdliches Engagement und seine tiefgreifende Fachkenntnis geprägt hat.
  • Kammer trauert um Heidi Aschl
    Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau trauert um Dipl. Ing. (Univ) Heidi Aschl, die am 22. April 2026 im Alter von 72 Jahren verstorben ist. Aschl war der Kammer seit ihrer Gründung eng verbunden und gestaltete diese aktiv mit. Sie war Mitglied der allerersten Vertreterversammlung - als eine von nur drei Frauen - und wurde 1995 erstmals in den Vorstand der Kammer gewählt. 2003 wurde sie dann Präsidentin der Kammer. Damit war sie nicht nur die erste bayerische Frau, die eine Ingenieurekammer führte, sie war sogar deutschlandweit die erste Ingenieurin in dieser Funktion. Das Amt der Präsidentin der BayIka-Bau hatte sie bis 2007 inne.
  • Baugenehmigungen für Wohnungen im Februar 2026: Plus 24,1 Prozent zum Vorjahresmonat
    Im Februar 2026 wurde in Deutschland der Bau von 22.200 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 24,1 % oder 4.300 Baugenehmigungen mehr als im Februar 2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 30,6 % oder 4.500 auf 19.000. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, ging im Februar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,0 % oder 100 auf 3.200 zurück.
  • 7 Milliarden Euro zusätzliches BIP: Mehr Ingenieurinnen als Schlüssel für Wachstum und Transformation
    Deutschland lässt wirtschaftliches Potenzial in Milliardenhöhe ungenutzt: Kurz vor der Hannover Messe, dem weltweit wichtigsten Branchentreff der Industrie, hat der VDI gemeinsam mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) neue Zahlen zur Rolle von Ingenieurinnen für den Standort Deutschland vorgestellt. Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte der VDI ein Gutachten, das zeigt: Deutschland nutzt das Potenzial von Frauen in Ingenieur- und Informatikberufen noch immer nicht ausreichend.
  • KI im Ingenieurbüro - Chance, Risiko oder Pflicht?
    Expertinnen und Experten diskutierten zu Chancen und Risiken Künstlicher Intelligenz im Ingenieurbüro während der digitalBAU 2026 am 26. März auf dem Forum der Bundesingenieurkammer. Künstliche Intelligenz wird das Bauingenieurwesen grundlegend verändern, weil sie u. a. komplexe Datenmengen schnell auswertbar macht und Routineaufgaben automatisiert werden können. So können Planungsprozesse beschleunigt und fundiertere Entscheidungen getroffen werden.
  • Innovative Speicheranlage an der Technischen Hochschule Deggendorf
    Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat mit der Fertigstellung einer innovativen Speicheranlage in Kombination mit Photovoltaikanlagen auf den Dächern ihrer Campus-Gebäude einen bedeutenden Schritt in Richtung Energiewende gemacht. Am 20. März besichtigte Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, die Anlage und zeigte sich beeindruckt von der technischen Umsetzung und den nachhaltigen Lösungsansätzen, die Vorbildcharakter in ganz Bayern haben könnten.
  • Bayern startet umfassende Reform im staatlichen Bauen
    Bayern startet die umfassendste Reform im staatlichen Bauen seit 20 Jahren! Von der Grundstückssuche bis zur Fertigstellung: alles soll schneller, effizienter und günstiger werden. Zudem unterstützt der Freistaat die Schaffung von bezahlbaren Wohnungen noch stärker, indem technischen Vorgaben in der Wohnraumförderung wegfallen. Am 14. April 2026 hat der Ministerrat dazu wesentliche Punkte zur weiteren Optimierung des staatlichen Hochbaus beschlossen.
  • Bauwirtschaft kritisiert Koalitionsbeschlüsse: „Entlastung auf dem Rücken der Betriebe“
    Zu der in der Koalitionsklausur beschlossenen Entlastungsprämie in Höhe von erklärt Marcus Nachbauer, Vorsitzender der Bundesvereinigung Bauwirtschaft: „Die Ergebnisse der Koalitionsklausur sind für die Bau- und Ausbauwirtschaft schlicht enttäuschend. Statt dringend benötigter Entlastungen für die Betriebe liefert die Bundesregierung das Gegenteil: Sie wälzt die Kosten ihrer Maßnahmen einseitig auf die Unternehmen ab. Die geplante steuer- und abgabenfreie Entlastungsprämie für Beschäftigte mag politisch gut klingen - wirtschaftlich ist sie für viele Betriebe realitätsfern."
  • Bundesverdienstkreuz für Bauwissenschaftler Prof. Dr.-Ing. Klaus Sedlbauer
    Bayerns Bau- und Verkehrsminister Christian Bernreiter hat am 14. April 2026 im Johannissaal in Schloss Nymphenburg die herausragende Leistung eines verdienten Bürgers gewürdigt: Der renommierte Bauwissenschaftler Prof. Dr.-Ing. Klaus Sedlbauer aus Rottach-Egern erhielt im Beisein von Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hochschule München und Technische Hochschule Augsburg unterzeichnen Kooperation im Bereich Massivbau
    Die Technische Hochschule Augsburg (THA) und die Hochschule München (HM) haben kürzlich eine Kooperationsvereinbarung zur gemeinsamen Nutzung von Forschungsgeräten und -infrastruktur unterzeichnet. Im Zentrum der Zusammenarbeit steht das Technologietransferzentrum (TTZ) Aichach der THA, dessen Maschinen sowie Prüf- und Messeinrichtungen im Bereich Massivbau künftig von beiden Hochschulen kooperativ genutzt werden.
  • Die Lücke schließen: Stoffkreislauf von Fensterglas ist machbar
    „Unser Ziel ist es, den Stoffkreislauf zu schließen“, sagt Professor Martien Teich von der Hochschule München. „Fensterglas wird bisher überhaupt nicht wiederverwendet – bestenfalls wird es eingeschmolzen und zu Flaschen beziehungsweise Glaswolle verarbeitet oder man nutzt es als Füllmaterial im Straßenbau.“ Dabei wäre das alte Flachglas für die Bauwirtschaft eine wertvolle Ressource. Und da die Herstellung von Glas material- und energieintensiv ist, könnte man durch die Wiederverwendung auch Rohstoffe und Emissionen einsparen.
  • Jahresbericht 2025 der BayIka-Bau erschienen - Jetzt online lesen!
    Auch im Jahr 2025 hat sich die Bayerische Ingenieurekammer-Bau als Vertretung der am Bau tätigen Ingenieure in Bayern mit zahlreichen Themen beschäftigt. Viele unserer Mitglieder unterstützen mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit die Arbeit der Kammer, machen Werbung für den Berufsstand und erarbeiten Arbeitshilfen für den Berufsalltag. Mit unserem neuen Jahresbericht möchten wir Ihnen auf 148 Seiten Einblicke in diese Arbeit und die daraus entstandenen Projekte geben und laden Sie zu einer Rückschau auf das Jahr 2025 ein.
  • BMWSB: Baugesetzbuch-Upgrade auf den Weg gebracht
    Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) hat den Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts (Baugesetzbuch-Upgrade) in die Länder- und Verbändeanhörung gegeben. Der Gesetzentwurf enthält weitreichende Neuerungen im Baugesetzbuch, der Baunutzungsverordnung und dem Raumordnungsgesetz und geht damit einen entscheidenden Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung.
  • Aus Leerstand wird Wohnraum: Förderprogramm Gewerbe zu Wohnen startet im Juli 2026
    In Deutschland besteht weiterhin ein großer Bedarf an neuem Wohnraum. Gleichzeitig gibt es in vielen Städten und Regionen leerstehende und unsanierte Gewerbeimmobilien mit wenig Nutzungsperspektive. Das bietet eine große Chance, um durch Umbau und energetische Ertüchtigung umweltschonend klimafreundlichen neuen Wohnraum zu schaffen. Das Bundesbauministerium möchte dabei unterstützen, diese Chance zu nutzen und plant deshalb zum Juli 2026 den Förderstart für das Förderprogramm "Gewerbe zu Wohnen (GzW)". Für das Jahr 2026 stehen 300 Millionen Euro bereit.
  • Unsere Digitaltouren und Digitalforen - Jetzt kostenfrei online ansehen
    Neben den Regionaltouren, Regionalforen und MeetUps führt die Bayerische Ingenieurekammer-Bau jetzt auch Digitaltouren und Digitalforen online durch. Sehen Sie sich hier die Video-Aufzeichnungen unserer Digitaltouren, Digitalforen und Online MeetUps mit spannenden Bauprojekten und Baustellenbesichtigungen an - bequem vom Büro oder von Zuhause aus. Und natürlich kostenfrei! Film ab.
  • Bayern fordert schnelle Verankerung des Gebäudetyp-e im BGB
    Schneller, günstiger und unbürokratischer planen und bauen durch Verzicht auf nicht zwingend notwendige Komfort- und Ausstattungsstandards – das ermöglicht der Gebäudetyp-e. Derzeit laufen dazu 19 Pilotprojekte in Bayern, die wertvolle Erkenntnisse liefern. So konnten teilweise über 15 Prozent an Kosten eingespart werden. Herausforderungen liegen aktuell aber noch im Zivilrecht: Die Befürchtung, haften zu müssen, führt derzeit noch oft dazu, dass einfache und kostensparende Bauweisen nicht vereinbart werden. Die Bayerische Staatsregierung fordert deshalb eine schnelle gesetzliche Anpassung.

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