Ingenieuretag, Gerling Vertrieb Deutschland GmbH

Grußwort von Dipl.-Ing. Univ. Heidi Aschl, Präsidentin der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, am 24.06.2005 in München.

 

Sehr geehrter Herr Pfennig,
sehr geehrte Damen und Herren,

seit einiger Zeit wird, vor allem wegen der Einführung von Bachelor- und Master-Studiengängen, in Fachkreisen sehr viel über die Qualität der Ingenieur-Ausbildung diskutiert.

Ein wichtiger Aspekt wird dabei allerdings meist vergessen. Wenn ich mir die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte anschaue, dann wächst in mir die Erkenntnis, dass ein In-genieur heutzutage nebenher eigentlich auch noch Jura studiert haben müsste, um nicht permanent mit einem Bein im Gefängnis zu stehen.

Je komplexer die Planungs- und Bauaufgaben werden, umso stärker wird der Ingenieur in die Pflicht genommen – und im Zweifel auch in die Haftung.

Auch im Hinblick auf die seit einem Jahrzehnt am Boden liegende Baukonjunktur wird es für unsere Kammermitglie-der in diesem angespannten Umfeld immer wichtiger, sich gegen die unterschiedlichsten Risiken abzusichern.
Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau vertritt die Interes-sen der im Bauwesen tätigen Ingenieure gegenüber Politik, Gesellschaft und öffentlicher Verwaltung.

Sie ist gleichzeitig bestrebt, ihren Mitgliedern in allen Berei-chen Hilfen und Unterstützung anzubieten, die die Be-rufsausübung und die berufliche und private Vorsorge betreffen.

Wir als Kammer sind daher sehr froh, dass wir durch eine Rahmenvereinbarung mit Gerling unseren Mitgliedern, de-ren Mitarbeitern und auch den jeweiligen Angehörigen den Zugang zu unterschiedlichen, auf die individuelle Situation angepassten Versorgungslösungen ermöglichen konnten.

Im Mittelpunkt des heutigen „Gerling Ingenieurtags“ steht als Zentrales Thema die „Haftpflicht“. Ich kann nicht ver-schweigen, dass es gerade wegen der Haftpflichtversiche-rung bei vielen unserer Kammermitglieder in jüngster Zeit zu Problemen mit ihren Versicherern gekommen ist. Die geforderten Beiträge sind teilweise explodiert, und nicht selten wurden Versicherungen seitens der Versicherungs-gesellschaften gekündigt, weil ihnen das Risiko, das mit dem Dasein als Ingenieur einhergeht, als nicht mehr kalku-lierbar erschien.


Deshalb bin ich froh, dass der „Gerling Ingenieuretag“ be-weist, dass es auch anders geht. Durch einen gezielten Er-fahrungs- und Informationsaustausch werden die berech-tigten Interessen beider Partner gewahrt. Und nur wer über die Positionen des jeweils anderen informiert ist, kann des-sen Bedürfnisse auch verstehen.

Daher danke ich Ihnen, sehr geehrter Herr Pfennig, und Ihren Mitarbeitern auch im Namen unseres Kammervor-stands für die Einladung zu Ihrem Ingenieurtag.

Ich wünsche Ihnen allen eine interessante Veranstaltung.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

 

 

 

 

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