14. Bayerischer Ingenieuretag "Kommunen und Ingenieure im Dialog"

Vorstellung des "Karl-Kling-Sozialfonds der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau" durch Vizepräsident Karlheinz Gärtner am 27.01.2006, Audimax der TU MÜnchen.

 

Vorstellung des Karl-Klin-Sozialfonds

Sehr geehrte Damen und Herren,

Vorstand und Vertreterversammlung unserer Kammer haben sich im Herbst des vergangenen Jahres entschlossen, eine Fürsorgeeinrichtung zu schaffen. Damit wird – zunächst hinter einem etwas altertümlich klingenden Namen versteckt – das „soziale Gewissen des Berufsstandes“ institutionalisiert.  

Diese Fürsorgeeinrichtung wird dort helfend eingreifen, wo Kammermitglieder oder deren unmittelbare Familienangehörige unverschuldet in Not geraten sind. Zwar existiert für die meisten Fälle Versicherungsschutz. Wir alle wissen aber, dass der Grundsatz unbürokratischer Hilfe meist dann nicht mehr ernst genommen wird, wenn es darum geht, zu zahlen.  

In diesen und anderen Fällen kann dann die Fürsorgeeinrichtung einspringen. Sie wurde von den Mitgliedern der Vertreterversammlung mit einer Anschubfinanzierung von 10.000 Euro ausgestattet und soll sich im übrigen aus Zinsen und vor allem aus Spenden finanzieren. Aus diesem Grund haben wir am Informationstisch im Foyer eine Spendenbox aufgestellt und hoffen, dass Sie diese beim Verlassen des Saales füllen. Selbstverständlich können wir Ihnen auf Wunsch gerne eine Spendenbescheinigung zukommen lassen.  

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Aufbau einer solchen Fürsorgeeinrichtung bietet der Kammer die Gelegenheit einen Mann zu ehren, der nicht nur von der Kammergründung an „mit dabei war“, sondern man kann sogar sagen einen Mann, ohne den es die Bayerische Ingenieurekammer-Bau so wie sie heute existiert, gar nicht gäbe.   Präsidium, Vorstand und die Mitglieder der Vertreterversammlung waren sich einig, darin, die Fürsorgeeinrichtung nach Ihnen, sehr geehrter Herr Professor Kling, zu benennen: Sie wird den Namen „Karl-Kling-Sozialfonds der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau“ tragen.  

Ich denke, die Kammer konnte keinen besseren Weg beschreiten als durch diese Namensgebung zu würdigen, in welchem Maße Sie sich um Berufsstand und Kammer verdient gemacht haben. Die Zahl der Sie, Herr Professor Kling, beglückwünschenden Zuschriften von Politikern aus dem ganzen Land, die Sie uns haben zukommen lassen, ist Legion und belegt, dass die Kammer wieder einmal mehr auf dem richtigen Weg ist.  

Wir alle freuen uns, dass Sie, sehr geehrter Herr Professor Kling, mit dieser Art der Ehrung einverstanden waren und dieses Einverständnis mit der überaus großzügigen Geste dokumentiert haben, das Startkapital des Karl-Kling-Sozialfonds zusätzlich um einen namhaften Betrag zu erhöhen. Hierfür gilt Ihnen unser herzlicher Dank! Als äußeres Zeichen haben wir für Sie die Satzung des neuen Fürsorgewerks Rahmen lassen, und ich darf unsere Kammerpräsidentin Frau Aschl nun bitten, dieses Präsent zu überreichen.  

Meine sehr geehrten Damen und Herren, ich möchte Sie abschließend bitten, uns nicht nur diejenigen Kolleginnen und Kollegen an uns zu melden, die unverschuldet in Not geraten sind, sondern auch Ihr Herz und Ihren Geldbeutel zu öffnen, wenn Sie an der am Ausgang aufgestellten Spendenbox vorbeigehen. Die Einrichtung des Karl-Kling-Sozialfonds ist ein deutliches Zeichen der gelebten Solidarität aller Mitglieder der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau.   Und deshalb verdient unser Sozialfonds die Unterstützung aller.  

 

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

 

 

 

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