14. Bayerischer Ingenieuretag "Kommunen und Ingenieure im Dialog"

Verleihung der Ehrenmedaille der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau an Dipl.-Ing. Rolf Sennewald und MD Dipl.-Ing. Josef Poxleitner am 27.01.2006, Audimax der TU München.

 

Verleihung der Ehrenmedaille

-Anrede-

wir kommen nun zu einem der angenehmsten Punkte des 14. Bayerischen Ingenieuretags: Der Verleihung der Ehrenmedaille der Bayerische Ingenieurekammer-Bau. Ich darf Sie, sehr geehrter Herr Sennewald und Sie, sehr geehrter Herr Poxleitner, hierzu auf die Bühne bitten.

[Wenn zwei ehemalige Vizepräsidenten der Kammer geehrt werden sollen, dann stellt sich die protokollarisch ja doch sehr schwierige Frage der Reihenfolge, in der die Ehrung vorgenommen wird.

Da beide Herren der Kammer mit der Mitgliedsnummer vier als Pflichtmitglied (Sennewald 10004) bzw. als freiwilliges Mitglied (Poxleitner 30004) beigetreten sind, bietet diese Kriterium keine wirkliche Hilfestellung. Ich habe mich deshalb entschlossen, die Zeit, die Sie als Vizepräsidenten für die Kammer tätig waren, entscheiden zu lassen.

 

Sehr geehrter Herr Sennewald,

12 Jahre waren Sie für die Kammer als erster Vizepräsident tätig und haben den Berufsstand in erster Reihe vertreten und sich für ihn eingesetzt. Ein Engagement, in dem Sie bis heute nicht nachgelassen haben: Sie sind nach wie vor ein geschätztes Mitglied der Vertreterversammlung, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Bayerischen Ingenieurversorgung-Bau und Mitglied im Eintragungsausschuss der Kammer. Auch wenn Sie in Ihren heutigen Funktionen mehr im Verborgenen tätig sind, belegt dies doch, dass Sie in Ihrem Engagement für den Berufsstand nicht nachlassen. Ich hoffe und wünsche den Mitgliedern unserer Kammer, dass dies noch lange so bleibt.

 

Sehr geehrter Herr Ministerialdirektor Poxleitner,

der heutige Tag bietet Gelegenheit, noch einmal deutlich auszusprechen, dass es ausschließlich Ihr beruflicher Werdegang ist, der Ihrem weiteren aktiven Engagement in der Kammer entgegensteht. Auf der anderen Seite hat er Sie an die Spitze unserer Aufsichtsbehörde geführt – und es ist beruhigend zu wissen, dass ein in allen Ingenieur-Angelegenheiten so erfahrener Kollege an der Spitze der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern steht.

 

Sie beide waren bereits in der Gründungsphase der Kammer aktiv und haben, gemeinsam mit dem Präsidenten des Gründungsausschusses Herrn Dr. Günther Scholz und dem ersten Präsidenten, Herrn Professor Karl Kling, für eine „Große Kammer“ eingesetzt. Eine Kammer der freiberuflich Tätigen Beratenden Ingenieure, aber auch der angestellten und beamteten Ingenieure. Dass dies ein weise Entscheidung und ein lohnenswertes Engagement waren, dafür legt die Entwicklung der Mitgliederzahlen seit Gründung der Kammer beredtes Zeugnis ab.

Mehr als die Hälfte der derzeit mehr als 5.300 Mitglieder sind freiwillige Mitglieder. Dass die Zusammenarbeit der freiberuflich Tätigen mit den angestellten und beamteten Mitgliedern eine spannende und höchst ertragreiche Angelegenheit ist, durfte ich in vielen Jahren, die wir gemeinsam dem Vorstand der Kammer angehört haben, erfahren.

Schlussendlich haben Sie, als es darum ging, für die im Bauwesen tätigen Ingenieure in Bayern ein Versorgungswerk zu gründen und auf ein wirtschaftlich starkes Fundament zu stellen, gemeinsam mit Professor Kling unermüdlich daran gearbeitet. Sie, sehr geehrter Herr Sennewald, haben sich als Vorsitzender des Verwaltungsrates dieses Versorgungswerkes in die Pflicht nehmen lassen.

 

Sehr geehrter Herr Poxleitner,

sehr geehrter Herr Sennewald,

ich freue mich, dass der Vorstand der Kammer sich entschlossen hat, Sie beide als ehemalige Vizepräsidenten der Kammer mit der Ehrenmedaille auszuzeichnen und bitte nun Herrn Vizepräsidenten Gärtner, die Auszeichnung vorzunehmen.

 

 

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