60 Jahre bab Berufsverband für freischaffende Architekten und Bauingenieure

Grußwort
Dipl.-Ing. Univ. Heidi Aschl, Präsidentin der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau anlässlich 60 Jahre bab Berufsverband für freischaffende Architekten und Bauingenieure BAB im Haus der Architektur, Freitag, 14.07.2006

Sehr geehrter Herr Präsident Boschmann,
sehr geehrte Herren Vizepräsidenten,
meine sehr geehrten Damen und Herren,

im Namen des Vorstands und der Mitglieder der Bayeri-schen Ingenieurekammer-Bau darf ich dem bab Berufsver-band für freischaffende Architekten und Bauingenieure sehr herzlich zum 60-jährigen Bestehen gratulieren.

Ich komme gerade aus Augsburg, dort hat heute Nachmit-tag unsere Regionalkonferenz Schwaben stattgefunden. Das Motto lautete: „Gemeinsam qualitätvoll Planen und Bauen“.

Dieses Motto lässt sich wohl 1 : 1 auf den bab übertragen. Wenn mir ein selbstkritischer Blick auf die Berufsstände der Architekten und Ingenieure erlaubt ist: Wir haben zwei Kammern und eine Vielzahl der unterschiedlichsten Be-rufsverbände. Und natürlich haben diese alle eigene Inte-ressen, die sie auch nach außen vertreten. Ganz ohne Zweifel haben beide Kammern und auch jeder dieser Ver-bände ihre Daseinsberechtigung.

Ob diese für die Öffentlichkeit nur schwer wahrnehmbare und kaum überschaubare Vielfalt an unterschiedlichen Stimmen und Akteuren den gemeinsamen Zielen von Ar-chitekten und Ingenieuren jedoch immer so dienlich ist, sei dahingestellt.

Besonders wichtig sind für die Sicherung des oben bereits erwähnten  „gemeinsamen qualitätvollen Planens und Bauens“ besonders diejenigen Gruppierungen, die ge-meinsam die Interessen von Architekten und Ingenieuren im Bauwesen vertreten und sich die Förderung der gedeih-lichen Zusammenarbeit auf die Fahnen geschrieben ha-ben.

Und zu diesen gehört eben auch der bab, der schon beim ersten Klick auf die Verbands-Website allen verkündet, worum es ihm geht: „Ziel ist die gegenseitige Unterstützung und Kooperation der freischaffend geistig am Bau Tätigen.“

Mit diesen Zielen kann sich auch die Bayerische Ingenieu-rekammer-Bau voll und ganz identifizieren. Wir sind der festen Ansicht, dass unsere in Bayern im wesentlichen sehr kleinteilig strukturierten Planungsbüros im Wettbewerb – zu Hause und auf dem Weltmarkt – wesentlich bessere Chancen haben, wenn Sie Kooperationen gründen, ihr Spezialwissen in den unterschiedlichsten Fachbereichen bündeln und gemeinsam agieren.

Dabei ist es vollkommen gleichgültig, ob ein Architekturstu-dium oder ein Studium des Bauingenieurwesens den fach-lichen Hintergrund bildet. Wenn wir uns heute in den grö-ßeren erfolgreichen Büros umsehen, dann arbeiten dort Ingenieure und Architekten selbstverständlich unter einem Dach zusammen.

Ziel ist doch heute schon längst nicht mehr, im überholten Schubladendenken isoliert „Architektur“ oder „Ingenieur-bau“ zu planen, sondern eine der jeweils beauftragten Auf-gabe angemessene qualitätvolle umfassende Planung zu erstellen.

Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine vertrauensvolle Zu-sammenarbeit zwischen Architekten und im Bauwesen tä-tigen Ingenieuren notwendig.

Und genau aus diesem Grund ist es so wichtig, dass der bab sich diesem Ziel gewidmet hat und – wie wir heute se-hen können – dies auch mit großem Erfolg praktiziert.

Zumindest einmal für die nächsten 60 Jahre, gerne aber auch weit darüber hinaus, wünsche ich dem Berufsverband der freischaffenden Architekten und Bauingenieuren viel Erfolg in seiner Arbeit.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

 

 

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