50 Jahre BDB Bezirksgruppe Augsburg

Grußwort
Dipl.-Ing. Univ. Heidi Aschl, Präsidentin der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau
am 27.10.2006 in Augsburg

Sehr geehrter Herr Strohmayr,
liebe Mitglieder des BDB in Augsburg und Schwaben,
meine sehr geehrten Damen und Herren,

sehr herzlich darf ich der Bezirksgruppe Augsburg des Bunds Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure (BDB) im Namen des Vorstands der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau zum 50-jährigen Bestehen gratulieren.

Für die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ist der BDB ein wichtiger Ansprechpartner unter den Verbänden. Wir sind der festen Überzeugung, dass nur ein gemeinsames qualitätvolles Agieren bei Planen und Bauen zum wirtschaftlichen Erfolg, zur gesellschaftlichen Akzeptanz und zur baukulturellen Bereicherung führen kann.

Und im BDB sind eben nicht nur die Angehörigen einer bestimmten Berufsgruppe vereint. Der BDB vertritt die Interessen der freiberuflich tätigen und angestellten, der beamteten und der gewerblich tätigen Ingenieure und Architekten in gleichem Maße. Außerdem hat er auch Bauunternehmer und Studierende in seinen Reihen – man kann sagen, der Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure vertritt alle Entscheider am Bau – zugegeben, mit Ausnahme der Bauherren.

Diese Vielfalt in der Mitgliederstruktur fördert das gegenseitige Verständnis für die Bedürfnisse des jeweils anderen, es sorgt aber auch dafür, dass wir alle gemeinsam für unser gemeinsames Ziel eintreten können, die hohen Planungs- und Bau-Standards in Deutschland zu erhalten und weiter zu fördern. „Gemeinsam qualitätvoll Planen und Bauen“ muss unser Motto lauten.

Vor allem müssen wir uns deutlich dafür einsetzen, dass Planen und Bauen in der Öffentlichkeit als wichtiger gesellschaftlicher Beitrag angesehen wird – und dass anerkannt wird, dass der Bausektor auch ein erheblicher Wirtschaftsfaktor ist, der hunderttausende Arbeitsplätze garantiert.

Diese Notwendigkeit, das Positive an Planen und Bauen herauszustellen, gilt insbesondere in einer Zeit, in der die Baubranche zwar verhalten optimistisch, aber noch lange nicht euphorisch in die Zukunft blicken kann – und deshalb mit möglichst gemeinsamer Stimme auftreten sollte. Wir erkennen nach und nach einen leichten wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland. Bis dieser auf unsere Branche „durchschlägt“, das wissen wir, gehen jedoch noch ein paar Jahre ins Land.

Umso wichtiger ist es, dass endlich die öffentliche Hand begreift, dass Sie investieren muss:
• in den Erhalt und den Ausbau von Straßen und Schienen,
• in den Erhalt und den Ausbau der öffentlichen Gebäude wie Schulen, Kindergärten oder Krankenhäuser,
• in den Erhalt und den Ausbau unserer gesamten versorgungstechnischen Infrastruktur – die Schäden in unseren Kanalnetzen sind gigantisch.

Die öffentliche Hand muss investieren, um die Voraussetzungen für den wirtschaftlichen Aufschwung weiter zu fördern und um unser wertvolles Volksvermögen nicht dem Verfall preis zu geben.

So weit mein kurzer Exkurs in den politischen und baupolitischen Bereich – Sie mögen mir zugestehen, meine sehr geehrten Damen und Herren, dass die Bayerische Ingenieurekammer-Bau immer wieder die Gelegenheit wahr nimmt, den mahnenden Zeigefinger zu erheben und auf die Probleme hinzuweisen, die die Bauwirtschaft in Deutschland derzeit hat.

 
Doch zurück zum Anlass der heutigen Festveranstaltung. Ihnen, sehr geehrter Herr Strohmayr, und Ihren Kolleginnen und Kollegen hier in Augsburg und Schwaben, wünsche  für die weitere Verbandsarbeit viel Kraft, engagierte Mitglieder sowie aufgeschlossene Gesprächspartner in allen Bereichen – und uns allen heute noch einen schönen Abend.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

 

 

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