Grußwort von Dipl.-Ing. (FH) Alexander Lyssoudis: Veranstaltung Energieeffizientes Bauen: Beton in der Architektur - Die Energiewende bauen

Grußwort von Dipl.-Ing. (FH) Alexander Lyssoudis, Vorstandsmitglied der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau
Energieeffizientes Bauen: Beton in der Architektur - Die Energiewende bauen
Wolf-Ferrari-Haus, Rathausplatz 2, 85521 Ottobrunn
24.01.2012

[es gilt das gesprochene Wort]


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Referenten,

ich darf Sie recht herzlich begrüßen zur heutigen Veranstaltung „Energieeffizientes Bauen: Beton in der Architektur – Die Energiewende bauen“. Gemeinsame Veranstalter sind die Beton Marketing Süd, der Bund Deutscher Architekten, der Architekturkreis Regensburg, Bayern Innovativ, BetonBauteile Bayern und wir von der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau.

Die Energiewende, das wissen Sie, ist eines der zentralen Themen der heutigen Zeit. Die Energiewende soll, wird und muss kommen; das hat die Regierung beschlossen. Grundsätzlich wird das auch von allen befürwortet. Doch das „wie“ bietet einigen Diskussionsstoff. Gute Ideen und stimmige Konzepte werden von uns Ingenieuren und Architekten erwartet. Dies gibt uns auch die Chance zu zeigen, wie wichtig unser Berufsstand für die Gesellschaft ist und wie wir durch Einfallsreichtum und sorgfältige Umsetzung einen zentralen Beitrag zur Energiewende leisten können. Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde und um dieses Ziel zu erreichen ist unser Fachwissen unerlässlich.

Die Politik hat im Bereich der Gebäude die höchsten Einsparziele gesetzt und uns damit vor eine große Herausforderung gestellt. Gleichzeitig schaffen steigende Anforderungen an die Energieeffizenz von Gebäuden und die unberechenbare Energiepreisentwicklung Verunsicherung bei Investoren und Baufachleuten. Der Faktor Energieeffizienz wird bei der Entscheidung über den Bau neuer Gebäude und auch die Sanierung im Bestand immer wesentlicher. Kaum jemand möchte heute noch in ein Gebäude investieren, dass nicht den allerhöchsten Ansprüchen im Bereich Energie gerecht wird.

Die Bauherren müssen sich beim Thema Energie auf die Informationen der Experten verlassen. Und das bringt uns zu einem wichtigen Punkt: Wer sind eigentlich die Experten, die solide Auskunft zum Thema energieeffizientes Bauen und Sanieren geben können? Und wo und wie findet der Laie sie? Wer entscheidet, wer sich als Experte in diesem Bereich bezeichnen darf und wer nicht? Unser Berufstand beobachtet hier mit Spannung, wie die Eintragungen in die dena-Expertenliste geregelt werden. Vor gut 10 Tagen fand in Berlin hierzu eine wichtige Besprechung und Weichenstellung statt, an der ich als Vertreter der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau teilgenommen habe. Ein wichtiges Ergebnis dieses Termins war der Beschluss, dass die BAFA-Liste weitergeführt und nicht mit der dena-Liste zusammengeführt wird.

Doch zurück zum Thema der heutigen Veranstaltung: Zahl und Inhalt der angebotenen technischen Lösungen zur energetischen Bewirtschaftung von Gebäuden entwickeln sich rasant und sind teilweise auch für Fachplaner wenig übersichtlich. Aktuelle Informationen zum energieeffizienten Bauen sind daher sowohl bei Bauherren, Nutzern und Baufachleuten sehr gefragt. Heute möchten wir wichtige Fragen in diesem Zusammenhang beantworten und Sie über die aktuellsten Erkenntnisse und Entwicklungen informieren. Es erwarten Sie dazu 6 Vorträge sowie eine Abschlussdiskussion zum Ausklang. Nutzen Sie die Gelegenheit, unseren Experten Ihre Fragen zu stellen und sich mit Ihren Kollegen auszutauschen.

Die Referenten decken ein breites Spektrum an Themen ab. Es geht los mit der Frage nach Instrumenten zur Bewertung von Energieeffienz bei Architekturwettbewerben, gefolgt von einem Vortrag über Wege zur energetischen Selbstversorgung. „Heizen Sie noch oder temperieren Sie schon?“ werde ich Sie fragen. Und danach sind die „EnEV und das Passivhaus“ und der „Einfluss der Gebäudehülle auf die Gesamtenergiebilanz“ Thema. Und bevor wir dann in die Diskussion einsteigen, erfahren wir etwas über den „Planungsatlas für den Hochbau“.

Ich bin sicher, dass hier für uns alle viele nützliche, teils neue, teils vertiefende, Informationen dabei sind, die uns bei unserer täglichen Arbeit zu Gute kommen. Gerade weil im energieeffizienten Bauen die Zukunft liegt, sollten wir dafür Sorge tragen, am Puls der Zeit zu sein und zu bleiben. Mit unserem Fachwissen leisten wir einen unverzichtbaren Beitrag für Mensch und Umwelt. Lassen Sie es uns also angehen, lassen Sie uns die Energiewende bauen!

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und darf nun das Wort an Herrn Albert Meier von der Heidelberg Cement AG übergeben.

 

 

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