Tiefengeothermie Symposium

Grußwort des Präsidenten der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Dr.-Ing. Heinrich Schroeter
15.09.2012
Krumbach

[es gilt das gesprochene Wort]

Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau vertritt alle am Bau tätigen Ingenieure in Bayern als Körperschaft des öffentlichen Rechts. Für die Kammer ist es selbstverständlich, die  Energiewende mit allen Kräften und Mitteln zu unterstützen und die damit verbundenen Herausforderungen anzunehmen. Gerade als Fachleute auf dem Gebiet des gesamten Bauwesens kennen die über 6.100 Mitglieder der Kammer die vielfältige Problematik der Energieerzeugung, der Energienutzung und der sinnvollen Energieverwendung aus ihrer täglichen Praxis. Die Ingenieure haben die Kernkompetenz, die Energiewende zu einem Erfolg zu machen. Ohne die Leistung der Ingenieure ist die Energiewende zum Scheitern verurteilt.

Deswegen unterstützt die Kammer alle sinnvollen Initiativen im Rahmen der Energiewende, vom Energiepakt des Bayerischen Wirtschaftsministeriums bis zu privaten Aktionen, wie dem heutigen Symposium zur Tiefengeothermie. Diese Unterstützung wird umso freudiger gewährt, als der Initiator dieses Symposiums mein Amtsvorgänger als Präsident der Kammer, Herr Prof. Dr. Karl Kling, ist. Er ist eben ein typischer Ingenieur: Trotz seines Alters, in dem sich andere angesichts eines beachtlichen Lebenswerks ausruhen, greift er die Forderungen der Energiewende auf und lenkt den Blick auf eine viel zu wenig beachtete Energiequelle. Die Vorzüge der Tiefengeothermie liegen auf der Hand: Sie ist witterungsunabhängig, grundlastfähig und sowohl für die Lieferung von Niedertemperatur wie zur Stromerzeugung geeignet. Bei richtiger, sachgerechter Gewinnung sind auch keine Umweltschäden zu befürchten. Diese können nur dann auftreten, wenn die, geologischen Randbedingungen missachtet werden.

Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau unterstützt dieses Projekt ihres Altpräsidenten gerne mit einem Betrag von 1.000 Euro. Damit soll gleichzeitig auch den Schülern der vielen beteiligten Schulen der Ingenieurberuf näher gebracht werden. Dieses Symposium ist eben, wie alle Projekte von Prof. Kling, ein Projekt mit vielfältigem Nutzen.

Ich wünsche ihm großen Erfolg.

 

 

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