Stahl – Bauen im Wertstoffkreislauf

Bauforum Stahl, Forum Ingenieurbau
16. Januar 2013, 10.15 Uhr
Messe München, Stand B2.318
Grußwort Dr.-Ing. Heinrich Schroeter, Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau

[es gilt das gesprochene Wort]


Sehr geehrter Herr Buchner,
sehr geehrte Referenten,
sehr geehrte Damen und Herren,

ich freue mich, Sie heute beim Forum Ingenieurbau im Rahmen des bauforum Stahl begrüßen zu dürfen. Gerne hat die Bayerische Ingenieurekammer-Bau am Programm des Forum Ingenieurbau mitgewirkt. 

Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau vertritt die beruflichen Belange und Anliegen ihrer Mitglieder in Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Öffentlichkeit. Neben der Verleihung und dem Schutz der Berufsbezeichnung »Beratender Ingenieur« gehört dazu auch die Führung der gesetzlich vorgeschriebenen Listen und Verzeichnisse. Die Förderung von Baukultur, Wissenschaft, Forschung und Technik ist ebenso Aufgabe der Kammer wie die Stärkung der Unabhängigkeit, Eigenverantwortung und Fachkompetenz der Mitglieder.

Unsere Kammer zählt inzwischen mehr als 6.000 Mitglieder. Zu den Mitgliedern zählen freiberuflich tätige Ingenieure, Angestellte und Mitarbeiter des öffentlichen Diensts. Sie sind in allen Bereichen rund um das Ingenieurwesen im Bau zu finden. Wenn Sie mehr über unsere Kammer erfahren möchten, besuchen Sie uns auf unserem Messestand in der Halle B.0, Stand 24. Wir freuen uns auf Sie!

In ihrer täglichen Arbeit ist Stahl für eine Vielzahl unserer Mitglieder ein ständiger und unverzichtbarer Begleiter. Stahl ist flexibel einsetzbar und aus ökologischer Sicht ein hervorragender Werkstoff, da er nicht nur ohne Qualitätsverlust unbegrenzt wiederverwertbar ist, indem der Alt-Stahl wieder zu Stahl geschmolzen wird, sondern durch zusätzliche Legierungsbestandteile und besondere Behandlung in der Fertigung die Qualität sogar gesteigert werden kann.

Ingenieure nutzen die Vorzüge von Stahl schon lange. Stahl ist ein effizienter Werkstoff und war, gerade in den vergangenen Jahrhunderten, oft auch mit großem Renommee verbunden. Beispielhaft sei der Eiffelturm, genannt, der anlässlich der Pariser Weltausstellung von 1889 als ein Monument des technischen Fortschritts aus Stahl erbaut wurde und damals wie heute ein Prestigebau für Paris ist.

Der Stahlbau blickt auf eine lange Geschichte zurück. Und auch in der Zukunft wird das Bauingenieurwesen ohne Stahl nicht denkbar sein. Früher hatten die Stahlbaufirmen leistungsfähige Technische Büros und waren Innovationsträger. Heute sind die selbstständigen Ingenieurbüros die wesentlichen Träger der Innovation. Umso lobenswerter sind die wenigen Firmen wie Bögl in Neumarkt, die mit ihren Ideen dem Stahlbau neue Wege öffnen.

Die Referenten, an die ich gleich das Wort übergebe, stellen Ihnen verschiedene Bauprojekte vor, bei denen der Einsatz von Stahl eine besondere Rolle spielte. Drei der vier Projekte haben sich übrigens auch um den Ingenieurpreis 2013 beworben, den die Bayerische Ingenieurekammer-Bau vergibt. Den Ingenieurpreis haben wir diesmal unter das Motto „Ingenieure bauen Zukunft“ gestellt. Die Preisverleihung findet am Freitag, also übermorgen, im Rahmen des traditionsreichen Ingenieuretags unserer Kammer statt. Noch darf ich Ihnen leider nicht verraten, ob eines dieser Projekte den Preis bekommen wird. Dieses Geheimnis werden wir erst am Ingenieuretag lüften, bei dem ich den ein oder anderen von Ihnen vielleicht auch begrüßen darf.

Nun übergebe ich das Wort an Herrn Prof. Dipl.-Ing. Christoph Ackermann, der Ihnen gleich eines der Projekte vorstellen wird, das für unseren Ingenieurepreis eingereicht wurde: das Solardach über dem Carport des Abfallwirtschaftlichen Betriebs München.

Ich wünsche Ihnen einen informativen und erkenntnisreichen Tag beim bauforum Stahl und eine erfolgreiche Messe!

 

 

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