BDB Neujahrsempfang

Freitag, 5. Februar 2016, ab 17.00 Uhr
Forum Baucultur, Erika-Mann-Str. 11, 80636 München

Grußwort Dr.-Ing. Heinrich Schroeter
Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau

 

[es gilt das gesprochene Wort]


Sehr geehrte Frau Bartl,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich freue mich, heute hier bei Ihnen beim BDB Neujahrsempfang sein zu dürfen. Die enge Zusammenarbeit und der rege Austausch mit den Verbänden ist der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau ein zentrales Anliegen. Ihr Input spielt für die Kammerarbeit eine wichtige Rolle. Das war schon in der Vergangenheit so und das wird auch so bleiben.

Im Herbst stehen ja turnusgemäß die Wahlen zur Vertreterversammlung der Kammer an. Ich begrüße es, dass der BDB seine Mitglieder bereits jetzt auf seiner Website und in seinem Newsletter auf die Wahl hinweist. Je mehr Kammermitglieder sich an der Wahl beteiligen, desto besser. Wenn möglichst viele Personen ihre Stimme abgeben, wissen wir umso besser, was unsere Mitglieder wollen und können unsere Aktivitäten danach ausrichten.

Mit Alexander Lyssoudis ist der BDB im aktuellen Kammervorstand gut vertreten. Mit seinem Fachwissen rund um die zentralen Energiefragen unserer Zeit ist er zu einem äußert gefragtesten Ansprechpartner gerade auch für die Medien geworden. Er ist damit ein wichtiger Repräsentant unseres Berufsstandes geworden.

Fachmann für Außenwirkung ist auch Klaus Schneider, der seit vielen Jahren dem Ausschuss Öffentlichkeitsarbeit unserer Kammer angehört und den BDB auf Bundesebene vertritt. Von Ihnen, lieber Herr Schneider, bekommen wir regelmäßig sehr wertvolle Impulse. Dafür ein herzliches Dankeschön und – bitte weiter so!

Und noch ein weiterer Herr Schneider hat sowohl in der Kammer wie im BDB eine wichtige Position inne: Dr.-Ing. Hans-Günter Schneider ist Regionalbeauftragter der Kammer für Oberfranken und Vorsitzender der BDB-Bezirksgruppe Bayreuth. Ich freue mich schon auf die Regionalforen und Exkursionen, die Sie, Herr Dr. Schneider, dieses Jahr in Bayreuth durchführen möchten.

Und auch Walter von Wittke möchte ich nennen. Beim BDB kümmert er sich sowohl im Landesverband Bayern wie auch auf Bundesebene um die Finanzen. Und er gehört der Vertreterversammlung unserer Kammer an. Außerdem ist er der Vorsitzende meiner Ortsgruppe des BDB in Nürnberg.

Diese vier Personen, Herr Lyssoudis, Herr Schneider, Herr Dr. Schneider und Herr von Wittke, stehen stellvertretend für eine Vielzahl weiterer Ingenieure, die sich im BDB und in unserer Kammer engagieren. Auch allen anderen, die ich heute nicht namentlich erwähnt habe, gilt mein besonderer Dank für ihren Einsatz. Sie sind das beste Beispiel dafür, wie Verbände und Kammer vertrauensvoll und partnerschaftlich zusammenarbeiten können und damit gemeinsam noch mehr für den Berufsstand erreichen.

Ich wünsche mir, und damit schließe ich das Thema Wahl ab, dass auch in der neuen Legislaturperiode ab Herbst viele engagierte Mitglieder des BDB in der Vertreterversammlung der Kammer oder anderen Gremien unseren Berufsstand weiter voranbringen.

Was in diesem Zusammenhang auch ganz wichtig ist, ist die Nachwuchsarbeit. Auch dies ist ein Feld, in dem der BDB traditionell sehr stark ist. Im BDB können Studierende gleichberechtigte Mitglieder werden. Bei uns in der Kammer geht das von Gesetzes wegen nicht. Reguläre Mitglieder müssen ein abgeschlossenes Studium im Ingenieurwesen vorweisen können.

Aber auch wir in der Kammer haben natürlich Angebote für Studierende. Wir führen eine „Interessentenliste“, in der sich die angehenden Ingenieure eintragen lassen können. Wer in die Interessentenliste aufgenommen ist, kann eine Vielzahl der Kammerserviceangebote schon als Student kostenfrei nutzen. Da wären beispielsweise die Teilnahme an Baustellenexkursionen oder Beratungen durch unser Ingenieurreferat z.B. zum Thema Existenzgründung.

Zum 1. Januar haben wir die Gebühren für die Interessentenliste abgeschafft. Nur diejenigen, die das Deutsche Ingenieurblatt beziehen möchten, zahlen 35 Euro im Jahr. Das ist deutlich weniger als der Preis für ein DIB-Jahres-Abo. Wir hoffen, dass wir durch diese Maßnahme die Zahl der Mitglieder unserer Interessentenliste in den nächsten Jahren deutlich steigern können.

Zusätzlich haben wir seit einiger Zeit einen Studenten-Newsletter, der einmal im Quartal verschickt wird und gezielt über Veranstaltungen und Angebote für Studierenden informiert.

Vor allem aber ist es wichtig, schon den Studierenden klar zu machen, dass es nicht allein die Kammermitgliedschaft gibt, sondern dass immer auch die Mitgliedschaft in einem Ingenieurverband dazugehört. Denn Kammer und Verbände habe unterschiedliche Aufgaben. Ein Verband hat andere Möglichkeiten, seine Mitglieder zu vertreten als eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Deswegen ist die Berufsverretung der Verbände wichtig und unverzichtbar.

Eine attraktive Neuerung für Studierende haben wir seit diesem Jahr mit der „Studi-Seite“, die wir demnächst in Kooperation mit der Bayerischen Staatszeitung herausgeben werden. Die Kammer arbeitet ja seit vielen Jahren schon eng mit der Bayerischen Staatszeitung zusammen und hat so manche Sonderveröffentlichung realisiert. Als Beispiel nenne ich die Rubrik der Bautechnikseite, die jetzt ins dritte Jahr gegangen ist.

Und nun kommt neu die „Studi-Seite“ hinzu. Ab sofort bieten wir Studierenden die Möglichkeit, ihre Projektarbeiten, Abschlussarbeiten oder Forschungsergebnisse auf einer Sonderseite in der Bayerischen Staatszeitung vorzustellen. Der Nutzen für die Studenten: Sie können sich und ihre Arbeit einer breiten Öffentlichkeit vorstellen und potentielle Chefs auf sich aufmerksam machen. Wer eine Zeitungsseite mit einem von ihm verfassten Artikel seinen Bewerbungsunterlagen beilegen kann, macht damit sicher Eindruck.

Das Angebot ist für die Studierenden kostenlos. Sie müssen lediglich unsere Pressereferentin anrufen, die ihnen dann die Details erläutert. Wenn Sie Kontakt zu Studierenden haben, machen Sie sie gerne auf dieses neue Projekt aufmerksam.

Auch wenn sich die konkreten Maßnahmen unterscheiden: Unsere Kammer tut, wie Sie sehen, so einiges für die jungen Leute. Genau wie der BDB. Das sollten wir auch weiterhin so halten, finde ich.

Doch natürlich vergessen wir darüber nicht unsere vielen langjährigen Mitglieder, die schon voll im Berufsleben stehen. Auch hier setzen Kammer und BDB auf eine Maßnahme, die ich für sehr wichtig halte: Die Präsenz in den Regionen. Wir tun das vorrangig durch unsere Regionalbeauftragten. Mindestens einen gibt es je Regierungsbezirk, oft sogar mehrere. Die Regionalbeauftragten organisieren dann gemeinsam mit der Geschäftsstelle Exkursionen zu regionalen Bauprojekten oder veranstalten Fachforen zu bestimmten Themen wie HOAI, Haftpflicht oder auch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Gerade Veranstaltungen in den Regionen eignen sich zur Kooperation mit Ingenieurverbänden. Es gab solche Kooperationen mit VBI, VSVI und ganz besonders in Oberfranken mit dem BDB. Hier ist noch einiges ausbaufähig und die Kammer ist gerne bereit, die Berufsverbände bei Veranstaltungen zu unterstützen.

Sie sehen, es gibt Einiges, was Kammer und BDB verbindet. Wir sind in den wichtigen Dingen auf einer Wellenlänge. Ich bin zuversichtlich, dass das auch weiterhin so bleiben wird und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit!

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend und viele anregende Gespräche unter Kollegen.

 

 

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