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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

im deutschlandweiten Schülerwettbewerb Junior.ING hat ein bayerischer Schüler das beste Arena-Modell Deutschlands gebaut! Mit der „Arena Z“ holt Paul vom Gymnasium Donauwörth den 1. Platz in der Alterskategorie II (ab 9. Klasse). Und Emma und Elina von der Grund- und Mittelschule Fürstenzell gewinnen mit der „Jägerwirth Arena“ den 3. Platz in der Alterskategorie I (bis 8. Klasse).  

Wie viel darf Qualität kosten - und was kostet es, wenn sie fehlt? Vorstandsmitglied 
Dr.-Ing. Ulrich Scholz betont in der Kammerkolumne in der Bayerischen Staatszeitung: Qualität hat ihren Preis - fehlende Qualität aber meist einen deutlich höheren.

Auch sonst war berufspolitisch wieder einiges los:

Ingenieurleistungen brauchen mehr öffentliche Wahrnehmung! Bewerben Sie sich bis zum 10. Juli 2026 für den mit 10.000 Euro dotierten Bayerischen Ingenieurpreis 2027

Staatsministerin Michaela Kaniber ruft die Mitglieder der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau zur Teilnahme am Holzbaupreis Bayern 2027 auf. Reichen Sie bis zum 31. Juli Ihre Projekte ein.

Hier kommen wieder unsere kostenfreien Veranstaltungstipps für Sie:

Zum Schluss noch zwei Seminartipps für Kurzentschlossene: 

Mehr Neuigkeiten, Veranstaltungen und Fortbildungen finden Sie auf www.bayika.de.

Viel Spaß mit unserem Newsletter!

Ihre Bayerische Ingenieurekammer-Bau
und Ingenieurakademie Bayern

PS: Beteiligen Sie sich auch an unserer aktuellen Monatsfrage.


Bayerischer Schüler baut das beste Arena-Modell Deutschlands

Die bayerischen Finalisten erzielen im deutschlandweiten Schülerwettbewerb Junior.ING das bislang beste bayerische Ergebnis - und das in beiden Alterskategorien. Zwei Viertklässlerinnen aus Niederbayern belegen den 3. Platz im Bundesfinale in der Alterskategorie I (bis 8. Klasse) und setzen sich damit gegen deutlich ältere Kinder durch. In der Alterskategorie II (ab 9. Klasse) geht sogar der 1. Platz nach Bayern. Die Preise wurden am Freitag, 19.06.2026 in Berlin im Technikmuseum verliehen. 

Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau schickte in diesem Wettbewerbsjahr Paul aus dem Landkreis Donauwörth mit seinem Modell „Arena Z“ und Emma und Elina aus dem Landkreis Passau mit der „Jägerwirth Arena“ ins Rennen. Paul setzte sich in der Alterskategorie II (ab 9. Klasse) gegen alle Siegerteams der anderen Bundesländer durch und konnte als erster bayerischer Teilnehmer überhaupt das Bundesfinale gewinnen. In der Alterskategorie I (bis 8. Klasse) belegten Emma und Elina  den 3. Platz – was ebenfalls das bislang beste bayerische Ergebnis in dieser Kategorie ist.
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Qualität hat ihren Preis - fehlende Qualität einen höheren

Wie viel darf Qualität kosten - und was kostet es, wenn sie fehlt? In der aktuellen Kammerkolumne in der Bayerischen Staatszeitung macht Dr.-Ing. Ulrich Scholz deutlich, warum eine einseitige Preisorientierung bei der Vergabe von Planungs- und Bauleistungen zu kurz greift und welche Bedeutung qualitätsvolle Planung für den langfristigen Erfolg von Bauvorhaben hat. Qualität in Planung und Bau ist keine Frage des niedrigsten Preises, sondern eine zentrale Voraussetzung für sichere, wirtschaftliche und nachhaltige Bauwerke.
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Bundestag beschließt Infrastruktur-Zukunftsgesetz

Mit dem Infrastruktur-Zukunftsgesetz (InfZuG) hat der Bundestag am 26. Juni 2026 ein Gesetzespaket verabschiedet, das Planungs-, Genehmigungs- und Bauverfahren für zentrale Infrastrukturvorhaben deutlich beschleunigen soll. Ziel ist es, Investitionen in Verkehrswege, Wasserstraßen, Schieneninfrastruktur sowie Hochwasser- und Küstenschutz schneller umzusetzen und vorhandene Planungskapazitäten effizienter einzusetzen. Die Bundesingenieurkammer unterstützt das Infrastruktur-Zukunftsgesetz und sieht darin eine wichtige Voraussetzung, um den Investitionsstau bei Straßen, Brücken, Schienen und Wasserstraßen abzubauen.
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Kontroverse Bundestagsdebatte zum Baugesetzbuch-Upgrade

Der Bundestag hat am 25. Juni 2026 in erster Lesung über das sogenannte „BauGB-Upgrade“ beraten. Dabei wurde deutlich: Die Notwendigkeit schnellerer Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie zusätzlicher Impulse für den Wohnungsbau wird fraktionsübergreifend anerkannt. Kontrovers diskutiert wurden hingegen Umfang und Folgen der vorgesehenen Verfahrensvereinfachungen. Für Ingenieurbüros könnten digitale Verfahren, kürzere Abstimmungswege und beschleunigte Bauleitplanungen künftig zum Standard werden.
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Vergabebeschleunigungsgesetz: Interview mit Dr.-Ing. Werner Weigl

Das Vergabebeschleunigungsgesetz tritt nach langwierigen Verhandlungen am 1. Juli 2026 in Kraft. Der Arbeitskreis "Vergabe" der Bundesingenieurkammer hat sich für den Kompromiss eines alternativen Beschaffungsmodells und deren rechtliche Konkretisierung intensiv eingesetzt. Die Anpassungen des Gesetzes schaffen Flexibilität, ohne die losweise Vergabe grundsätzlich zu verdrängen. Der Arbeitskreisvorsitzende, Dr.-Ing. Werner Weigl, gibt im Interview mit dem Deutschen Ingenieurblatt eine fachliche Einschätzung des neuen Gesetzes.
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Bundesbauministerin Verena Hubertz stellt Aktionsplan zur Senkung der Baukosten vor

Auf einer Investorenkonferenz in Frankfurt am Main haben Bundesbauministerin Verena Hubertz und Bundesfinanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil entscheidende Akteure der Politik, Immobilienwirtschaft und Investmentbranche zusammengebracht, um einen Impuls für die Mobilisierung von privatem und institutionellem Kapital in neuen Wohnraum zu setzen. Im Zentrum der Diskussion stand der von der Bauministerin vorgestellte Aktionsplan zur Senkung der Baukosten. Die Bundesingenieurkammer war mit Hauptgeschäftsführer Martin Falenski vertreten.
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Verbände und Kammern fordern kurzfristigen Abschluss der HOAI-Reform

Die AHO-Mitgliederversammlung stand ganz im Zeichen der ins Stocken gekommenen HOAI-Novellierung. Das zuständige Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) hatte im vergangenen Jahr die Fortführung für Mitte 2026 angekündigt, um zunächst laufende Gesetzgebungsvorhaben wie das Tariftreuegesetz oder das Vergabebeschleunigungsgesetz abzuschließen. Nachdem diese Gesetze verabschiedet wurden, ist der Weg für die HOAI-Reform jetzt frei.
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Dürre und Hitze abmildern - Schwammsiedlungen und -landschaften jetzt!

Die derzeit andauernde Hitze- und Dürreperiode in Bayern unterstreicht erneut die Notwendigkeit verstärkter Klimaanpassungsmaßnahmen, insbesondere im Hinblick auf eine nachhaltige Siedlungsentwicklung, um die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen, bestehende Infrastrukturen zu sichern sowie die natürlichen Lebensgrundlagen und Ökosysteme langfristig zu erhalten. Die Initiative "Wassersensibles Planen und Bauen", bestehend aus dem DWA-Landesverband Bayern, der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, der Bayerischen Architektenkammer und dem bayerischen Handwerkstag setzt sich dafür ein, den Auswirkungen des Klimawandels auf den Wasserhaushalt präventiv zu begegnen.
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Freistaat Bayern startet Hochschulbau-Offensive

Der Freistaat Bayern startet eine Hochschulbau-Offensive und investiert rund eine Milliarde Euro aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ des Bundes gezielt in die Modernisierung der Hochschulinfrastruktur. Im Fokus stehen die Sanierung bestehender Gebäude und die Beschleunigung von Neubauten. Geplant sind über 120 Maßnahmen in rund vier Jahren, um die Studien- und Arbeitsbedingungen für Studierende, Lehrende und Forschende spürbar zu verbessern und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschaftsstandorts Bayern nachhaltig zu stärken.
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Bayerischer Ingenieurpreis 2027 ausgelobt - 10.000 Euro Preisgeld - Bis 10. Juli Projekt einreichen!

Haben Sie in letzter Zeit ein spannendes Projekt realisiert, auf das Sie besonders stolz sind? Oder eine besonders innovative oder nachhaltige Ingenieurleistung umgesetzt? Dann bewerben Sie sich für den mit 10.000 Euro dotierten Bayerischen Ingenieurpreis 2027! Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau zeichnet mit dem Ingenieurpreis große und kleine Ingenieurleistungen, Projekte und Bauwerke aller Fachrichtungen aus, die auf ihre ganz besondere Weise herausstechen. Reichen Sie Ihr Projekt bis zum 10. Juli 2026 ein! 
www.bayerischer-ingenieurpreis.de

Transformationsbarometer Bauwirtschaft: Fortschritte und Hemmnisse erstmals systematisch sichtbar

Die Bundesstiftung Bauakademie hat am 23. Juni 2026 in Berlin die zentralen Ergebnisse des Transformationsbarometers Bauwirtschaft vorgestellt. Sören Bartol, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie Stiftungsratsvorsitzender, ordnete die Ergebnisse für die aktuelle Baupolitik ein. Im Anschluss präsentierte Kerstin Faber, Programmleiterin der Stiftung und Projektleiterin des Transformationsbarometers, die wesentlichen Befunde als Grundlage für ein anschließendes Tischgespräch, an dem Prof. Dr. Norbert Gebbeken für die Bundesingenieurkammer teilnahm.
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Holzbaupreis Bayern 2027: Bis 31. Juli 2026 Projekt einreichen!

Bis zum 31. Juli sind Ingenieur/innen, Architekt/innen und Fachplaner/innen aufgerufen, ihre Projekte beim Holzbaupreis Bayern einzureichen. Der Wettbewerb würdigt herausragende Beispiele für innovatives, nachhaltiges und qualitätsvolles Bauen mit Holz in Bayern. Gesucht werden Projekte, die den Baustoff Holz in gestalterischer, konstruktiver und ökologischer Hinsicht überzeugend einsetzen.
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Staatsminsterin Kaniber: Einladung an Kammermitglieder (PDF)

Sind Normen und technische Regeln allgemein anerkannte Regeln der Technik?

Genießen Normen und technische Regeln allein schon durch ihre Anwendung den Status einer allgemein anerkannten Regel der Technik (a.a.R.d.T.)? In der Rechtsprechung galt bisher eine entsprechende Vermutung des V. Zivilsenats am Bundesgerichtshof. Die Frage hat für den vorbeugenden Brandschutz und die Arbeit der damit befassten Architekten, Planer und Ingenieure weitreichende praktische und haftungsrechtliche Konsequenzen. Eine Umfrage des Deutschen Instituts für vorbeugenden Brandschutz e.V. (DIvB) kommt zu einem klaren Ergebnis.
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BayIka-Bau mit Rainer Albrecht und Dieter Räsch im Haushaltsausschuss der Bundesingenieurkammer

Der neu gewählte Haushaltsausschuss der Bundesingenieurkammer hat sich am 15. Juni 2026 zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengefunden. Als Vorsitzender wurde Dipl.-Ing. Michael Püthe (IK-Bau NRW) gewählt. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ist mit Dipl.-Ing. Rainer Albrecht und Dipl.-Ing. Univ. Dieter Räsch vertreten. Außerdem dabei ist Dipl.-Ing. (FH) Katharina Häuser (IK RLP), zuständiges Vorstandsmitglied der BIngK ist Dipl.-Ing. Ingolf Kluge.
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BMWSB: EH55-Plus-Förderung wird verlängert

Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen hat bekennt gegeben, dass die zeitlich befristete Effizienzhaus 55-Plus-Förderung mit 100 Prozent erneuerbaren Energien beantragt werden kann, bis die Fördermittel vollständig verausgabt sind - längstens jedoch bis zum Jahresende. Aktuell stehen noch rund 343 Millionen Euro zur Verfügung.
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Buchenholz als Beton-Ersatz

Die Entwicklung eines witterungsbeständigen Laubholzbaustoffs für hoch beanspruchte Tragwerke im Außenbereich war das Ziel eines Forscherteams der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) und der Georg-August-Universität Göttingen. Gemeinsam mit zwei Industriepartnern aus der Holzveredelung und der Holzwerkstoffproduktion erprobten die Fachleute Fertigungsvarianten für Bauteile aus formstabilem, hochfestem Furnierschichtholz auf Basis heimischen Buchenholzes.
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Startup-Projekt UltraFocus entwickelt Software für Bauwerksprüfung

Ob alternde Brücken oder marode Gebäude: Ultraschallmessungen können bei der Sicherheitsprüfung von großen Bauwerken auf Defekte, Schwachstellen und Risse hinweisen. A und O für die fachliche Bewertung der Integrität ist jedoch die computerbasierte Abbildung dieser Messergebnisse. In der Geophysik können solche Visualisierungen schon heute schnell und qualitativ hochwertig berechnet werden. Ein neues Startup-Projekt der TU Bergakademie Freiberg hat sich nun vorgenommen, die Lösungen aus der Geophysik erstmals auf die Bauwerksprüfung anzuwenden.
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„Haus fast ohne Heizung“ in Ingolstadt: Gebäudetyp-e Modellprojekt für zukunftsfähigen Wohnungsbau

Das „Haus fast ohne Heizung“, ein Projekt der GWG Ingolstadt mit nbundm* Architekten, ist ein wegweisendes Modellprojekt für die zukunftsfähige Wohnungswirtschaft. Es ist eines der 19 Pilotprojekte des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr zur Erprobung des Gebäudetyp-e. Herzstück sind holzfasergefüllte Silvacor-Mauerziegel von Leipfinger-Bader, die durch ihre Dämm- und Speicherfähigkeit maßgeblich dazu beitragen, dass das Gebäude ganzjährig ohne klassische Heiztechnik auskommt.
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Gebäudetyp E: Günstiger bauen - oder teurer streiten?

Mit dem Gebäudetyp E verspricht die Politik mehr Wohnungen, niedrigere Kosten und weniger Bürokratie. Die Große Koalition hat das Vorhaben in den Koalitionsvertrag aufgenommen, die Ministerien haben Eckpunkte vorgelegt. Doch je schneller die Politik wird, desto größer werden bei Juristinnen und Juristen die Fragezeichen. Die ARGE Baurecht warnt vor unrealistischen Erwartungen an das geplante Reformgesetz.
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Scharfe Kritik am Gebäudemodernisierungsgesetz

Das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), mit dem die Bundesregierung das Gebäudeenergiegesetz ("Heizungsgesetz") ablösen will, ist bei Sachverständigen auf massive Kritik gestoßen. In der öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie am 22. Juni 2026 bemängelten die Experten vor allem bürokratische Überlastung, soziale Risiken für Verbraucher und mangelnde Praxistauglichkeit - und sie äußerten verfassungsrechtliche Bedenken.
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Neue Studie zum Treibhauspotenzial von Hallentragwerken aus Betonfertigteilen

Die Fachvereinigung Deutscher Betonfertigteilbau e. V. (FDB) hat im Rahmen ihrer Wissensreihe Nachhaltigkeit die neue Studie „Treibhauspotenzial von Hallentragwerken aus Betonfertigteilen“ veröffentlicht. Untersucht wurden 16 Hallenvarianten, die sich hinsichtlich Geometrie, Nutzung und Tragwerkskonzept unterscheiden. Die Studie zeigt, dass das Treibhauspotenzial (GWP) von Hallentragwerken maßgeblich durch die tragwerksplanerische Konzeption und die eingesetzten Materialmengen bestimmt wird.
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Brücken flicken: Metallischer 3D-Druck verlängert das Leben von Stahlbauteilen

Brücken, Tragwerke und industrielle Konstruktionen aus Stahl werden oft über Jahrzehnte hinweg belastet. Mit zunehmendem Alter können Ermüdungsrisse die Sicherheit beeinträchtigen. Der Ersatz fest verbauter Bauteile ist jedoch häufig kaum realisierbar oder sehr aufwändig. Empa-Forschende untersuchen deshalb, wie sich Stahlbauteile gezielt reparieren oder künftig sogar neu konzipieren lassen - mithilfe von metallischem 3D Druck.
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Jahrestagung Wohnraumförderung Städtebauförderung Bayern 2026

Wie bereiten wir unsere Städte und Gemeinden künftig besser auf extreme Wetterereignisse vor? Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen, Projektträgern, Planungsbüros und Bewilligungsstellen haben sich heute im mittelfränkischen Roth zur alljährlichen Jahrestagung der Wohnraum- und der Städtebauförderung getroffen, um dieser Frage auf den Grund zu gehen. Das Tagungsthema gab den Takt vor: „Regen. Hitze. Wandel. Impulse für lebenswerte Orte.“
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Der Mensch auf der digitalen Baustelle

Die Bauindustrie zählt zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen und zugleich zu den am wenigsten digitalisierten. Doch wann ist der Einsatz einer Maschine tatsächlich von Vorteil? Und wie können digitale Technologien Bauprozesse verbessern, ohne dabei den Menschen auf der Baustelle aus dem Blick zu verlieren? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Forschungsprojekt „Zentrum für Digitale und Integrierte Bauprozesse“ (ZDIB) der Technischen Universität Braunschweig. Dafür entwickeln die Wissenschaftler/innen ein Entscheidungsinstrument, das Planende und Bauunternehmen dabei helfen soll, digital unterstützte Arbeitsabläufe zu bewerten.
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Stadtentwicklungsbericht der Bundesregierung 2025

Die Bundesregierung hat am 24. Juni 2026 den von der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen vorgelegten Stadtentwicklungsbericht 2025 beschlossen. Der Stadtentwicklungsbericht gibt einen umfassenden Überblick über die Ziele, Strategien und Handlungsfelder der deutschen Stadtentwicklungspolitik und analysiert dabei die aktuelle Lage in deutschen Städten und Gemeinden. Ferner werden die Aktivitäten des Bundes im Bereich der Stadtentwicklungspolitik in den vergangenen vier Jahren dokumentiert sowie wesentliche Herausforderungen für die Zukunft der Stadt- und Regionalentwicklung benannt.
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Bayerisches Wirtschaftsministerium veröffentlicht „Zukunftsreport Freie Berufe Bayern 2025“

Das bayerische Wirtschaftsministerium hat den „Zukunftsreport Freie Berufe Bayern 2025“ veröffentlicht. Der Report liefert eine umfassende Analyse der aktuellen Situation, der Entwicklungstendenzen und der zukünftigen Perspektiven der freien Berufsfelder - von Heil- über Rechts , Steuer und Wirtschafts- bis hin zu Kultur und technisch naturwissenschaftlichen Berufen. Der Zukunftsreport ist kostenfrei zum Download erhältlich.
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Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im April 2026 unverändert zum Vormonat

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im April 2026 gegenüber März 2026 kalender- und saisonbereinigt unverändert geblieben (0,0 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahm dabei der Auftragseingang im Hochbau um 6,7 % ab und im Tiefbau um 6,5 % zu. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich war der kalender- und saisonbereinigte Auftragseingang von Februar 2026 bis April 2026 um 0,4 % höher als in den drei Monaten zuvor (Hochbau: +2,4 %; Tiefbau: -1,3 %).
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Baugenehmigungen für Wohnungen im April 2026: Plus 9,2 Prozent zum Vorjahresmonat

Im April 2026 wurde in Deutschland der Bau von 20.200 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 9,2 % oder 1.700 Baugenehmigungen mehr als im April 2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 10,3 % oder 1.600 auf 16.900. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, stieg im April 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,0 % oder 100 auf 3.200.
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Umsatz im zulassungspflichtigen Handwerk im 1. Quartal 2026: Minus 7,1 % im Bauhauptgewerbe

Der reale (preisbereinigte) Umsatz im zulassungspflichtigen Handwerk in Deutschland ist im 1. Quartal 2026 gegenüber dem 1. Quartal 2025 um 2,1 % gesunken. Dabei wies das Bauhauptgewerbe mit 7,3 % weniger Umsatz als im Vorjahresquartal den stärksten realen Umsatzrückgang aller Gewerbegruppen auf. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren Ende März 2026 im zulassungspflichtigen Handwerk 1,6 % weniger Personen beschäftigt als Ende März 2025.
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21.07.2026 | 17:30 - 20:00 Uhr | München | Kostenfrei!

MeetUp: Selbstständigkeit als Karriereweg

Wege in die Selbstständigkeit gibt es viele. Beim nächsten MeetUp des Netzwerks Junge Ingenieur:innen sind wir bei TUM Venture Labs zu Gast. Dort bekommt ihr Impulse, wie eine Existenzgründung im Bauingenieurwesen aussehen kann. Die Gründer:innen Dr. Hermann Weiher, Johannes Flotzinger und Johanna Arnold geben Tipps und berichten von Herausforderungen. Außerdem erfahrt ihr, welche Kammerangebote es zum Thema Selbstständigkeit gibt. Die Teilnahme ist kostenfrei!
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Auf Erprobungstour durch das Dokumentationszentrum - 01.07.2026 - Nürnberg - Kostenfrei!

Von Herbst 2020 bis Ende 2025 hat die Stadt Nürnberg das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände ausgebaut und an das wachsende Aufgabenspektrum sowie den aktuellen technischen Standard musealer Bildungseinrichtungen angepasst. Mit der Regionaltour am 1. Juli 2026 bietet die Kammer Interessierten exklusiv einen intensiven Einblick in eines der neuen Vermittlungsformate. Dabei geht es auf Erprobungstour durch die neue Ausstellung. Die Teilnehmenden lernen die neue Dauerausstellung kennen und evaluieren diese im Anschluss mit den Ausstellungsmachern. Die Teilnahme ist kostenfrei!
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Forum Projektversicherung: Versicherung trifft Bauwirtschaft - Projektrisiken gemeinsam meistern - 01.07.2026 - München

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen aktuelle Entwicklungen der Projektversicherung in Deutschland und im internationalen Umfeld, die Abgrenzung zu bestehenden Versicherungsmodellen sowie konkrete Erfahrungen aus Großprojekten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Risikomanagement komplexer Bauvorhaben – von Risk Engineering über integrierte Projektabwicklungsmodelle bis hin zu neuen digitalen Risiken. Insbesondere Cyber-Risiken, der Einsatz von BIM und Künstlicher Intelligenz sowie passende Versicherungslösungen werden beleuchtet.
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BIM im Wandel: Wie gelingt Transformation mit BIM - technisch, organisatorisch und kulturell? - 02.07.2026 - Regensburg

BIM ist weit mehr als eine digitale Planungsmethode und wird zunehmend zum Motor für Veränderung in der Bau- und Planungsbranche. Doch wie gelingt dieser Wandel in der Praxis? Beim regionalen BIM-Erfahrungsaustausch am 2. Juli 2026 in Regensburg zum Thema "BIM im Wandel: Wie gelingt Transformation mit BIM - technisch, organisatorisch und kulturell" geben Expertinnen und Experten aus Planung, Verwaltung, Wissenschaft und Baupraxis Einblicke in ihre Erfahrungen zur Umsetzung, zeigen Erfolgsfaktoren auf und ordnen Herausforderungen der BIM-Transformation ein.
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Digitale Sprechstunde: Listeneintragung - wieso, weshalb, warum? - 08.07.2026 - Kostenfrei

Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau führt neben gesetzlichen Listen, in die sich Ingenieure im Bauwesen bei entsprechender Qualifikation eintragen lassen können auch Servicelisten, in die sich exklusiv nur Mitglieder der Kammer eintragen lassen können. Am 8. Juli 2026 erfahren Sie in der digitalen Sprechstunde mit unserer Ingenieurreferentin Irma Voswinkel alles Wissenswerte über die Eintragung in die verschiedenen Fach- und Servicelisten. Wir freuen uns auf Sie! Gleich anmelden - die Teilnahme ist kostenfrei!
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Firmenlauf B2Run - 15.07.2026 - München - Kostenfrei

Am 15. Juli 2026 fällt wieder der Startschuss für den jährlichen B2RUN Firmenlauf im Münchner Olympiapark. Auch die Bayerische Ingenieurekammer-Bau stellt unter dem Motto "Keep on runnING" wieder ein Team mit laufbegeisterten Kammermitgliedern. Auf altbekannter Strecke geht es die gut 6 Kilometer durch den Münchner Olympiapark. Die Teilnahme ist kostenfrei.
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Workshop: Change Management - 16.07.2026 - München - Kostenfrei!

Blickt man auf die Zahlen der Studienanfänger:innen, so ist das Geschlechterverhältnis in den Bau-Studiengängen inzwischen relativ gleich verteilt. Doch von 50:50 im Studium ist nach einigen Jahren Berufsleben nicht mehr viel übrig. Der Frauenanteil sinkt über die Jahre und gerade in den Führungspositionen sind Frauen nach wie vor eher die Ausnahme. Woran liegt das? Und wie lässt sich das ändern? Im Workshop "Change Management" hinterfragen wir mögliche Ursachen und erarbeiten in Kleingruppen gemeinsam Wege, wie sich bestehende Hürden überwinden lassen und wir zu nachhaltigen, strukturellen Veränderungen kommen. Der kostenfreie Workshop ist ausgebucht - nur noch Warteliste!
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Digitale Sprechstunde: Alles zur Kammermitgliedschaft - 22.07.2026 - Kostenfrei

Bei unserer neuen Digitalen Sprechstunde am 22. Juli 2026 erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die Mitgliedschaft in der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau - als Freiwilliges Mitglied oder als Beratender Ingenieur. Anschließend haben Sie Gelegenheit, Ihre Fragen loszuwerden. Wir freuen uns auf Sie! Gleich anmelden - die Teilnahme ist kostenfrei!
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KUMAS-Thementag: Nachhaltig Bauen - 23.07.2026 - Augsburg - Kostenfei!

Der KUMAS-Thementag „Nachhaltig Bauen“ thematisiert zukunftsweisende Lösungen für die Kreislaufwirtschaft in der Baubranche. Experten referieren in zwei Sessions über den Einsatz innovativer Werkstoffe, moderne Planungsinstrumente sowie die Verwendung von Recyclingbaustoffen. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ist mit Vorstandsmitglied Dr.-Ing. Markus Hennecke und dem Vortrag „Standardisierter Rahmen für Anschlussnutzungskonzepte – die neue DIN SPEC 91525“ dabei. Die Teilnahme ist kostenfrei!
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Serielles und modulares Bauen - 27.07.2026 - München/Online - Kostenfrei!

Bei der Kooperationsveranstaltung der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. mit dem Bayerischen Bauindustrieverband (BBIV) werden die Einsatzgebiete für serielles Bauen gezeigt und die damit verbundenen Chancen zur Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum diskutiert. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ist mit Präsident Prof. Dr. Norbert Gebekken bei der der Podiumsdiskussion „Chancen und Herausforderungen im Wohnungsbau“ vertreten und Vizepräsident Michael Kordon ist für die Autobahn GmbH mit dabei. Die Teilnahme ist kostenfrei!
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Preisverleihung Bayerischer Denkmalpflegepreis 2026 - 17.09.2026- Oberschleißheim - Kostenfrei!

Am 17. September 2026 verleiht die Bayerische Ingenieurekammer-Bau gemeinsam mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege in einem feierlichen Festakt im Neuen Schloß Schleißheim bereits zum neunten Mal den Bayerischen Denkmalpflegepreis. Bei der Preisverleihung mit dem Leiter der Bayerischen Staatskanzlei Dr. Florian Herrmann MdL werden die Bauherren und beteiligten Ingenieur/innen mit einer Urkunde sowie das Bauwerk mit einer Ehrentafel ausgezeichnet. Die Plätze sind begrenzt. Bitte melden Sie sich bis zum 10. September 2026 an. Der Eintritt ist frei!
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Ingenieurakademie Bayern - Fortbildungen

Agiles Projektmanagement in der Bau- und Projektleitung

Die Einführung eines agilen Projektmanagements stellt für Unternehmen eine innovative Prozessverbesserung dar und kommt immer öfter auch in der Baubranche zum Einsatz. Im allgemeinen Teil des Seminars werden die technischen Begriffe und Möglichkeiten einer digitalen und mobilen Arbeitsweise vorgestellt. Die Teilnehmenden lernen die Unterschiede der klassischen Arbeitsweisen im Vergleich zu den Vorteilen der agilen Arbeitsmethoden kennen. Im praktischen Teil erfahren die Teilnehmenden wie man agiles Projektmanagement bzw. -planung im Bauprozess und in der Projektleitung anwenden kann.
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Risiko Risse: Bewertung aus technischer und rechtlicher Sicht

Das Seminar befasst sich sowohl mit Rissen als Ursache von Feuchteschäden als auch mit solchen Rissbildern, bei denen strittig ist, ob es sich überhaupt um Mängel handelt. Der technische Teil gibt einen Überblick über Grundlagen der Rissdiagnostik, Risskunde und Rissklassifizierung. Anhand zahlreicher Ausführungsbeispiele werden grundsätzliche Instandsetzungsmöglichkeiten in Abhängigkeit jeweiliger Rissursachen erläutert. Das rechtliche Teil zeigt Einfallstore sowie Vermeidungsstrategien für typische gesamtschuldnerische Haftungsrisiken auf.
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  • Werden bei einem Neubauvorhaben von dem Generalunternehmer bei Erstellungsarbeiten für die Baugrube ein Nachunternehmer mit den Aushubarbeiten und ein weiterer Nachunternehmer mit den Verbauarbeiten eingesetzt und wird die Baugrube zu tief ausgeschachtet, so dass ein Mitarbeiter des mit den Verbauarbeiten beauftragten Unternehmens, der sich in die Baugrube begab, um die Innenprofile von Stahlträgern zu reinigen und hölzerne Querträger zu befestigen, bei den Arbeiten durch einen Einsturz des Erdreichs verschüttet und schwer verletzt wird, liegt ein in der gesetzlichen Unfallversicherung versicherter Arbeitsunfall vor. Der vom Besteller beauftragte Unternehmer führt seine Arbeiten selbständig und in eigener Verantwortung aus. Die Pflicht zur verkehrssicheren Durchführung der Arbeiten trifft deshalb in erster Linie den Unternehmer selbst; er ist hinsichtlich der Ausführung seiner Leistung primär verkehrssicherungspflichtig. Demgemäß wenden sich auch die Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften, die die zu beachtenden Sorgfaltspflichten durch Bestimmungen über Sicherheitsmaßnahmen konkretisieren und die Versicherten vor den typischen Gefährdungen des jeweiligen Gewerbes schützen sollen, an den Unternehmer und nicht an den Besteller (BGH, Urteil v. 08.05.2025, VII ZR 86/24 – BauR 2025, 1239).

  • Dem Auftraggeber obliegt die Verpflichtung, den Wissensvorsprung des einen Bieters durch Information aller anderen Bieter auszugleichen. Er hat sicherzustellen, dass der Wettbewerb durch die Teilnahme eines vorbefassten Bieters nicht verfälscht wird. Da der öffentliche Auftraggeber dafür Sorge zu tragen hat, dass dem Projektanten im Vergleich zu seinen Wettbewerbern kein überlegenes Angebot ermöglicht wird, dürfen dem Projektanten aufgrund seines Wissensvorsprungs auch durch die festgelegten Eignungs- und Zuschlagskriterien keine Wertungsvorteile entstehen (OLG Düsseldorf, Beschl. v. 11.12.2024, Verg 24/24 – ZfBR 2025, 291).

  • Die Bestimmung in Art. 10 § 3 MRVG (jetzt § 2 ArchLG) erklärt Vereinbarungen für unwirksam, durch die sich der Erwerber eines Grundstücks in Zusammenhang mit dem Erwerb ausdrücklich oder konkludent dazu verpflichtet, bei Entwurf, Planung oder Ausführung eines Bauwerks auf dem Grundstück die Leistungen eines bestimmten Ingenieurs oder Architekten in Anspruch zu nehmen. Zwar unterfallen Bauträger und Generalübernehmer grundsätzlich nicht dem Kopplungsverbot. Soweit aber freiberufliche Architekten und Ingenieure „wie“ ein Bauträger oder Generalübernehmer auftreten, ohne selbst ein gewerblicher Bauträger zu sein, ist das Kopplungsverbot anwendbar. Nicht anwendbar ist es nur dann, wenn der Architekt als gewerblicher Bauträger mit einer Genehmigung gemäß § 34c GewO auftrat und handelte (OLG Nürnberg, Beschl. v. 08.05.2025, 6 U 1787/24 – BauR 2025, 1714).

  • Der von der Kündigungsvergütung gemäß § 648 abzuziehende anderweitige Erwerb, den der Bauunternehmer mit seinen Arbeitskräften erzielt (AWE), kann nach der Formel AWE = T x A berechnet werden. Der Faktor T ist die Summe der Arbeitsstunden, in denen der Unternehmer seine Arbeitskräfte anstelle für den gekündigten Vertrag für einen anderen Auftrag einsetzen konnte. Trägt der Unternehmer nichts Abweichendes vor, ist T mit der Gesamtdauer in Stunden der kündigungsbedingt entfallenen Arbeitslast gleichzusetzen. Der Faktor A entspricht den Bruttogesamtkosten, die dem Unternehmer durch den Einsatz der anderweitig eingesetzten Arbeitskraft pro Stunde entstehen (KG Berlin, Urteil v. 04.07.2025, 21 U 129/23 – IBR 2025, 457).

Kammerwahl 2026

Die Vertreterversammlung ist das höchste Entscheidungs- und Kontrollgremium der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau. Vom 21. September bis 4. Oktober 2026 sind die Mitglieder der Kammer aufgerufen, die Besetzung der IX. Vertreterversammlung zu wählen - zum ersten Mal in einer digitalen Wahl! Die Mitglieder der Vertreterversammlung werden für fünf Jahre gewählt.
Hier haben wir Ihnen die wichtigsten Infos und Termine zusammengestellt:
www.bayika.de/de/wahl



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Bayerische Ingenieurekammer-Bau, Schloßschmidstr. 3, 80639 München, Tel: +49 (0)89 419434-0, Mail: info@bayika.de, www.bayika.de

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