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Zögern bei Energiewende, Klimaschutz und Klimaanpassung erhöht Risiko für Deutschland

Rekordsommer 2026 bestätigt Klimaforschung - Bundesingenieurkammer bei ExtremWetterKongress und KlimaManagementTagung

24.09.2026 - Hamburg

Zögern bei Energiewende, Klimaschutz und Klimaanpassung erhöht Risiko für Deutschland

Seit 20 Jahren bringt der ExtremWetterKongress in Deutschland Expertinnen und Experten aus Wetter- und Klimaforschung, Stadtplanung und Klimamanagement, Medien und Medizin zusammen. Gemeinsam mit dem 16. ExtremWetterKongress findet die 3. Deutsche KlimaManagementTagung statt - seit Beginn unter Beteiligung der Bundesingenieurkammer. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ist mit einer Keynote von Präsident Prof. Dr. Norbert Gebbeken dabei.

Vom 23. bis 25. September 2026 tauschen sich in der HafenCity Universität Hamburg (HCU) ca. 1.000 Teilnehmende fachlich aus, während das parallellaufende Bildungsprogramm „Wetter.Wasser.Waterkant.“ von etwa 10.000 Schüler:innen besucht wird.

Beim ExtremWetterKongress geht es um die Bestandsaufnahme des Klimasystems und der damit verbundenen Extremwetterrisiken. Auf der Deutschen KlimaManagementTagung wird in rund 40 Workshops an konkreten Lösungen für Energiewende, Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen gearbeitet.

Die Bundesingenieurkammer beteiligt sich mit ihrem Workshop zum Thema „Blau-grüne Infrastruktur - von der Strategie über neue Gesetze zur Umsetzung“ mit Heinrich Strößenreuther (Vorstand BaumEntscheid e. V.) und Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Dickhaut (HafenCity Universität Hamburg) am 24.09.2026 um 17 Uhr.

Zuvor eröffnet um 15:45 Uhr Prof. Dr.-Ing. Norbert Gebbeken (Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau) mit seiner Keynote den Themenblock „Städte, Kommunen und Gemeinden auf dem Weg zu den Lösungen“. Dr.-Ing. Stefan Weihrauch (Präsident der Hamburgischen Ingenieurkammer-Bau) beteiligt sich am anschließenden Panel mit dem Thema „Wir brauchen mehr Menschen mit Know-How, die die Transformation auch umsetzen.“

Prof. Dr.-Ing. Norbert Gebbeken, Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, im Interview mit dem NDR während des ExtremWetterKongresses 2026 in Hamburg © DIB  
Prof. Dr.-Ing. Norbert Gebbeken, Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, im Interview mit dem NDR während des ExtremWetterKongresses 2026 in Hamburg © DIB

Im Sommer 2026 übertraf die globale Tagesmitteltemperatur 30 Tage am Stück die bisherigen Rekordwerte

In Frankreich, Spanien, Italien, der Schweiz und in Österreich liegt der heißeste Sommer seit Beginn der Messungen hinter uns und in Australien der wärmste Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die Entwicklung ist Teil einer in der Menschheitsgeschichte einmaligen Geschwindigkeit globaler Erhitzung, die den gesamten Planeten erfasst hat. Gewaltige Waldbrände in Europa und Rekordniedrigwasser in vielen europäischen Flüssen lassen die Zukunft des Wetters in Europa für die kommenden Jahrzehnte erahnen.

Der August 2026 war laut Weltorganisation für Meteorologie, einer Institution der UN, global der wärmste seit Beginn der Messungen. Besonders beunruhigend ist dabei der Blick auf die globale Mitteltemperatur der einzelnen Tage dieses Monats: Jeder Tag zwischen dem 9. August und 7. September 2026 war weltweit der wärmste seit Aufzeichnungsbeginn Ende des 19. Jahrhunderts. Diese Rekordserie dauerte 30 Tage und damit länger als jede Rekordphase während der Zeit der globalen Erwärmung.

Meereis in den beiden Polarregionen zeigt deutliche Veränderungen

Ein wesentlicher Teil (etwa 89 %) der durch den menschengemachten Klimawandel zusätzlich in das Klimasystem eingebrachten Energie wird von den Ozeanen aufgenommen und puffert so die Erwärmung der Atmosphäre. Die täglichen Ozeanoberflächentemperaturen haben im globalen Mittel (Region 60 °S – 60 °N, 0–360 °O) aktuell die höchsten jemals in dieser Jahreszeit gemessenen Werte. 

Der aktuelle Wert 21,23 °C (08.09.2026) liegt damit um 0,13 °C höher als der bisherige Rekord aus dem August 2023. Besonders hoch waren und sind die Wassertemperaturen um Europa herum, besonders in der Nordsee und im Mittelmeer, und auch bis weit in das nördliche Polarmeer.

Prof. Dr. Gesine Mollenhauer © DIB  
Prof. Dr. Gesine Mollenhauer © DIB

Prof. Dr. Gesine Mollenhauer, Vizedirektorin am Alfred-Wegener-Institut: „Die Erwärmung der Ozeane und der Atmosphäre haben Auswirkungen auf die globale Zirkulation bis in hohe Breiten. In diesem Sommer verzeichnen wir in der Arktis zwar bisher nur einen moderaten Eisrückgang bis Ende August (Platz 13 der niedrigsten Eisausdehnungen für diesen Monat seit 1979), aber ein anderes, sehr deutliches Zeichen ist sichtbar, eine markante Zweiteilung der arktischen Meereisbedeckung.“

Während der westliche Arktische Ozean noch eine kompakte Eisbedeckung aufweist, ist der östliche Teil durch ausgesprochen lose Schollenverbände charakterisiert. So war es Ende des Monats theoretisch möglich, von Spitzbergen über den Nordpol Richtung Beringstraße zu fahren, ohne dabei auf dem Weg im dichten Packeis stecken zu bleiben. Diese lockeren Eisverbände verbunden mit veränderten Ozeantemperaturen haben Auswirkungen auf das arktische Ökosystem, wie eine deutliche Zunahme von Walsichtungen bis in hohe Breiten deutlich macht.

„In der Antarktis setzt sich die kurzzeitige Erholung der letzten zwei Jahre nicht fort. Die Eisausdehnung stagniert auf dem drittniedrigsten Niveau im Winter, fast eine Million Quadratkilometer unterhalb des langjährigen Trends“, so Prof. Dr. Mollenhauer weiter. Insgesamt kommt das AWI zu dem Ergebnis, dass die grundlegenden Veränderungen in den Polarregionen zu deutlichen Veränderungen des Klima- und Ökosystems sowie der Lebensbedingungen der Menschen vor Ort führen.

WMO-Generalsekretärin fordert Investitionen der Regierungen in Frühwarnsysteme und widerstandsfähige Infrastruktur

Die Generalsekretärin der Weltorganisation für Meteorologie (WMO), Prof. Celeste Saulo, forderte in ihrem Grußwort auf dem ExtremWetterKongress angesichts der Folgen des Klimawandels die Regierungen auf, in widerstandsfähige Infrastruktur, Wetter- und Klimadienste, Katastrophenvorsorge und Frühwarnsysteme zu investieren und sicherstellen, dass die besten verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse in Informationen umgesetzt werden, die die Menschen verstehen, und in Entscheidungen, die Leben retten können.

Kein Land könne, so Saulo, die wachsenden Risiken extremer Wetterereignisse allein bewältigen. „Wir brauchen leistungsfähigere Beobachtungssysteme, einen besseren Austausch von Wetter- und Klimadaten, nachhaltige Investitionen in nationale meteorologische und hydrologische Dienste sowie stärkere Unterstützung für Länder und Gemeinden an vorderster Front.“

Im Rahmen der Initiative „Early Warnings for All“ setze sich die WMO dafür ein, dass jeder Mensch überall durch wirksame Frühwarnsysteme geschützt ist. Saulo: „Was wir jetzt brauchen, sind Führungsstärke, Engagement und politischer Wille. Gemeinsam können wir bessere Vorhersagen in frühzeitigere Maßnahmen, stärkere Widerstandsfähigkeit und eine sicherere Zukunft für alle umsetzen. Denn die Frage ist nicht, ob das nächste extreme Wetterereignis kommen wird. Die Frage ist, ob wir darauf vorbereitet sein werden.“

DWD: Viele kommende Sommer könnten noch heißer werden als 2026

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat auf dem ExtremWetterKongress in Hamburg seine aktuellen Erkenntnisse zu Extremwetter-Ereignissen in Deutschland veröffentlicht. Das diesjährige Extremwetter-Faktenpapier „Was wir 2026 über das Extremwetter in Deutschland wissen“ zeigt: Die globale Erwärmung erhöht die Wahrscheinlichkeit bestimmter Extremwetterereignisse und ihrer Folgen. Besonders eindeutig ist die Entwicklung bei der Hitze: Hitzewellen haben in Deutschland deutlich zugenommen und auch die Häufigkeit von Trockenheitsperioden ist gestiegen.

Der Sommer 2026 macht diese Entwicklung besonders deutlich. Nach Angaben des Faktenpapiers war die Mitte Juni begonnene Hitzewelle außergewöhnlich intensiv. Ende Juni wurden Temperaturen von bis zu 41,8 Grad Celsius gemessen. An mehr als 95 Prozent der DWD-Stationen wurden im Laufe der drei Sommermonate neue Tages- oder Monatsrekorde registriert.

Dipl. Met. Tobias Fuchs © DIB  
Dipl. Met. Tobias Fuchs © DIB

Dipl. Met. Tobias Fuchs, Vorstand Klima und Umwelt beim DWD, erklärt: „Die außergewöhnliche Hitzewelle im Juni, begleitet von intensiver Trockenheit, hatte schmerzhafte Folgen: Große Waldbrände und eine hohe Zahl an Hitzetoten. Fast 16.000 Menschen sind in Deutschland im Kontext der Hitzewellen dieses Sommers gestorben. Man kann mit Sicherheit sagen, dass das extreme Wettergeschehen ohne den Einfluss des Klimawandels nicht erklärbar ist.“

Auch extreme Trockenheit hat sich 2026 deutlich bemerkbar gemacht. Die Folge von erheblichen Niederschlagsdefiziten über mehrere Monate war eine ausgeprägte Niedrigwasser-Situation: An zahlreichen Flusspegeln wurden die niedrigsten Werte seit Beginn der jeweiligen Aufzeichnungen gemessen.

Die durch Hitze und Trockenheit entstehenden Belastungen für die Gesellschaft, etwa im Bereich des Gesundheitswesens oder der Land- und Forstwirtschaft, sind jetzt schon enorm. 

Fuchs: „Es ist gut möglich, dass wir in 30 Jahren zurückblicken und feststellen, dass der Sommer 2026 trotz seiner rekordverdächtigen Temperaturen noch einer der kühleren war.“

Beim Starkregen ist dagegen eine differenzierte Betrachtung notwendig. Das Faktenpapier stellt fest, dass der Zusammenhang zwischen Klimawandel und Starkniederschlägen komplex ist und belastbare Trendaussagen für Deutschland derzeit noch nicht möglich sind. Zwar zeigen Messungen vielerorts eine Tendenz zu mehr Starkregen, diese ist aber häufig statistisch nicht signifikant. Klar ist zugleich: Die Erwärmung der Meere schreitet voran.

Fuchs weist darauf hin, dass die hohen Wassertemperaturen in den umliegenden Meeren eine starke Verdunstung begünstigen, die beispielsweise Herbsttiefs mit großem Wasservolumen speisen und Überschwemmungen in Deutschland verursachen können. „Es kommt darauf an, dass wir jetzt Klimaschutz und Klimaanpassung gleichermaßen vorantreiben“, so Fuchs.

Der DWD stelle dafür u. a. zusammen mit einigen anderen Behörden des Bundesverkehrsministeriums im „DAS-Basisdienst Klima und Wasser“ wichtige Klimadaten bereit, die als Grundlage für Planung und Anpassung genutzt werden können. Dies sei besonders relevant, da der Bedarf an Gesprächen seitens der Partner aus Verwaltung, regionalen Einrichtungen und anderen Organisationen stetig wachse.

Fazit des DWD-Klimavorstands: „Wir haben gemeinsam bei Klimaschutz und Klimaanpassung einiges erreicht, die globale Erwärmung könnte heute bereits deutlich höher sein. Wir sehen: Wir können wirksam sein. Wir müssen es weiterhin sein.“

Stand der Wissenschaft zu Extremwetterereignissen im Klimawandel in Deutschland, Ausgabe 2026
Hrsg. Deutscher Wetterdienst und Extremwetterkongress Hamburg

Informationen zum DAS Basisdienst Klima und Wasser gibt es unter:
https://www.das-basisdienst.de/

Zweifel an Klimaforschung und Klimawandel kommt meist von Lobbygruppen

Die eindeutigen Ergebnisse der Klimaforschung anzuzweifeln, ist eine weiterhin verbreitete Strategie um eigene, meist monetäre oder politische Ziele durchzusetzen. Selbst nach einem extremen Hitze- und Dürresommer wie diesem, gelingt das PR-Fachleuten immer noch verblüffend häufig, stellt Dipl.-Met. Sven Plöger fest. Dabei wird heute nicht mehr der Klimawandel an sich bezweifelt, sondern unsere Verantwortung dafür.

Plöger: „Beim Spiel Klimavernunft gegen Realitätsverweigerung steht es gerade gefühlt 1:3. Das Gute: Man kann Spiele drehen! Also nicht aufgeben, sondern motiviert weiterspielen!“, sprich klug und sachlich kommunizieren. Sätze wie „Früher war es auch so heiß.“ oder „Früher gab es Bäume, wo jetzt Gletscher sind.“ oder „Früher waren die Flusspegel noch niedriger“ sollen stets Zweifel an der Dramatik der aktuellen Klimaentwicklung schüren und verfolgen vor allem das Ziel, Untätigkeit der Politik zu erzeugen.

Plöger: „Der vernünftige Menschenverstand sagt uns, dass beim Klima gerade die Rahmenbedingungen für ein einigermaßen entspanntes Leben auf diesem Planten kippen. Es wäre vernünftig, das zu vermeiden“.

Immobilienwirtschaft: Bessere Kommunikation kann Klimaanpassung erheblich beschleunigen

Ob Hitze, Starkregen oder Sturm: Sowohl institutionelle Immobilieninvestoren als auch kommunale Klimamanager erkennen die wachsenden Risiken durch den Klimawandel an und halten eine engere Zusammenarbeit grundsätzlich für notwendig. 

Der Immobiliendienstleister Jones Lang LaSalle SE (JLL) veröffentlicht auf der Tagung eine Studie mit 87 institutionellen Investoren und 20 kommunalen Klimamanagern aus 17 deutschen Großstädten, die zeigt: Das Problem ist nicht fehlendes Problembewusstsein, sondern eine strukturelle Kooperationslücke zwischen Kommunen und Immobilienwirtschaft.

Dipl. Geo. Helge Scheunemann © DIB  
Dipl. Geo. Helge Scheunemann © DIB

Dipl. Geo. Helge Scheunemann, Head of Research Germany (JLL): „Unsere Studie zeigt: Es fehlt nicht an technischen Lösungen für Klimaanpassungsmaßnahmen in Städten und Kommunen, sondern an einer ausreichenden Kooperation zwischen Kommunen und Immobilieninvestoren.“

Wie unterschiedlich beide Seiten die Lage einschätzen, zeigt sich exemplarisch beim Thema Hitze: Nur 43 % der Investoren nennen Hitze/Dürre überhaupt als relevantes Extremwetterrisiko für ihre Immobilien, und von diesen setzen wiederum rund ein Viertel (27 %) Hitze auf Rang 1 – bezogen auf alle befragten Investoren erkennt also nur rund 12 % Hitze als ihr wichtigstes Einzelrisiko. Bei den Klimamanagern sind es dagegen 100 %, die Hitze neben Starkregen als zentrale Bedrohung ihrer Stadt einstufen.

Bei der Bewertung der Zusammenarbeit selbst klafft die größte Lücke, so die Studie: Klimamanager bewerten deren Qualität im Schnitt mit 2,65 (von 5), Investoren dagegen mit 3,55. 

Beide Seiten benennen zudem unterschiedliche Blockaden: Investoren klagen über lange Genehmigungszeiten (78 %) und mangelnde Behördenflexibilität (67 %), Klimamanager über fehlende Finanzierung (85 %) und Personalmangel (75 %).

Scheunemann: „Beide Seiten blockieren sich gegenseitig – durch unterschiedliche Mauern. Das ist kein Wissensdefizit, sondern ein Governance-Defizit. Ganz konkret könnten dauerhafte Kooperationsstrukturen zwischen Immobilienbesitzern und kommunalen Klimamanagern helfen, dieses Potenzial zu heben – denkbar wären hier etwa Weiterentwicklungen bestehender Quartiersmodelle, die Klimaanpassung stärker gemeinsam organisieren.

Studie Stadt.Immobilie.Klima
Hrsg. Jones Lang Lasalle IP, Inc. 2026

Marine Hitzewellen in Nordsee und Ostsee nehmen zu

Laut dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) erlebte die Nordsee 2026 das zweitwärmste Frühjahr für die Nordsee seit Messbeginn. Im Sommer 2026 stiegen die Temperaturen in der südlichen Nordsee und im Ärmelkanal teils mehr als 2 °C über das langjährige Mittel. Der Juni war in der Ostsee mit fast 3 °C darüber der drittwärmste seit Messbeginn.

Helge Heegewaldt, BSH-Präsident: „Je wärmer unsere Meere werden, desto häufiger treten marine Hitzewellen auf. Vor Helgoland haben wir in diesem Jahr bereits 66 Hitzewellentage registriert. Am 1. Juli lag die Wassertemperatur dort fast 4 °C über dem langjährigen Mittel für diesen Ort und diesen Tag.“

Die Nordsee war bereits 2025 an der Oberfläche mit 11,6 °C im Jahresmittel so warm wie noch nie seit Messbeginn in 1969. Auch in der Tiefe verzeichnete das BSH mit 1,46 Millionen Petajoule einen Höchstwert beim Wärmeinhalt. Die Ostsee erlebte mit 9,7 °C ihr zweitwärmstes Jahr seit 1990.

Wärmere Meere haben weitreichende Folgen für Meer und Mensch. Für manche Arten verkleinert sich der Lebensraum drastisch, andere ziehen in kühlere Gewässer, während nicht-einheimische Arten sich ausbreiten. Schädliche Algenblüten und Sauerstoffmangel nehmen zu. Der Meeresspiegel steigt und damit auch die Wasserstände bei Sturmfluten.

Heegewaldt betont: „Wir müssen heute die richtigen Entscheidungen für morgen treffen – für das Klima, die Meere und vor allem für uns. Dazu gehören sowohl konsequenter Klimaschutz, etwa durch den Ausbau der Windenergie auf See, als auch vorausschauende Klimaanpassung, beispielsweise durch den Schutz unserer Küsten.“

Mehr Infos: 

https://extremwetterkongress.org

https://klimamanagementtagung.de

Session 24: Städte, Kommunen und Gemeinden auf dem Weg zu den Lösungen

24.09.2026, 15:45 - 16:30 Uhr

  • 15:45
    Keynote
    Prof. Dr.-Ing. Norbert Gebbeken
    Bayerische Ingenieurekammer-Bau, Präsident

  • 15:55
    Panel: Wie gelingt die Transformation in Städten, Kommunen, Gemeinden und Unternehmen?

  • "Mit BaumEntscheiden Milliarden für Klimaanpassung mobilisieren ?!!"
    Heinrich Strößenreuther
    BaumEntscheid e.V., Vorstand

  • "Wir brauchen mehr Menschen mit Know-How, die die Transformation auch umsetzen."
    Dr. Stefan WeihrauchHamburgischen Ingenieurkammer-Bau, Präsident

  • "Klimamanagerinnen und -Manager leisten in den Städten, Kommunen und Gemeinden unfassbar viel. Sie brauchen mehr Wertschätzung."
    Marko Mühlstein
    Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) e. V., Vorsitzender

  • "Baulicher Bevölkerungsschutz als Teil der Prävention"
    Prof. Dr.-Ing. Norbert Gebbeken
    Bayerische Ingenieurekammer-Bau, Präsident

  • „Mit unseren regionalen Klimaprojektionen bieten wir eine einheitliche, qualitätsgesicherte Datengrundlage – insbesondere für die langfristige Planung von Anpassungsmaßnahmen.“
    Nora Leps
    Deutscher Wetterdienst, Referat Klima der Zukunft; Mitarbeiterin im DAS-Basisdienst „Klima und Wasser“

  • Kommnunale Gebäuderesilienz unter Extremwetterbedingungen
    Daniel Hof
    Drees & Sommer, Senior Teamleiter und Experte für Grünfassaden

Quelle und Fotos: Deutsches Ingenieurblatt (DIB)

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