Alle Informationen zur Listeneintragung

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Gesetzliche Listen und Servicelisten

Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau führt gesetzliche Listen, in die sich Ingenieure im Bauwesen bei entsprechender Qualifikation eintragen lassen können. Zusätzlich hat die Kammer Servicelisten eingerichtet, in die sich exklusiv nur Mitglieder der Kammer eintragen lassen können

Für Personen aus anderen Mitgliedsstaaten der EU oder gleichgestellten Staaten haben wir hier alle Informationen zu EU-Anzeigen und Bescheinigungen zur gesetzlichen Listeneintragung bereit gestellt:
EU-Anzeigen und Bescheinigungen


Gesetzliche Listen
Servicelisten

Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau führt gesetzliche Listen, in die sich Ingenieure im Bauwesen bei entsprechender Qualifikation eintragen lassen können. Diese Listen befugen sie je nach beruflicher Ausrichtung, bestimmte Vorgänge bei staatlichen Behörden vorzunehmen.

Mitglieder der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau erhalten ermäßigte Gebühren bei der Listeneintragung und Listenführung. Hier finden Sie unsere Gebühren- und Beitragsübersicht:

Gebühren- und Beitragsübersicht

Bauvorlageberechtigte

(Art. 61 BayBO vom 14.08.2007 in der Fassung des Änderungsgesetzes vom 17.11.2014)

Bauvorlagen für die nicht verfahrensfreie Errichtung und Änderung von Gebäuden müssen von einem Entwurfsverfasser unterschrieben sein, der bauvorlageberechtigt ist. Bauvorlageberechtigt ist unter anderem, wer in die von der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau geführte Liste der bauvorlageberechtigten Ingenieure eingetragen ist.

Über die Eintragung in Liste der bauvorlageberechtigten Ingenieure entscheidet der Eintragungsausschuss der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau.

Eintragungsvoraussetzungen nach Art. 61 Abs. 2, 5 BayBO

In die Liste der bauvorlageberechtigten Ingenieure kann auf Antrag eingetragen werden,

  • wer als Angehöriger einer Fachrichtung des Bauingenieurwesens aufgrund des Ingenieurgesetzes die Berufsbezeichnung »Ingenieur« oder »Ingenieurin« zu führen berechtigt ist und
  • danach mindestens zwei Jahre (auch) auf dem Gebiet der Entwurfsplanung von Gebäuden praktisch tätig gewesen ist.

Erforderliche Unterlagen und Nachweise

Mit dem Antrag auf Eintragung sind im Regelfall die folgenden Unterlagen vorzulegen:

  • Amtliches Führungszeugnis (nicht älter als 3 Monate) in Kopie,
  • Nachweis über die Berechtigung zur Führung der im Ingenieurgesetz vorgesehenen Berufsbezeichnungen als Bauingenieur/in durch beglaubigte Abschriften/Fotokopien von Zeugnissen bzw. amtlichen Bestätigungen,
  • Nachweise über die praktische Tätigkeit von mindestens zwei Jahren, (auch) auf dem Gebiet der Entwurfsplanung von Gebäuden (Projektliste, Arbeitszeugnisse).

Antrag auf Eintragung in die Liste der bauvorlageberechtigten Ingenieure nach Art. 61 Abs. 2, 5 BayBO

Merkblatt über die Bauvorlageberechtigung der Ingenieure

Projektliste

Nachweisberechtigte für Standsicherheit

(Art. 62 BayBO vom 14.08.2007 in der Fassung des Änderungsgesetzes vom 17.11.2014)

Die Einhaltung der Anforderungen an die Standsicherheit ist für alle nicht verfahrensfreien Bauvorhaben nachzuweisen. Die Bauvorlageberechtigung schließt die Berechtigung zur Erstellung der Standsicherheitsnachweise ein, soweit nicht nachfolgend Abweichendes bestimmt ist.

Bei Gebäuden der Gebäudeklassen 1 bis 3 und sonstigen baulichen Anlagen, die keine Gebäude sind, muss der Standsicherheitsnachweis von einem Nachweisberechtigten für Standsicherheit erstellt sein; sie dürfen auch bei anderen Bauvorhaben den Standsicherheitsnachweis erstellen.

Eintragungsvoraussetzungen nach Art. 62 Abs. 2 Satz 1 BayBO

In die Liste der Nachweisberechtigten für Standsicherheit kann auf Antrag
eingetragen werden, wer

  • einen berufsqualifizierenden Hochschulabschluss eines Studiums der Fachrichtung Architektur, Hochbau oder des Bauingenieurwesens und
  • eine mindestens dreijährige Berufserfahrung in der Tragwerksplanung nachweist.

Erforderliche Unterlagen und Nachweise

Mit dem Antrag auf Eintragung sind im Regelfall die folgenden Unterlagen vorzulegen:

  • Amtliches Führungszeugnis (nicht älter als 3 Monate) in Kopie,
  • Nachweis über die Berechtigung zur Führung der im Ingenieurgesetz vorgesehenen Berufsbezeichnungen als Bauingenieur/ Bauingenieurin durch beglaubigte Abschriften/Fotokopien von Zeugnissen bzw. amtlichen Bestätigungen,
  • Nachweise über die praktische Tätigkeit von mindestens drei Jahren als Bauingenieur in der Tragwerksplanung, möglichst der letzten Jahre vor Antragstellung (Projektliste, Arbeitszeugnisse).

Antrag auf Eintragung in die Liste der Nachweisberechtigten für die Standsicherheit Art. 62 Abs. 2 Satz 1 BayBO

Projektliste zum Antrag Nachweisberechtigung Standsicherheit

Merkblatt über die Eintragung in die Liste der Nachweisberechtigten

Nachweisberechtigte für Brandschutz

(Art. 62 BayBO vom 14.08.2007 in der Fassung des Änderungsgesetzes vom 17.11.2014)

Die Einhaltung der Anforderungen an den Brandschutz ist für alle nicht verfahrensfreien Bauvorhaben nachzuweisen. Die Bauvorlageberechtigung schließt die Berechtigung zur Erstellung der Nachweise zum vorbeugenden Brandschutz ein, soweit nicht nachfolgend Abweichendes bestimmt ist.

Bei Gebäuden der Gebäudeklasse 4, ausgenommen Sonderbauten sowie Mittel- und Großgaragen, muss der Nachweis zum vorbeugenden Brandschutz von einem Nachweisberechtigten für vorbeugenden Brandschutz erstellt sein.

Eintragungsvoraussetzungen nach Art. 62 Abs. 2 Satz 2 BayBO

In die Liste der Nachweisberechtigten für den Brandschutz kann auf Antrag eingetragen werden, wer

  • als Bauvorlageberechtigte/r die erforderlichen Kenntnisse des Brandschutzes nachweist

oder

  • einen berufsqualifizierenden Hochschulabschluss eines Studiums der Fachrichtung Architektur, Hochbau oder des Bauingenieurwesens oder als Absolvent einer Ausbildung für Ämter ab der dritten Qualifikationsebene in der Fachlaufbahn Naturwissenschaft und Technik, Schwerpunkt feuerwehrtechnischer Dienst,
  • eine mindestens zweijährige Berufserfahrung auf dem Gebiet der  brandschutztechnischen Planung und Ausführung von Gebäuden oder deren Prüfung und
  • die erforderlichen Kenntnisse des Brandschutzes nachweist.

Erforderliche Unterlagen und Nachweise

Mit dem Antrag auf Eintragung sind im Regelfall die folgenden Unterlagen vorzulegen:

  • Amtliches Führungszeugnis (nicht älter als 3 Monate) in Kopie,
  • Nachweis über die Berechtigung zur Führung der im Ingenieurgesetz vorgesehenen Berufsbezeichnungen als Bauingenieur/in durch beglaubigte Abschriften/Fotokopien von Zeugnissen bzw. amtlichen Bestätigungen,
  • Nachweis über die Bauvorlageberechtigung,
  • Leistungsnachweis über eine Fortbildung, aus der sich die erforderlichen Kenntnisse des Brandschutzes ergeben (z. B. dreitägige Fortbildung mit Leistungsprüfung bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau oder bei der Bayerischen Architektenkammer, bei Fortbildungen anderer Institutionen möglichst mit Kursprogramm und Unterlagen zu den Prüfungsanforderungen).
  • Bei Antragstellern ohne Bauvorlageberechtigung zusätzlich Nachweise über die praktische Tätigkeit von mindestens zwei Jahren als Bauingenieur/in in der brandschutztechnischen Planung und Ausführung von Gebäuden oder deren Prüfung, möglichst der letzten Jahre vor Antragstellung (Projektliste, Arbeitszeugnisse).

Antrag auf Eintragung in die Liste der Nachweisberechtigten für den Brandschutz nach Art. 62 Abs. 2 Satz 2 und 4 BayBO

Projektliste zum Antrag Nachweisberechtigung Brandschutz (Anl. 1)

Projektliste zum Antrag Nachweisberechtigung Brandschutz (Anl. 2)

Merkblatt über die Eintragung in die Liste der Nachweisberechtigten


Prüfsachverständige im Bauwesen - Allgemeine Voraussetzungen

(§§ 10 ff. PrüfVBau)

Zur Vereinfachung und Beschleunigung baurechtlicher Verfahren sind den Prüfsachverständigen wichtige Funktionen aufgetragen. Für in der Bayerischen Bauordnung näher bestimmte Bauvorhaben oder soweit dies in Vorschriften auf Grund der Bayerischen Bauordnung vorgesehen ist, müssen bautechnische Nachweise geprüft und die Einhaltung der bauaufsichtlichen Anforderungen bescheinigt sein.

Prüfsachverständige prüfen und bescheinigen in ihrem jeweiligen  Fachbereich im Auftrag des Bauherrn oder des sonstigen nach Bauordnungsrecht Verantwortlichen. Die Prüfsachverständigen sind im Rahmen der ihnen obliegenden Pflichten unabhängig und an Weisungen des Auftraggebers nicht gebunden.

Allgemeine Anerkennungsvoraussetzungen nach § 4 PrüfVBau

Prüfsachverständige müssen

  • die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrschen,
  • nach ihrer Persönlichkeit die Gewähr dafürbieten, dass sie ihre Aufgaben ordnungsgemäßim Sinne des § 5 PrüfVBau erfüllen, d.h. siemüssen unparteiisch, gewissenhaft,eigenverantwortlich und unabhängig unterBeachtung der bauaufsichtlichen Vorschriftentätig werden,
  • die Fähigkeit besitzen, öffentliche Ämter zubekleiden, den Geschäftssitz oder eine Niederlassung imFreistaat Bayern haben und keine weitere Niederlassung unterhalten,
  • mit einer Haftungssumme von mindestens je 500.000 € für Personen- sowie für Sach- undVermögensschäden je Schadensfall, die mindestenszweimal im Versicherungsjahr zur Verfügung stehen muss, haftpflichtversichert sein.

Erforderliche Unterlagen und Nachweise

Mit dem Antrag auf Anerkennung sind im Regelfall die folgenden Unterlagen vorzulegen:

  • Amtliches Führungszeugnis (nicht älter als 3 Monate) in Kopie,
  • Lebenslauf mit lückenloser Angabe des fachlichen Werdegangs bis zum Zeitpunkt der Antragstellung,
  • je eine beglaubigte Abschrift der Abschluss- und Beschäftigungszeugnisse,
  • Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit in den Eintragungsvoraussetzungen genannten  Mindestversicherungssummen,
  • Nachweis über die eigenverantwortliche und unabhängige Berufsausübung,
  • Nachweis über den Geschäftssitz oder eine Niederlassung im Freistaat Bayern,
  • Angaben über etwaige sonstige Niederlassungen, Angaben über eine etwaige Beteiligung an einer Gesellschaft, deren Zweck die Planung oder Durchführung von Bauvorhaben ist.

Bei Bedarf können weitere Unterlagen erforderlich sein, wie z. B.:

  • Bei Hochschullehrern: Genehmigung des Dienstherrn für Nebentätigkeit in selbständiger Beratung
  • Bei Gesellschaftsverhältnis: Auszug aus dem Handelsregister bzw. Partnerschaftsregister und/oder Gesellschaftsvertrag, aus dem die gesellschaftsrechtliche Stellung hervorgeht

Prüfsachverständige für Standsicherheit

(§§ 10 ff. PrüfVBau vom 29.11. 2007 in der Fassung der Änderungsverordnung vom 22. 07. 2014)

Prüfsachverständige für Standsicherheit können für die Fachrichtungen Massivbau, Metallbau und Holzbau anerkannt werden.

Prüfsachverständige für Standsicherheit prüfen und bescheinigen die Vollständigkeit und Richtigkeit der Standsicherheitsnachweise. Sie überwachen die ordnungsgemäße Bauausführung hinsichtlich der von ihnen geprüften oder bescheinigten Standsicherheitsnachweise.

Allgemeine Anerkennungsvoraussetzungen nach §§ 10 ff. PrüfVBau

Prüfsachverständige für Standsicherheit müssen nachweisen, dass sie:

  • das Studium des Bauingenieurwesens an einerdeutschen Hochschule oder ein gleichwertigesStudium an einer ausländischen Hochschule mitErfolg abgeschlossen haben,
  • im Zeitraum vor der Antragstellung seit mindestens zwei Jahren als mit der Tragwerksplanung befasste Ingenieure eigenverantwortlich und unabhängig oder als hauptberufliche Hochschullehrer tätig sind,
  • mindestens zehn Jahre mit der Aufstellung von Standsicherheitsnachweisen, der technischen Bauleitung oder mit vergleichbaren Tätigkeiten betraut waren, wovon sie mindestens fünf Jahre lang Standsicherheitsnachweise aufgestellt haben und mindestens ein Jahr lang mit der technischen Bauleitung betraut gewesen sein müssen; die Zeit einer technischen Bauleitung darf jedoch nur bis zu höchstens drei Jahren angerechnet werden,
  • über eingehende Kenntnisse der einschlägigen bauordnungsrechtlichen Vorschriften verfügen,
  • durch ihre Leistungen als Ingenieure überdurchschnittliche Fähigkeiten bewiesen haben,
  • die für einen Sachverständigen erforderlichen Fachkenntnisse und Erfahrungen besitzen.

Erforderliche Unterlagen und Nachweise

Mit dem Antrag auf Anerkennung sind neben dem Nachweis der allgemeinen Anerkennungsvoraussetzungen nach § 4 PrüfVBau im Regelfall die folgenden Unterlagen vorzulegen:

  • Nachweis über die Berechtigung zur Führung der im Ingenieurgesetz vorgesehenen Berufsbezeichnungen aufgrund eines Studiums im Studiengang Bauingenieurwesen durch beglaubigte Abschriften/Fotokopien von Zeugnissen bzw. amtlichen Bestätigungen,
  • Nachweis über die eigenverantwortliche und unabhängige Tätigkeit von mindestens zwei Jahren vor Antragstellung als ein mit der Tragwerksplanung befasster Ingenieur oder als hauptberuflicher Hochschullehrer
  • Aufstellungen über die in den letzten 10 Jahren erstellten Standsicherheitsnachweise,
  • Aufstellungen über die ausgeführten technischen Bauleitungen,
  • Aufstellungen über die erbrachten Ingenieurleistungen, aus denen überdurchschnittliche Fähigkeiten als Ingenieur entnommen werden können.

Über die Eintragung in die Liste der Prüfsachverständigen für Standsicherheit entscheidet der Eintragungsausschuss der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau. Über die fachliche Eignung des Antragstellers holt der Eintragungsausschuss die Entscheidung des Prüfungsausschusses ein, der beim Staatsministerium des Innern gebildet ist.

Antrag auf Eintragung in die Liste der Prüfsachverständigen für Standsicherheit

Merkblatt über die Anerkennung von Prüfsachverständigen im Bauwesen

Verordnung über die Prüfingenieure, Prüfämter und Prüfsachverständigen im Bauwesen (PrüfVBau)

Prüfsachverständige für Vermessung im Bauwesen

(§§ 20 ff. PrüfVBau vom 29.11.2007 in der Fassung der Änderungsverordnung vom 22.07.2014)

Prüfsachverständige für Vermessung im Bauwesen bescheinigen die Einhaltung der in den Bauvorlagen oder bauaufsichtlich festgelegten Grundfläche und Höhenlage von baulichen Anlagen.

Allgemeine Anerkennungsvoraussetzungen nach §§ 20 ff. PrüfVBau

Prüfsachverständige für Vermessung müssen nachweisen, dass sie:

  • ein Studium im Studiengang Vermessungswesen an einer deutschen Hochschule oder ein gleichwertiges Studium an einer ausländischen Hochschule mit Erfolg abgeschlossen haben,
  • über eine dreijährige Berufserfahrung im Vermessungswesen
    verfügen.

Erforderliche Unterlagen und Nachweise

Mit dem Antrag auf Anerkennung sind neben dem Nachweis der allgemeinen Anerkennungsvoraussetzungen gem. § 4 PrüfVBau im Regelfall die folgenden Unterlagen vorzulegen:

  • Nachweis über die Berechtigung zur Führungder im Ingenieurgesetz vorgesehenen Berufsbezeichnungen aufgrund eines Studiums im Studiengang Vermessungswesen durch beglaubigte Abschriften/Fotokopien von Zeugnissen bzw. amtlichen Bestätigungen,
  • Nachweis über die mindestens dreijährige Berufserfahrung als Ingenieur im Vermessungswesen.

Antrag auf Eintragung in die Liste der Prüfsachverständigen für Vermessung

Merkblatt über die Anerkennung von Prüfsachverständigen im Bauwesen

Verordnung über die Prüfingenieure, Prüfämter und Prüfsachverständigen im Bauwesen (PrüfVBau)

Prüfsachverständige für die Prüfung sicherheitstechnischer Anlagen und Einrichtungen

(§§ 22 ff. PrüfVBau vom 29.11.2007 in der Fassung der Änderungsverordnung vom 22.07.2014)

Prüfsachverständige für die Prüfung sicherheitstechnischer Anlagen und Einrichtungen können für die Fachrichtungen Lüftungsanlagen, CO-Warnanlagen, Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, Brandmelde- und Alarmierungsanlagen, Sicherheitsstromversorgungen, Feuerlöschanlagen anerkannt werden.

Die Anerkennung für Lüftungsanlagen kann auf Garagenlüftungsanlagen (§ 14 Abs.1 GaV) beschränkt werden. Die Prüfsachverständigen für die Prüfung sicherheitstechnischer Anlagen und Einrichtungen bescheinigen die  Übereinstimmung der technischen Anlagen und Einrichtungen mit den öffentlich-rechtlichen Anforderungen.

Allgemeine Anerkennungsvoraussetzungen nach §§ 22 ff. PrüfVBau

Prüfsachverständige für die Prüfung sicherheitstechnischer Anlagen und Einrichtungen müssen nachweisen, dass sie:

  • ein Ingenieurstudium an einer deutschen Hochschule der ein gleichwertiges Studium an einer ausländischen Hochschule abgeschlossen haben,
  • den Nachweis ihrer besonderen Sachkunde in der Fachrichtung, auf die sich ihre Prüftätigkeit beziehen soll, durch ein Fachgutachten einer Industrie- und Handelskammer erbracht haben,
  • als Ingenieure mindestens fünf Jahre in der Fachrichtung, in der die Prüftätigkeit ausgeübt werden soll, praktisch tätig gewesen sind und dabei mindestens zwei Jahre bei Prüfungen mitgewirkt haben.

Abweichend von § 4 Satz 1 Nr. 3 müssen Prüfsachverständige für die Prüfung sicherheitstechnischer Anlagen und Einrichtungen nicht eigenverantwortlich tätig sein, wenn sie Beschäftigte eines Unternehmens oder einer Organisation sind, deren Zweck in der Durchführung vergleichbarer Prüfungen besteht und deren Beschäftigte für die Prüftätigkeit nach Abs.1 keiner fachlichen Weisung unterliegen.

Erforderliche Unterlagen und Nachweise

Mit dem Antrag auf Anerkennung sind neben dem Nachweis der allgemeinen Anerkennungsvoraussetzungen gem. § 4 PrüfVBau im Regelfall die folgenden Unterlagen vorzulegen:

  • Nachweis über die Berechtigung zur Führung der im Ingenieurgesetz vorgesehenen Berufsbezeichnungen durch beglaubigte Abschriften/Fotokopien von Zeugnissen bzw. amtlichen Bestätigungen,
  • Nachweis der besonderen Sachkunde in der Fachrichtung, auf die sich die Prüftätigkeit beziehen soll, durch ein Fachgutachten, 
  • Nachweis über die mindestens fünfjährige praktische Tätigkeit als Ingenieur in der Fachrichtung in der die Prüftätigkeit ausgeübt werden soll,
  • Nachweis der mindestens zweijährigen Mitwirkung in der Prüfung innerhalb der nachzuweisenden fünfjährigen praktischen Tätigkeit,
  • ggf. Nachweis über die Beschäftigung und der fachlichen Weisungsfreiheit für die Prüftätigkeit bei einem Unternehmens oder einer Organisation, deren Zweck in der Durchführung vergleichbarer Prüfungen besteht.

Das Fachgutachten holt der Eintragungsausschuss der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau bei der Industrie- und Handelskammer des Saarlandes, bei der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart oder der Ingenieurkammer Brandenburg ein, nachdem der Antrag auf Zulassung als Prüfsachverständiger bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau eingegangen ist.

Das Fachgutachten wird auf Grundlage einer schriftlichen und mündlichen Prüfung, die die begutachtende Stelle abhält, erstellt. Die Kosten, die für diese Prüfung entstehen sind vom Antragsteller auf Anforderung unmittelbar an die begutachtende Stelle zu bezahlen.

Antrag auf Eintragung in die Liste der Prüfsachverständigen für die Prüfung sicherheitstechnischer Anlagen und Einrichtungen

Merkblatt über die Anerkennung von Prüfsachverständigen im Bauwesen

Verordnung über die Prüfingenieure, Prüfämter und Prüfsachverständigen im Bauwesen (PrüfVBau)

Prüfsachverständige für den Erd- und Grundbau

(§§ 25 ff. PrüfVBau vom 29.11.2007 in der Fassung der Änderungsverordnung vom 22.07.2014)

Prüfsachverständige für den Erd- und Grundbau bescheinigen die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben über den Baugrund hinsichtlich Stoffbestand, Struktur und geologischer Einflüsse, dessen Tragfähigkeit und die getroffenen Annahmen zur Gründung oder Einbettung der baulichen Anlage.

Allgemeine Anerkennungsvoraussetzungen nach §§ 25 ff. PrüfVBau

Prüfsachverständige für den Erd- und Grundbau müssen nachweisen, dass sie:

  • als Angehörige der Fachrichtung Bauingenieurwesen, der Geotechnik oder eines Studiengangs mit Schwerpunkt Ingenieurgeologie ein Studium an einer deutschen Hochschule oder ein gleichwertiges Studium an einer ausländischen Hochschule abgeschlossen haben,
  • neun Jahre im Bauwesen tätig, davon mindestens drei Jahre im Erd- und Grundbau mit der Anfertigung oder Beurteilung von Standsicherheitsnachweisen betraut gewesen sind,
  • über vertiefte Kenntnisse und Erfahrungen im Erd- und Grundbau verfügen,
  • weder selbst noch ihre Mitarbeiter, noch Angehörige des Zusammenschlusses nach § 4 Satz 2 Nr. 2 (Zusammenschlüsse mit anderen Ingenieuren und Architekten) an einem Unternehmen der Bauwirtschaft oder an einem Bohrunternehmen beteiligt sind.

Abweichend von § 4 Satz 1 Nr. 3 müssen Prüfsachverständige für den Erd- und Grundbau nicht eigenverantwortlich tätig sein, wenn sie in fachlicher Hinsicht für ihre Tätigkeit allein verantwortlich sind und Weisungen nicht unterliegen

Erforderliche Unterlagen und Nachweise

Mit dem Antrag auf Anerkennung sind neben dem Nachweis der allgemeinen Anerkennungsvoraussetzungen gem. § 4 PrüfVBau im Regelfall die folgenden Unterlagen vorzulegen:

  • Nachweis über die Berechtigung zur Führung der im IngG vorgesehenen Berufsbezeichnungen aufgrund eines Studiums des Bauingenieurwesens, der Geotechnik oder eines Studiums mit einem Schwerpunkt Ingenieurgeologie durch beglaubigte Abschriften/Fotokopien von Zeugnissen bzw. amtlichen Bestätigungen, 
  • Nachweis der vertieften Kenntnisse und Erfahrungen im Erd- und Grundbau durch ein Fachgutachten, 
  • Nachweis über die mindestens neunjährige Tätigkeit im Bauwesen,
  • Nachweis über die mindestens dreijährige Tätigkeit im Erd- und Grundbau mit der Anfertigung oder Beurteilung von Standsicherheitsnachweisen innerhalb der nachzuweisenden neunjährigen Tätigkeit,
  • Nachweis der vertieften Kenntnisse und Erfahrungen im Erd- und Grundbau durch ein Verzeichnis aller in den letzten zwei Jahren vor Antragstellung erstellten Baugrundgutachten, von denen mind. zehn die Bewältigung überdurchschnittlicher Aufgaben zeigen müssen,
  • zwei Gutachten, die die Bewältigung überdurchschnittlicher Aufgaben zeigen
  • ggf. Nachweis über die Beschäftigung und der fachlichen Weisungsfreiheit für die Prüftätigkeit bei einem Unternehmen oder einer Organisation.

Das Fachgutachten des bei der Bundesingenieurkammer gebildeten Beirates holt der Eintragungsausschuss der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau ein, nachdem der Antrag auf Zulassung als Prüfsachverständiger bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau eingegangen ist.

Die für das Fachgutachten anfallenden Kosten sind vom Antragsteller auf Anforderung unmittelbar an die Bundesingenieurkammer zu bezahlen.

Antrag auf Eintragung in die Liste der Prüfsachverständigen für den Erd- und Grundbau

Merkblatt über die Anerkennung von Prüfsachverständigen im Bauwesen

Verordnung über die Prüfingenieure, Prüfämter und Prüfsachverständigen im Bauwesen (PrüfVBau)

Prüfsachverständige für Brandschutz

(§§ 16 ff. PrüfVBau vom 29.11.2007 in der Fassung der Änderungsverordnung vom 22.07.2014)

Prüfsachverständige für Brandschutz prüfen die Vollständigkeit und Richtigkeit der Brandschutznachweise; sie haben sich bei der örtlichen Feuerwehr über örtliche Festlegungen, die vorhandene Ausrüstung und die im Brandfall zur Verfügung stehenden Einsatzkräfte zu informieren sowie die von den Feuerwehren zur Wahrung der Belange des Brandschutzes erhobenen Forderungen zu würdigen. Prüfsachverständige für Brandschutz überwachen die ordnungsgemäße Bauausführung hinsichtlich der Verwirklichung der von ihnen bescheinigten Brandschutznachweise.

Die Liste der Prüfsachverständigen für Brandschutz wird bei der Bayerischen Architektenkammer geführt, bei der auch der Antrag auf Eintragung gestellt wird. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den Eintragungsausschuss der Architektenkammer, Telefon 089 139880-0, info@byak.de.

Allgemeine Anerkennungsvoraussetzungen nach §§ 16 ff. PrüfVBau

Prüfsachverständige für den Brandschutz müssen nachweisen, dass sie:

  • als Angehörige der Fachrichtung Architektur, Hochbau, Bauingenieurwesen oder eines Studiengangs mit Schwerpunkt Brandschutz ein Studium an einer deutschen Hochschule, ein gleichwertiges Studium an einer ausländischen Hochschule oder für ein Amt mindestensder Besoldungsgruppe A 10 in der Fachlaufbahn Naturwissenschaft und Technik – fachlicher Schwerpunkt feuerwehrtechnischer Dienst – qualifiziert sind,
  • danach mindestens fünf Jahre Erfahrung in der brandschutztechnischen Planung und Ausführung von Gebäuden, insbesondere von Sonderbauten unterschiedlicher Art mit höherem brandschutztechnischen Schwierigkeitsgrad oder deren Prüfung,
  • die erforderlichen Kenntnisse im Bereich des abwehrenden Brandschutzes,
  • die erforderlichen Kenntnisse des Brandverhaltens von Bauprodukten und Bauarten, 
  • die erforderlichen Kenntnisse im Bereich des anlagentechnischen Brandschutzes und 
  • die erforderlichen Kenntnisse der einschlägigen bauordnungsrechtlichen Vorschriften besitzen.

Das Vorliegen der Anerkennungsvoraussetzungen ist durch eine Bescheinigung des Prüfungsausschusses nachzuweisen.

Erforderliche Unterlagen und Nachweise

Die Liste der Prüfsachverständigen für Brandschutz wird bei der Bayerischen Architektenkammer geführt, bei der auch der Antrag auf Eintragung gestellt wird.

  • Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den Eintragungsausschuss der Architektenkammer, Telefon 089 139880-0, info@byak.de.

Serviceliste »Prüfsachverständige für Brandschutz«

Bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau wird nachrichtlich eine Serviceliste mit der Bezeichnung »Prüfsachverständige für Brandschutz« geführt.

Mitglieder der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau können auf Antrag in die Liste aufgenommen werden, wenn sie in der bei der Bayerischen Architektenkammer geführten Liste »Prüfsachverständige für Brandschutz« eingetragen sind.

Verordnung über die Prüfingenieure, Prüfämter und Prüfsachverständigen im Bauwesen (PrüfVBau)


Sachverständige nach § 3 AVEn

(AVEn vom 22.01.2002 in der Fassung vom 06.09.2016)

Durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) wurden die bisher bestehenden Vorschriften neu gefasst. Die Länder sind ermächtigt, die Überwachung der in der EnEV festgesetzten Anforderungen ganz oder teilweise auch auf Sachverständige zu übertragen.

Das ist in Bayern durch Verordnung zur Ausführung energiewirtschaftlicher Vorschriften (AVEn) geschehen. In dieser Verordnung ist in Anlehnung an das Modell des Prüfsachverständigen die Bestellung privater Sachverständiger vorgesehen, welche die Einhaltung bestimmter Anforderungen der EnEV bescheinigen, womit behördliche Prüfaufgaben insoweit entfallen.

Sachverständige nach § 3 Abs. 1 Satz 1 AVEn können für folgende Fachrichtungen zugelassen werden:

  • baulicher und energiesparender Wärmeschutz (Bilanzverfahren) - § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AVEn
  • energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden - § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AVEn

Über die Eintragung in Liste der Sachverständigen nach § 3 Abs. 1 Satz 1 AVEn entscheidet der Eintragungsausschuss der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau.

Anerkennungsvoraussetzungen nach § 3 Abs.1 AVEn

Sachverständige nach § 3 Abs. 1 Satz 1 AVEn müssen:

  • über ein abgeschlossenes Ingenieurstudium verfügen
  • im Sinne von Art. 5 Abs 1 Satz 3 BauKaG im Bauwesen tätige Ingenieure sein,
  • über vertiefte Kenntnisse im Bereich des baulichen und energiesparenden Wärmeschutzes oder / und
  • über vertiefte Kenntnisse in der energetischen Bewertung der technischen Gebäudeausrüstung verfügen.

Im Bauwesen tätige Ingenieure sind nach dieser Vorschrift insbesondere Ingenieure, die in einer oder mehrerer Fachrichtungen des Bauingenieur-, Vermessungs-, Wasserwirtschafts- oder Verkehrswesens, der Ingenieurgeologie, der Bauphysik, der Energie-, Heizungs-, Klima-, Versorgung- und Entsorgungs-, Sanitär-, Telekommunikations-, Elektro- und Lichttechnik, der Förder- und Lagertechnik oder der Arbeitssicherheit an baulichen Anlagen arbeiten.

Darunter fallen insbesondere auch Bauphysiker (thermische Bauphysik) und Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik-Ingenieure.

Erforderliche Unterlagen und Nachweise

Mit dem Antrag auf Anerkennung sind im Regelfall die folgenden Unterlagen vorzulegen:

  • Amtliches Führungszeugnis (nicht älter als 3 Monate) in Kopie,
  • Nachweis über die Berechtigung zur Führung der im Ingenieurgesetz vorgesehenen Berufsbezeichnungen durch beglaubigte Abschriften/Fotokopien von Zeugnissen bzw. amtlichen Bestätigungen,
  • Nachweise über die mindestens dreijährige zusammenhängende Berufserfahrung in der Erstellung und/oder Prüfung von Nachweisen des baulichen und energiesparenden Wärmeschutzes oder
    in der energetischen Planung oder Bewertung von Anlagen der Heizungs-, Kühl- und Raumlufttechnik sowie der Warmwasserversorgung durch Vorlage einer diesen Zeitraum abdeckenden Projektliste, mit Erläuterungen über Art,
    Umfang und Schwierigkeitsgrad insbesondere die wärmeschutztechnische bzw. die energetische Bedeutung der einzelnen Objekte,
  • ergänzend zur Projektliste drei selbst erstellte vollständige und prüffähige Nachweise nach dem Bilanzverfahren, hiervon mindestens zwei Nachweise nach Energieeinsparverordnung oder
    drei selbst erstellte vollständige und prüffähige Nachweise über die energetische Planung oder Bewertung von Anlagen für Heizung, Warmwasser, Lüftung.

Antrag auf Eintragung in die Liste der Sachverständigen nach § 3 Abs. 1 AVEn

Merkblatt zur Eintragung in die Liste der Sachverständigen nach § 3 Abs. 1 AVEn

Mustervorlage für die Projektliste

Zuständigkeits- und Durchführungsverordnung – AVEn

Stadtplaner

(Art. 7 Abs. 2 BauKaG vom 09. 05.2007 in der Fassung vom 22.10.2009)

Mit dem Gesetz über die Bayerische Architektenkammer und die Bayerische Ingenieurekammer-Bau (Baukammerngesetz – BauKaG) vom 09. 05. 2007 hat der Gesetzgeber eine Stadtplanerliste eingeführt.

Als Stadtplaner darf sich nur bezeichnen, wer in die bei der Bayerischen Architektenkammer geführte Liste eingetragen ist. Aufgenommen werden Architekten und Ingenieure. Über die Eintragung entscheidet ein gemeinsamer Eintragungsausschuss, der auch mit durch von der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau benannten Ingenieuren besetzt wird.

Das Antragsformular und das Merkblatt stehen bei der Bayerischen Architektenkammer online zur Verfügung:

Antragsformular und Merkblatt Stadtplaner (bei der Bayerischen Architektenkammer)

Eintragungsvoraussetzungen nach Art. 7 Abs. 2 BauKaG

Stadtplaner müssen nachweisen, dass sie:

  • Wohnsitz, Niederlassung oder überwiegendeberufliche Beschäftigung in Bayern haben,
  • ein Studium der Stadtplanung,
    ein Architekturstudium mit Schwerpunkt im Städtebau,
    ein Studium der Raumplanung mit Schwerpunkt im Städtebau,
    ein Studium des Bauingenieurwesens mit einem Aufbau- oder Vertiefungsstudium der Stadtplanung oder des Städtebaus,
    ein Studium des Vermessungswesens mit einem Aufbau- oder Vertiefungsstudium der Stadtplanung oder des Städtebaus,
    ein Studium der Landschaftsplanung mit einem Aufbau- oder Vertiefungsstudium der Stadtplanung oder des Städtebaus oder eine
    gleichwertige Ausbildung, die auch zum Erstellen städtebaulicher Pläne befähigt mit einer mindestens dreijährigen Regelstudienzeit an einer deutschen Hochschule abgeschlossen haben und danach
  • eine mindestens zweijährige praktische Tätigkeit in der betreffenden Fachrichtung ausgeübt haben.

Erforderliche Unterlagen und Nachweise

Die Liste der Stadtplaner wird bei der Bayerischen Architektenkammer geführt, bei der auch der Antrag auf Eintragung gestellt wird. Über die Eintragung entscheidet ein gemeinsamer Eintragungsausschuss, der auch mit durch von der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau benannten Ingenieuren besetzt wird.

Serviceliste »Stadtplaner«

Bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau wird nachrichtlich eine Serviceliste mit der Bezeichnung »Stadtplaner« geführt. Mitglieder der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau können auf Antrag in die Liste aufgenommen werden, wenn sie in der bei der Bayerischen Architektenkammer geführten Liste »Stadtplaner« eingetragen sind.

Gesellschaftsverzeichnis

(Art. 8 – Art.11 BauKaG vom 09. 05.2007 in der Fassung vom 22.10.2009)

Mit dem Gesetz über die Bayerische Architektenkammer und die Bayerische Ingenieurekammer-Bau (Baukammerngesetz – BauKaG) hat der Gesetzgeber
neben der bisherigen auf die Person bezogene Eintragung als »Beratender Ingenieur« bzw. als »Beratende Ingenieurin« die Möglichkeit geschaffen, dass sich auch Gesellschaften, die die Berufsbezeichnung »Beratende Ingenieure« in ihrem Firmennamen (ohne Bezug auf eine bestimmte Person) führen wollen, in ein Gesellschaftsverzeichnis eintragen lassen können.

Diese Möglichkeit besteht für:

  • Aktiengesellschaften
  • GmbHs
  • Kommanditgesellschaften auf Aktien
  • Partnerschaftsgesellschaften

Andere Zusammenschlüsse, insbesondere Gesellschaften bürgerlichen Rechts können nicht eingetragen werden. Um eingetragen werden zu können muss die Berufsbezeichnung »Beratende Ingenieure« im Firmennamen geführt werden.
Umgekehrt begründet die Führung dieser Bezeichnung im Firmennamen die Pflicht, die Gesellschaft in das Verzeichnis einzutragen.

Mit der Eintragung einer Gesellschaft in das Gesellschaftsverzeichnis wird keine Mitgliedschaft der Gesellschaft in der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau begründet.

Eintragungsvoraussetzungen nach Art. 8 Abs. 4 BauKaG

Eine Gesellschaft ist auf Antrag in das Gesellschaftsverzeichnis bei der Ingenieurekammer-Bau einzutragen, wenn sie:

  • ihren Sitz oder ihre Niederlassung in Bayern hat
  • das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestversicherungssummen für jeden Versicherungsfall von 1,5 Mio. € für Personenschäden sowie 300.000 € für sonstige Schäden nachweist. (Die Leistungen des Versicherers für alle innerhalb eines Versicherungsjahres verursachten Schäden können auf den dreifachen Betrag der Mindestversicherungssumme begrenzt werden)

Durch den Gesellschaftsvertrag oder die Satzung muss geregelt sein, dass:

  • Gegenstand des Unternehmens die Wahrnehmung von Berufsaufgaben des Beratenden Ingenieurs ist,
  • Beratende Ingenieure (Pflichtmitglieder) die Mehrheit des Kapitals und der Stimmanteile innehaben (die Berufszugehörigkeit der Gesellschafter, die mindestens ein Viertel des Kapitals oder der Stimmanteile besitzen, ist im Gesellschaftsvertrag oder in der Satzung kenntlich zu machen),
  • die Gesellschaft verantwortlich von Beratenden Ingenieuren geführt wird (Geschäftsführungs- und Vertretungsbefugnis),
  • Kapitalanteile nicht für Rechnung Dritter gehalten werden und  Stimmrechte nur auf bayerische Beratende Ingenieure oder Gesellschaften, die Anteile an der Gesellschaft halten dürfen, übertragen werden dürfen,
  • bei einer Aktiengesellschaft und einer Kommanditgesellschaft auf Aktien die Aktien auf den Namen lauten,
  • die Übertragung von Gesellschafts- und Kapitalanteilen an die Zustimmung der Gesellschaft gebunden ist und
  • die für die Berufsangehörigen nach dem Baukammergesetz bestehenden Pflichten von der Gesellschaft beachtet werden.

Zusammenschlüsse von Beratenden Ingenieuren und Architekten nach Art. 8 Abs. 5 BauKaG

Eine Sonderregelung enthält das Gesetz für Zusammenschlüsse von Beratenden Ingenieuren und Architekten.

Eine Gesellschaft kann beide geschützte Berufsbezeichnungen im Namen führen, wenn Beratende Ingenieure und Architekten zusammen mindestens zwei Drittel des Kapitals und der Stimmanteile innehaben und jede der im Firmennamen der Gesellschaft geführten Berufsgruppen mindestens ein Viertel des Kapitals und der Stimmanteile hält.

Die Eintragung einer solchen Gesellschaft in das Gesellschaftsverzeichnis bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau erfolgt nur dann, wenn Beratende Ingenieure innerhalb der Gesellschaft über das größere Gewicht des Kapitals und der Stimmanteile verfügen. Bei gleichem Gewicht erfolgt die Eintragung bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau nur dann, wenn die Berufsbezeichnung »Beratende Ingenieure« an vorderster Stelle des Firmennamens der Gesellschaft steht.

Anderenfalls erfolgt die Eintragung bei der Bayerischen Architektenkammer.

Partnerschaftsgesellschaften nach Art. 10 BauKaG

Für Partnerschaftsgesellschaften, die in ihrem Firmennamen die Bezeichnung »Beratende Ingenieure« führen wollen, gelten gegenüber den vorstehend genannten Anforderungen erleichterte Eintragungsvoraussetzungen.

Eine Partnerschaftsgesellschaften ist auf Antrag in das  Gesellschaftsverzeichnis bei der Ingenieurekammer-Bau einzutragen, wenn sie:

  • ihren Sitz oder ihre Niederlassung in Bayern hat
  • das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestversicherungssummen für jeden Versicherungsfall von 1,5 Mio. € für Personenschäden sowie 300.000 € für sonstige Schäden nachweist. (Die Leistungen des Versicherers für alle innerhalb eines Versicherungsjahres verursachten Schäden können auf den dreifachen Betrag der Mindestversicherungssumme begrenzt werden)

Durch Gesellschaftsvertrag muss geregelt sein, dass:

  • Gegenstand des Unternehmens die Wahrnehmung von Berufsaufgaben des Beratenden Ingenieurs ist und
  • die für Beratende Ingenieure bestehenden Pflichten von der Partnerschaft beachtet werden.

Erforderliche Unterlagen und Nachweise

Mit dem Antrag auf Eintragung sind im Regelfall die folgenden Unterlagen vorzulegen:

  • öffentlich beglaubigte Abschrift des Gesellschaftsvertrags oder der Satzung,
  • Nachweis über die Anmeldung zum Handels- oder Partnerschaftsregister oder Nachweis der Eintragung im Handels- bzw. Partnerschaftsregister,
  • Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit den in den Eintragungsvoraussetzungen genannten Mindestversicherungssummen.

Antrag auf Eintragung in das Gesellschaftsverzeichnis

Merkblatt zur Eintragung in das Gesellschaftsverzeichnis

Baukammerngesetz - BauKaG

Zusätzlich zu den gesetzlichen Listen hat die Bayerische Ingenieurekammer-Bau Servicelisten eingerichtet, in die sich exklusiv nur Mitglieder der Kammer eintragen lassen können. Mit der Eintragung dokumentieren Sie Ihre besonderen Berufsqualifikationen und Kompetenzen. Diese Servicelisten sind eine wichtige Auskunftsquelle für Bauherren und potenzielle Auftraggeber und ein Wettbewerbsvorteil für unsere Mitglieder.

Mitglieder der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau erhalten ermäßigte Gebühren bei der Listeneintragung und Listenführung. Hier finden Sie unsere Gebühren- und Beitragsübersicht:

Gebühren- und Beitragsübersicht

Liste der Ingenieure für wiederkehrende Bauwerksprüfung

(Verfahrensordnung vom 06.04.2017)

Gemäß der Bayerischen Bauordnung sind bauliche Anlagen so instand zu halten, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung, insbesondere Leben und Gesundheit und die natürlichen Lebensgrundlagen nicht gefährdet werden. Bei ordnungsgemäßer Instandhaltung müssen bauliche Anlagen diese Anforderungen angemessen dauerhaft erfüllen und ohne Missstände benutzbar sein. Die regelmäßige Überprüfung der Standsicherheit der Tragwerkskonstruktion durch dafür qualifizierte Personen vermindert das Risiko, dass ein Bauwerk durch unerkannte Schäden der Konstruktion, vor allem unter extremen Belastungssituationen versagen kann.

Die Eintragungsvoraussetzungen orientieren sich an den von der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr herausgegebenen "Hinweisen für die Überprüfung der Standsicherheit von baulichen Anlagen durch den Eigentümer / Verfügungsberechtigten" beschriebenen Qualifikationen der fachkundigen und der besonders fachkundigen Personen.

Eintragungsvoraussetzungen für fachkundige Personen nach § 2 Abs.1, 3 Verfahrensordnung

In die Liste der Ingenieure für wiederkehrende Bauwerksprüfungen wird auf Antrag als "fachkundige Person" eingetragen, wer als Mitglied der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, für den Fall der Anerkennung das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 1,5 Mio. € für Personenschäden und 1,5 Mio. € für sonstige Schäden nachweist sowie

  • im Bauwesen tätig ist,
  • und mindestens fünf Jahre Tätigkeit mit der Aufstellung von Standsicherheitsnachweisen, mit technischer Bauleitung und mit vergleichbaren Tätigkeiten in einer oder mehreren Fachrichtungen nachweisen kann. (Von den nachgewiesen Tätigkeiten müssen sich mindestens drei Jahre auf die Aufstellung von Standsicherheitsnachweisen beziehen. Es soll Erfahrung mit vergleichbaren Konstruktionen der Tabelle 2 der »Hinweise für die Überprüfung der Standsicherheit von baulichen Anlagen durch den Eigentümer / Verfügungsberechtigten« nachgewiesen werden können.)

oder

  • im Bauwesen tätig ist
  • und eine mindestens dreijährige Erfahrung mit der Überprüfung vergleichbarer Konstruktionen der Tabelle 2 der "Hinweise für die Überprüfung der Standsicherheit von baulichen Anlagen durch den Eigentümer/Verfügungsberechtigten" belegen kann.

Erforderliche Unterlagen und Nachweise

Mit dem Antrag auf Eintragung sind im Regelfall  die folgenden Unterlagen vorzulegen: 

  • eine Liste der vom Antragsteller bearbeiteten Projekte der letzten fünf Jahre zum Nachweis seiner Erfahrung mit vergleichbaren Konstruktionen, 
  • Unterlagen für mindestens drei Projekte aus der jeweiligen Fachrichtung i. S. v. § 3 Absatz 2 Nr. 2 der Verfahrensordnung die eine Überprüfung der geforderten Erfahrung erlauben,
  • Benennung von zwei Personen, die über die fachliche Eignung des Antragstellers Auskunft geben können,
  • Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit den in den Eintragungsvoraussetzungen genannten Mindestversicherungssummen.

Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ist berechtigt, weitere Unterlagen und Erläuterungen auch telefonisch nachzufordern, wenn dies für die zuverlässige Beurteilung für erforderlich erachtet wird. Darüber hinaus bleibt die Anordnung eines Fachgesprächs mit dem Antragsteller zu den bearbeiteten Projekten in Zweifelsfällen vorbehalten.

Antrag auf Eintragung in die Liste der Ingenieure für wiederkehrende Bauwerksprüfungen

Verfahrensordnung für die Eintragung in die Liste der Ingenieure für wiederkehrende Bauwerksprüfung    

Hinweise für die Überprüfung der Standsicherheit von baulichen Anlagen durch den Eigentümer/Verfügungsberechtigten

Eintragungsvoraussetzungen für besonders fachkundige Personen nach § 2 Abs.1, 2 Verfahrensordnung

In die Liste der Ingenieure für wiederkehrende Bauwerksprüfungen wird auf Antrag als "besonders fachkundige Person" eingetragen, wer als Mitglied der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, für den Fall der Anerkennung das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 1,5 Mio. € für Personenschäden und 1,5 Mio. € für sonstige Schäden nachweist sowie

  • im Bauwesen tätig ist,
  • und mindestens zehn Jahre Tätigkeit mit der  Aufstellung von Standsicherheitsnachweisen,  mit technischer Bauleitung und mit vergleichbaren  Tätigkeiten in einer oder mehreren Fachrichtungen  (Massivbau, Metallbau oder Holzbau)  nachweisen kann. (Von den nachgewiesenen  Tätigkeiten müssen sich mindestens fünf Jahre auf die Aufstellung von Standsicherheitsnachweisen und mindestens ein Jahr auf technische Bauleitung beziehen. Es soll Erfahrung mit vergleichbaren Konstruktionen der Tabelle 2 der "Hinweise für die Überprüfung der Standsicherheit von baulichen
    Anlagen durch den Eigentümer / Verfügungsberechtigten"  nachgewiesen werden können.)

Die Voraussetzungen für die Eintragung als "besonders fachkundige Person" gelten für Mitglieder der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau auch als nachgewiesen bei

  • Prüfingenieuren für Baustatik für die jeweilige
    Fachrichtung, Prüfsachverständigen für Standsicherheit für die jeweilige Fachrichtung mit Ausnahme der Prüfsachverständigen nach § 10 Absatz 2 PrüfVBau,
  • Öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen aus dem konstruktiven Ingenieurbau für das jeweilige Fachgebiet.

Erforderliche Unterlagen und Nachweise

Mit dem Antrag auf Eintragung sind im Regelfall  die folgenden Unterlagen vorzulegen: 

  • eine Liste der vom Antragsteller bearbeiteten Projekte der letzten zehn Jahre zum Nachweis seiner Erfahrung mit vergleichbaren Konstruktionen,
  • Unterlagen für fünf Projekte, davon zwei aus dem Bereich "Bauen im Bestand" oder Gutachten, aus der jeweiligen Fachrichtung, die eine Überprüfung der geforderten Erfahrung erlauben (Baubeschreibung, Angabe der ausgeführten Tätigkeiten, Bauwerksklasse bzw.  Honorarzone für das Bauvorhaben, beteiligter Prüfingenieur oder Prüfsachverständiger für Standsicherheit). Diese Projekte sollen einen überdurchschnittlichen Schwierigkeitsgrad aufweisen und mindestens eines der Bauwerksklasse 4 bzw. Honorarzone IV angehören,
  • Benennung von drei Personen, die über die fachliche Eignung des Antragstellers Auskunft geben können,
  • Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit den in den Eintragungsvoraussetzungen genannten Mindestversicherungssummen.

Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ist berechtigt, weitere Unterlagen und Erläuterungen auch telefonisch nachzufordern, wenn dies für die zuverlässige Beurteilung für erforderlich erachtet wird. Darüber hinaus bleibt die Anordnung eines Fachgesprächs mit dem Antragsteller zu den bearbeiteten Projekten in Zweifelsfällen vorbehalten.

Antrag auf Eintragung in die Liste der Ingenieure für wiederkehrende Bauwerksprüfungen

Verfahrensordnung für die Eintragung in die Liste der Ingenieure für wiederkehrende Bauwerksprüfung    

Hinweise für die Überprüfung der Standsicherheit von baulichen Anlagen durch den Eigentümer/Verfügungsberechtigten

Energieberater Wohngebäude

(Verfahrensordnung vom 12.06.2014)

Der Energieberater informiert, wie Immobilienbesitzer mit Wärmeschutz und Anlagentechnik Energie einsparen können. Gefragt ist er insbesondere bei Sanierungsanfragen aber auch bei der energetischen Optimierung von Neubauten.

Die energetische Bewertung von Nichtwohngebäuden erreichte mit der novellierten EnEV 2007 bzw. EnEV 2009 einen ganz neuen Stellenwert. Der ganzheitliche Berechnungsansatz der DIN V 18599 stellt hohe Ansprüche an die Nachweisführung und erfordert Spezialisten für die qualifizierte Energieberatung im Bereich der Nichtwohngebäude.

Eintragungsvoraussetzungen nach § 2 Verfahrensordnung

In die Liste der Energieberater Wohngebäude wird auf Antrag eingetragen, wer als Mitglied der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau

  • eine Weiterbildung gemäß BAFA-Richtlinie absolviert hat (z. B. Energieberater-Lehrgang Modul A1 + Energieberater-Lehrgang Modul A2 bei der Ingenieurakademie Bayern)
    oder
  • einen anerkannten Lehrgang für die  Bundesförderprogramme "Energieeffizient Bauen und Sanieren" – Modul: Umsetzung und Planung (z. B. Energieberater-Lehrgang Modul A1 +  Energieberater-Lehrgang Modul B2 bei der  Ingenieurakademie Bayern) absolviert hat
    oder
  • die Antragsberechtigung im BAFA-Vor-Ort-Programm nachweist
    oder
  • die Eintragung in der Energie-Effizienz-Expertenliste der dena für die Bundesförderprogramme Energieeffizient Bauen und Sanieren nachweist.

Erforderliche Unterlagen und Nachweise

Mit dem Antrag auf Eintragung sind im Regelfall  die folgenden Unterlagen vorzulegen: 

  • ein Nachweis über das erfolgreiche Absolvieren eines der in den Eintragungsvoraussetzungen genannten Lehrgänge z. B. durch Vorlage von Kopien der Teilnahmebescheinigung
    oder
  • ein Nachweis der Antragsberechtigung beim BAFA durch Vorlage einer Kopie eines Zuwendungsbescheids
    oder
  • ein Nachweis über die Eintragung in der Liste der "Energieeffizienz-Experten für  Förderprogramme des Bundes" bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) durch Vorlage einer Kopie der Bescheinigung über die Eintragung.

Antrag auf Eintragung in die Liste Energieberater Wohngebäude

Verfahrensordnung Energieberater Wohngebäude

Energieberater Nichtwohngebäude

(Verfahrensordnung vom 12.06.2014)

Die energetische Bewertung von Nichtwohngebäuden erreicht mit der novellierten EnEV 2007 bzw. EnEV 2009 einen ganz neuen Stellenwert.

Der ganzheitliche Berechnungsansatz der DIN V 18599 stellt hohe Ansprüche an die Nachweisführung und erfordert Spezialisten für die qualifizierte Energieberatung im Bereich der Nichtwohngebäude.

Eintragungsvoraussetzungen nach § 2 Verfahrensordnung

In die Liste der Energieberater Nichtwohngebäude wird auf Antrag eingetragen, wer als Mitglied der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau

  • einen Lehrgang von mindestens 100 Zeiteinheiten zu je 45 Minuten mit den Inhalten Basiswissen Bauphysik, Bautechnik, Anlagentechnik und normierte Energiebilanzierung für Wohngebäude (z. B. Energieberater-Lehrgang Modul A1 bei der Ingenieurakademie Bayern)
    und
  • eine Fortbildung im Umfang von mindestens 40 Zeiteinheiten zu je 45 Minuten, die inhaltlich die in der Energieeinsparverordnung genannten Anforderungen an eine Fortbildung für Nichtwohngebäude erfüllt (z. B. Energieberater-Lehrgang Modul C2 bei der Ingenieurakademie Bayern) mit einer erfolgreich abgelegten Prüfung absolviert hat

oder

  • die Voraussetzungen für die Eintragung in die Liste der Energieberater Wohngebäude bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau nachweist
    und
  • eine Fortbildung im Umfang von mindestens 40 Zeiteinheiten zu je 45 Minuten, die inhaltlich die in der Energieeinsparverordnung genannten Anforderungen an eine Fortbildung für Nichtwohngebäude erfüllt (z. B. Energieberater-Lehrgang Modul C2 bei der Ingenieurakademie Bayern) mit einer erfolgreich abgelegten Prüfung absolviert hat.

Erforderliche Unterlagen und Nachweise

Mit dem Antrag auf Eintragung sind im Regelfall  die folgenden Unterlagen vorzulegen: 

  • ein Nachweis über das erfolgreiche Absolvieren der in den Eintragungsvoraussetzungen genannten Lehrgänge z. B. durch Vorlage von Kopien der Teilnahmebescheinigungen

oder

  • ein Nachweis, dass die Voraussetzungen für die Eintragung in die Liste der Energieberater Wohngebäude bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau erfüllt sind
    und
  • ein Nachweis über das erfolgreiche Absolvieren einer Fortbildung im Umfang von mindestens 40 Zeiteinheiten zu je 45 Minuten, die inhaltlich die in der Energieeinsparverordnung genannten Anforderungen an eine Fortbildung für Nichtwohngebäude erfüllt, z. B. durch Vorlage von Kopien der Teilnahmebescheinigung

Antrag auf Eintragung in die Liste Energieberater Nichtwohngebäude

Verfahrensordnung Energieberater Nichtwohngebäude

Zusatzeintrag: Energieeffizienz-Planer für Bundesförderprogramme

(Verfahrensordnung vom 19.09.2013)

Bauherren, die Fördergelder in den KfW-Programmen "Energieeffizient Bauen und Sanieren" oder für eine Vor-Ort-Beratung (BAFA) in Anspruch nehmen wollen, müssen sich eines "Sachverständigen" bedienen. Für das Tätigwerden in diesen Förderprogrammen ist die Eintragung in der Energie-
Effizienz-Expertenliste verpflichtend.

Bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau wird nachrichtlich die Serviceliste "Energieeffizienz-Planer für Bundesförderprogramme" geführt. Die Liste unterscheidet zwischen den Berechtigungen für die Förderprogramme:

  • Vor-Ort-Beratung (BAFA),
  • Energetische Fachplanung von KfW-Effizienzhäusern und Einzelmaßnahmen,
  • Baubegleitung von KfW-Effizienzhäusern und Einzelmaßnahmen,
  • KfW-Effizienzhaus Denkmal sowie Baudenkmale und sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz.

Eintragungsvoraussetzungen nach § 2 Verfahrensordnung

In die Liste der Energieeffizienz-Planer für Bundesförderprogramme wird auf Antrag eingetragen, wer als Mitglied der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau in einer oder mehreren der nachfolgenden bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau geführten Listen eingetragen ist.

  • Energieberater Wohngebäude,
  • Energieberater Nichtwohngebäude
    und/oder
  • Sachverständige nach § 2 Abs. 1 Satz 1 ZVEnEV

und für die beantragte/n Eintragung/en

  • die BAFA-Antragsberechtigung
    und / oder
  • Führung in der Liste der "Energieeffizienz-Experten für Förderprogramme des Bundes" bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH
    (dena) nachweist.

Erforderliche Unterlagen und Nachweise

Mit dem Antrag auf Eintragung sind im Regelfall  die folgenden Unterlagen vorzulegen: 

  • für das Programm "Vor-Ort-Beratung (BAFA)" ein Nachweis der Antragsberechtigung durch z. B. durch Vorlage einer Kopie eines aktuellen Zuwendungsbescheides des BAFA,
  • für die KfW-Programme ein Nachweis der Führung in der Führung in der Liste der "Energieeffizienz-Experten für Förderprogramme des Bundes" bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) z. B. durch Vorlage einer Kopie einer aktuellen Bescheinigung oder eines Auszugs aus der Liste.

Die Eintragung erfolgt auf die Dauer der Befristung der Eintragung in der Liste der "Energieffizienz-Experten für Förderprogramme des Bundes" bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) oder der der Befristung der Antragsberechtigung im Programm "Vor-Ort-Beratung (BAFA)", bei unbefristeter Eintragung jedoch längstens auf zwei Jahre. Sie kann auf Antrag jeweils auf die Dauer einer erneuten Befristung bzw. weitere zwei Jahre verlängert werden.

Antrag zur Aufnahme in die Liste Energieeffizienz-Planer für Bundesförderprogramme

Verfahrensordnung Serviceliste „Energieeffizienz-Planer für Bundesförderprogramme“

Ingenieure für die Inspektion von raumlufttechnischen Anlagen und Klimaanlagen

(Verfahrensordnung vom 26.02.2015)

Nach den Vorschriften der EnEV müssen für bestimmte Lüftungs- und Klimaanlagen regelmäßige Inspektionen von fachkundigen Personen durchgeführt werden. Mit der Liste werden Betreibern prüfpflichtiger Anlagen geeignete Prüfer mit den nachgewiesenen Qualifikationen zur Verfügung gestellt.

Die Liste unterscheidet zwischen den Fachrichtungen:

  • Fachkundige Personen für die energetische Inspektion an Klimaanlagen nach § 12 Abs. 5 EnEV und
  • Fachkundige Personen für die Hygieneprüfung
    nach VDI 6022.

Eintragungsvoraussetzungen für "Fachkundige
Personen für die energetische Inspektion an Klimaanlagen" nach § 2 Abs. 2 Verfahrensordnung

In die Liste wird als "Fachkundige Person für die energetische Inspektion an Klimaanlagen nach § 12 Abs. 5 EnEV« auf Antrag eingetragen, wer  als Mitglied für den Fall der Anerkennung das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung zur Deckung von Haftpflichtgefahren für die Inspektionstätigkeit mit den in der Berufsordnung genannten Mindestdeckungssummen nachweist
sowie

  • einen berufsqualifizierenden Hochschulabschluss in der Fachrichtung Versorgungstechnik oder Technische Gebäudeausrüstung absolviert hat und anschließend eine mindestens einjährige
  • praktische Tätigkeit in Planung, Bau, Betrieb oder Prüfung raumlufttechnischer Anlagen und  Klimaanlagen ausgeübt hat,

oder

  • einen berufsqualifizierenden Hochschulabschluss in der Fachrichtung Maschinenbau, Elektrotechnik, Verfahrenstechnik, Bauingenieurwesen oder einer anderen technischen Fachrichtung mit einem Ausbildungsschwerpunkt bei der  Versorgungstechnik oder der Technischen Gebäudeausrüstung absolviert hat und
  • anschließend eine mindestens dreijährige praktische Tätigkeit in Planung, Bau, Betrieb oder Prüfung raumlufttechnischer Anlagen und  Klimaanlagen ausgeübt hat.

Erforderliche Unterlagen und Nachweise

Mit dem Antrag auf Eintragung sind im Regelfall
die folgenden Unterlagen vorzulegen:

  • ein Nachweis über das erfolgreiche Absolvieren eines der in den Eintragungsvoraussetzungen genannten Studiengänge, soweit dieser nicht bereits mit mit der Eintragung in die Mitgliederlisten vorgelegt wurde, z. B. durch Vorlage von beglaubigten Abschriften / Fotokopien von Zeugnissen bzw. amtlichen Bestätigungen,
  • ein Nachweis über die mindestens ein- bzw. dreijährige praktische Tätigkeit in Planung, Bau, Betrieb oder Prüfung raumlufttechnischer Anlagen und Klimaanlagen ausgeübt hat durch Vorlage einer Projektliste und
  • ein Nachweis über das Bestehen einer  Berufshaftpflichtversicherung mit den in den Eintragungsvoraussetzungen genannten Mindestversicherungssummen.

Antrag auf Eintragung in die Liste der Ingenieure für die Inspektion von raumluft-technischen Anlagen und Klimaanlagen

Verfahrensordnung Serviceliste „Ingenieure für die Inspektion von raumlufttechnischen Anlagen und Klimaanlagen“

Projektliste

Eintragungsvoraussetzungen für "Fachkundige
Personen für die energetische Inspektion an Klimaanlagen" nach § 2 Abs. 3 Verfahrensordnung

In die Liste wird als "Fachkundige Personen für die Hygieneprüfung nach VDI 6022" auf Antrag eingetragen, wer als Mitglied für den Fall der Anerkennung das Bestehen einer  Berufshaftpflichtversicherung zur Deckung von Haftpflichtgefahren für die Inspektionstätigkeit mit den in der Berufsordnung genannten Mindestdeckungssummen nachweist sowie

  • einen berufsqualifizierenden Hochschulabschluss in der Fachrichtung Versorgungstechnik oder Technische Gebäudeausrüstung absolviert hat,
  • anschließend eine mindestens fünfjährige praktische Tätigkeit in Planung, Bau, Betrieb oder Prüfung raumlufttechnischer Anlagen und Klimaanlagen ausgeübt hat und
  • eine Hygieneschulung Lüftungs-/Klimatechnik Typ A nach VDI 6022 erfolgreich absolviert hat.

Erforderliche Unterlagen und Nachweise

Mit dem Antrag auf Eintragung sind im Regelfall die folgenden Unterlagen vorzulegen:

  • ein Nachweis über das erfolgreiche Absolvieren eines der in den Eintragungsvoraussetzungen genannten Studiengänge, soweit dieser nicht bereits mit mit der Eintragung in die Mitgliederlisten vorgelegt wurde, z. B. durch Vorlage von beglaubigten Abschriften / Fotokopien von Zeugnissen bzw. amtlichen Bestätigungen,
  • ein Nachweis über die mindestens fünfjährige praktische Tätigkeit in Planung, Bau, Betrieb oder Prüfung raumlufttechnischer Anlagen und Klimaanlagen ausgeübt hat durch Vorlage einer Projektliste,
  • ein Nachweis über das erfolgreiche Absolvieren eine Hygieneschulung Lüftungs-/Klimatechnik Typ A nach VDI 6022, z. B. durch Vorlage einer Kopie der Teilnahmebescheinigung und
  • ein Nachweis über das Bestehen einer  Berufshaftpflichtversicherung mit den in den  Eintragungsvoraussetzungen genannten Mindestversicherungssummen.

Antrag auf Eintragung in die Liste der Ingenieure für die Inspektion von raumluft-technischen Anlagen und Klimaanlagen

Verfahrensordnung Serviceliste „Ingenieure für die Inspektion von raumlufttechnischen Anlagen und Klimaanlagen“

Projektliste

Koordinator nach Baustellenverordnung (BaustellV)

(Verfahrensordnung vom 29.03.2012)

Die Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen verpflichtet den Bauherrn, für Baustellen, auf denen Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber tätig werden, je nach Art und Umfang des Bauvorhabens einen oder gegebenenfalls auch mehrere geeignete Koordinatoren zu bestellen.

Die Regeln zum Arbeitsschutz (RAB 30) konkretisieren, wer als geeigneter Koordinator gilt. Die Liste unterscheidet zwischen den Fachgebieten Hochbau, Anlagenbau und Ingenieurbau. Die Eintragungsvoraussetzungen orientieren sich an der in den Regeln zum Arbeitsschutz (RAB 30) beschriebenen Qualifikation, die für eine Tätigkeit als Koordinator erforderlich ist.

Eintragungsvoraussetzungen nach § 2 Verfahrensordnung

In die Liste der Koordinatoren nach Baustellenverordnung (BaustellV) wird auf Antrag eingetragen, wer als Mitglied der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, für den Fall der Anerkennung das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung zur Deckung von Haftpflichtgefahren aus der Tätigkeit als Koordinator nach Baustellenverordnung mit den in der Berufsordnung genannten Mindestdeckungssummen nachweist sowie

  • über arbeitsschutzfachliche Kenntnisse nach
    RAB 30 Anlage B verfügt und
  • über spezielle Koordinatorenkenntnisse nach
    RAB 30 Anlage C verfügt.

Erforderliche Unterlagen und Nachweise

Mit dem Antrag auf Eintragung sind im Regelfall
die folgenden Unterlagen vorzulegen:

  • Nachweis über arbeitsschutzfachliche Kenntnisse nach RAB 30, Anlage B, (Zeugnisse,  Bescheinigungen oder Referenzen),
  • Nachweis über spezielle Koordinatorenkenntnisse nach RAB 30, Anlage C, (Zeugnisse, Bescheinigungen oder Referenzen),
  • Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit den in den Eintragungsvoraussetzungen genannten Mindestversicherungssummen. Mit dem Antrag sind Angaben zur Eintragung unter dem Fachgebiet/den Fachgebieten zu machen.

Antrag auf Eintragung in die Liste der Koordinatoren nach BaustellV

Verfahrensordnung für die Liste der Koordinatoren nach BaustellV

VgV-Betreuer

(Verfahrensordnung vom 23.06.2016)

Die Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge regelt im Abschnitt 6 die Bekanntmachung und Vergabe von freiberuflichen Leistungen durch öffentliche Auftraggeber in Deutschland.  Der VgV-Betreuer berät und unterstützt Vergabestellen und Bewerber im Vergabeverfahren.

Die Eintragungsvoraussetzungen orientieren sich an der hohen Verantwortung, die VgV-Betreuer haben. 

In die Liste der VgV-Betreuer wird auf Antrag eingetragen, wer als Mitglied der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, für den Fall der  Anerkennung das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung zur Deckung von Haftpflichtgefahren aus der Tätigkeit als VgV-Betreuer mit den in der Berufsordnung genannten Mindestdeckungssummen
nachweist sowie

  • die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrscht,
  • die für einen VgV-Betreuer erforderlichen Fachkenntnisse und Erfahrungen besitzt.
    (Die Kenntnisse und Erfahrungen werden durch Vorlage geeigneter Referenzprojekte nachgewiesen, zu denen der Antragsteller Vergabestellen und/oder Berwerber in VgV-Fragen beraten hat.)

Erforderliche Unterlagen und Nachweise

Mit dem Antrag auf Eintragung sind im Regelfall
die folgenden Unterlagen vorzulegen:

  • Nachweise über die mindestens dreijährige Berufserfahrung,
  • Nachweise der Kenntnisse und Erfahrungen durch Vorlage geeigneter Referenzprojekte, zu denen der Antragsteller die Vergabestelle oder Bewerber in VgV-Fragen beraten hat,
  • Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit den in den Eintragungsvoraussetzungen genannten Mindestversicherungssummen.

Das Eintragungsgremium der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau ist berechtigt, weitere Unterlagen und Angaben nachzufordern, wenn dies für die zuverlässige Beurteilung für erforderlich erachtet wird. Die Anordnung eines Fachgesprächs mit dem Antragsteller bleibt vorbehalten.

Antrag auf Eintragung in die Liste der VgV-Betreuer

Verfahrensordnung für die Anerkennung von VgV-Betreuern

Projektliste

Serviceliste "Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige"

(Verfahrensordnung vom 29.03.2012)

Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige müssen eine weit überdurchschnittliche Sachkunde aufweisen können. Gutachten von öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen müssen unparteiisch, unabhängig und nach bestem Wissen und Gewissen erstellt werden. Die öffentliche Bestellung erfolgt durch die Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Landwirtschaftskammern, Bezirksregierungen u. a.

Bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau wird nachrichtlich eine Serviceliste mit der Bezeichnung "Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige" geführt.

Eintragungsvoraussetzungen nach § 2 Verfahrensordnung

Mitglieder der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau können auf Antrag in die Serviceliste der öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen aufgenommen werden, wenn sie von einer Körperschaft des öffentlichen Rechts bestellt und vereidigt wurden.

Erforderliche Unterlagen und Nachweise

Mit dem Antrag auf Eintragung in der Serviceliste ist der Nachweis der Bestellung vorzulegen, z. B.

  • durch Vorlage einer Kopie der  Bestellungsurkunde oder
  • durch Bescheinigung der bestellenden Institution

Die Eintragung erfolgt auf die Dauer der Befristung durch die bestellende Institution, bei unbefristeter Bestellung jedoch längstens auf fünf Jahre. Sie kann auf Antrag jeweils auf die Dauer der Wiederbestellung bzw. weitere fünf Jahre verlängert
werden.

Antrag auf Eintragung in die Serviceliste „Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige“

Verfahrensordnung Serviceliste „Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige“

Zertifizierte Sachverständige nach DIN EN ISO/IEC 17024

(Verfahrensordnung vom 11.12.2014)

Neben der öffentlichen Bestellung und Vereidigung ist für Sachverständige die Zertifizierung nach ISO/IEC 17024 eine geeignete Möglichkeit, ihre Qualifikation glaubhaft darzulegen. Die Liste ist eine weitere zuverlässige Auskunftsquelle für potenzielle Auftraggeber, die Leistungen von Sachverständigen in Anspruch nehmen wollen.

Eintragungsvoraussetzungen nach § 2 Verfahrensordnung

Mitglieder der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau können auf Antrag in die Serviceliste der Zertifizierten Sachverständigen aufgenommen werden, wenn sie auf Grundlage der DIN EN ISO/IEC 17024 von einer akkreditierten Stelle zertifiziert wurden.

Erforderliche Unterlagen und Nachweise

Mit dem Antrag auf Eintragung in der Serviceliste ist der Nachweis der Zertifizierung vorzulegen, z. B.

  • durch Vorlage einer Kopie der Zertifizierungsurkunde oder
  • durch Bescheinigung der akkreditierten Stelle.

Die Eintragung erfolgt auf die Dauer der Gültigkeit des Zertifikats, längstens jedoch auf fünf Jahre. Sie kann auf Antrag jeweils auf die Dauer der Rezertifizierung bzw. weitere fünf Jahre verlängert werden.

Antrag auf Eintragung in die Serviceliste „Zertifizierte Sachverständige nach DIN EN ISO/IEC 17024“

Verfahrensordnung Serviceliste „ZertifizierteSachverständige nach DIN EN ISO/IEC 17024“

Serviceliste "Prüfsachverständige für Brandschutz"

(Verfahrensordnung vom 29.03 2012)

Prüfsachverständige für Brandschutz prüfen die Vollständigkeit und Richtigkeit der Brandschutznachweise; sie haben sich bei der örtlichen Feuerwehr über örtliche Festlegungen, die vorhandene Ausrüstung und die im Brandfall zur Verfügung stehenden Einsatzkräfte zu informieren sowie die von den Feuerwehren zur Wahrung der Belange des Brandschutzes erhobenen Forderungen zu würdigen. Prüfsachverständige für Brandschutz überwachen die ordnungsgemäße Bauausführung hinsichtlich der Verwirklichung der von ihnen bescheinigten Brandschutznachweise.

Die gesetzliche Liste der Prüfsachverständigen für Brandschutz wird bei der Bayerischen Architektenkammer geführt, bei der auch der Antrag auf Eintragung gestellt wird. Bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau wird nachrichtlich eine Liste (Serviceliste) mit der Bezeichnung "Prüfsachverständige für Brandschutz" geführt.

Eintragungsvoraussetzungen nach § 2 Verfahrensordnung

Mitglieder der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau können auf Antrag in die Serviceliste der Prüfsachverständigen für Brandschutz aufgenommen werden, wenn sie in der bei der Bayerischen Architektenkammer geführten Liste "Prüfsachverständige für Brandschutz" eingetragen sind.

Erforderliche Unterlagen und Nachweise

Mit dem Antrag auf Eintragung in der Serviceliste ist der Nachweis über die Eintragung bei der  Bayerischen Architektenkammer vorzulegen, z. B.

  • durch Vorlage einer Kopie der Eintragungsurkunde oder
  • durch eine aktuelle Bescheinigung der Bayerischen Architektenkammer.

Die Eintragung erfolgt auf die Dauer von fünf Jahren. Sie kann auf Antrag jeweils um weitere fünf Jahre verlängert werden.

Antrag auf Eintragung in die Serviceliste „Prüfsachverständige für Brandschutz“

Verfahrensordnung Serviceliste „Prüfsachverständigefür Brandschutz“

Serviceliste "Stadtplaner"

(Verfahrensordnung vom 29.03.2012)

Mit dem Gesetz über die Bayerische Architektenkammer und die Bayerische Ingenieurekammer-Bau (Baukammerngesetz – BauKaG) vom 09. 05. 2007 hat der Gesetzgeber eine Stadtplanerliste eingeführt. Als Stadtplaner darf sich nur bezeichnen, wer in die bei der Bayerischen Architektenkammer geführte Liste eingetragen ist. Aufgenommen werden Architekten und Ingenieure.

Bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau wird nachrichtlich eine Serviceliste mit der Bezeichnung "Stadtplaner" geführt.

Eintragungsvoraussetzungen nach § 2 Verfahrensordnung

Mitglieder der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau können auf Antrag in die Serviceliste der Stadtplaner aufgenommen werden, wenn sie in der bei der Bayerischen Architektenkammer geführten Liste "Stadtplaner" eingetragen sind.

Erforderliche Unterlagen und Nachweise

Mit dem Antrag auf Eintragung in der Serviceliste ist der Nachweis über die Eintragung bei der Bayerischen Architektenkammer vorzulegen, z. B.

  • durch Vorlage einer Kopie der Eintragungsurkunde oder
  • durch eine aktuelle Bescheinigung der Bayerischen Architektenkammer.

Die Eintragung erfolgt auf die Dauer von fünf Jahren. Sie kann auf Antrag jeweils um weitere fünf Jahre verlängert werden.

Antrag auf Eintragung in die Serviceliste „Stadtplaner“

Verfahrensordnung Serviceliste„Stadtplaner“

(Foto: oben © Rawpixel.com / fotolia.com, rechter Rand: © bayika, saklakova / fotolia.com, bayika)

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Ingenieurreferentin Dipl.-Ing.(FH) M.Eng. Irma Voswinkel

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Dipl.-Ing.(FH) M.Eng.
Irma Voswinkel
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