Mitreden. Mitgestalten.

Profitieren Sie von den Vorteilen der Mitgliedschaft!

Wir vertreten Ihre Interessen!

Jetzt über die Kammerziele informieren.

 
 
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
Mitreden. Mitgestalten.
Mitreden. Mitgestalten.

Profitieren Sie von den Vorteilen der Mitgliedschaft!

17
18
19
20
Wir vertreten Ihre Interessen!
Wir vertreten Ihre Interessen!

Jetzt über die Kammerziele informieren.

21

Deutsche Zementindustrie auf dem Weg in eine CO₂-freie Zukunft

Neue VDZ-Studie „Dekarbonisierung von Zement und Beton“

01.12.2020 - Düsseldorf

Deutsche Zementindustrie auf dem Weg in eine CO₂-freie Zukunft

Angesichts des globalen Klimawandels gilt es, die Treibhausgasemissionen weltweit innerhalb weniger Jahrzehnte drastisch zu reduzieren. Auch die Zementindustrie steht dabei im Fokus. „Wir als Branche in Deutschland übernehmen Verantwortung und sind bereit, unseren Beitrag für eine klimaneutrale Zukunft zu leisten”, so Christian Knell, Präsident des Vereins Deutscher Zementwerke (VDZ). Wie diese Transformation bis 2050 gelingen kann, zeigt die neue VDZ-Studie „Dekarbonisierung von Zement und Beton – Minderungspfade und Handlungsstrategien“.

Die deutsche Zementindustrie hat in den vergangenen Jahrzehnten umfangreiche Klimaschutzmaßnahmen ergriffen. Seit 1990 konnten so die CO₂-Emissionen bereits um etwa ein Viertel reduziert werden. „Bei der weiteren CO₂-Minderung stößt die Zementindustrie jedoch zunehmend an Grenzen. Das liegt besonders an den prozessbedingten Emissionen der Klinkerherstellung, die mit heute verfügbarer Technik nicht minderbar sind”, erklärt VDZ-Hauptgeschäftsführer Martin Schneider.

Anhand von zwei Dekarbonisierungspfaden zeigt die Studie, welche CO₂-Einsparungen entlang der Wertschöpfungskette von Zement und Beton bis zum Jahr 2050 erreicht werden können. Mit konventionellen Minderungsmaßnahmen würde es bis 2050 gelingen, die CO₂-Emissionen um 36 % gegenüber 2019 zu verringern (-50 % gegenüber 1990). Insofern müssen für eine volle Klimaneutralität komplett neue Wege in der Herstellung des Zements und seiner Anwendung im Beton gegangen werden.

Handlungsfelder

Wichtige Handlungsfelder auf dem Weg zu einer klimaneutralen Betonbauweise sind vor allen Dingen der zunehmend geringere Einsatz von Zementklinker, der zu noch deutlich CO₂-effizienteren Zementen und Betonen führen wird. „Für die verbleibenden CO₂-Emissionen, die nicht anders gemindert werden können, stellt die CO₂-Abscheidung aus heutiger Sicht die einzige Lösung dar“, hebt Schneider hervor. Ziel muss es langfristig sein, dieses CO₂ zu nutzen, indem es in andere Stoffe und Produkte umgewandelt wird. Für eine Übergangszeit wird sich aber auch die Frage stellen, in welchem Maße CO₂ nicht auch gespeichert werden kann.

Die CO₂-Roadmap macht deutlich, dass der Anspruch einer klimaneutralen Industrieproduktion eine völlig neue Herangehensweise an die Produktion und die Wertschöpfung erfordert. „Als Zementindustrie stellen wir uns dieser Herausforderung. Klar ist aber auch, dass wir diesen Kraftakt nicht allein schultern können”, betont VDZ-Präsident Knell. Es bedarf hierzu der Mitwirkung vieler Akteure in der gesamten Wertschöpfungskette. Angefangen mit dem Anlagenbau und den Betonherstellern über die bauausführende Industrie bis hin zu Planern und Architekten. „Nicht zuletzt brauchen wir auch den Schulterschluss mit anderen Industrien sowie mit Politik und Gesellschaft, denn dieser Transformationsprozess wird am Ende nur miteinander gelingen”, so Knell weiter.

Als Voraussetzungen für eine erfolgreiche Dekarbonisierung benennt die Studie eine Reihe zentraler Handlungsfelder. So bedarf es eines wirksamen politischen Instrumentenmixes, der international die Wettbewerbsfähigkeit und Technologieführerschaft der deutschen Zementhersteller gewährleistet sowie Innovationen und grüne Leitmärkte fördert. Aus technischer Sicht kommt zudem dem Aufbau und Betrieb der notwendigen Infrastruktur – etwa für eine flächendeckende erneuerbare Stromversorgung oder den Transport von CO₂ und Wasserstoff – eine wichtige Bedeutung zu. „Neben technischen und wirtschaftlichen Fragen der Dekarbonisierung wird es auch maßgeblich darauf ankommen, die Menschen vor Ort und die Gesellschaft insgesamt frühzeitig in diesen Prozess einzubinden”, unterstreicht Martin Schneider.

Christian Knell bleibt auch im Lichte der großen Herausforderungen optimistisch. „Die deutschen Zementhersteller haben sich der CO₂-Minderung in den letzten Jahren in bemerkenswerter Weise gewidmet“, so der VDZ-Präsident. Die Industrie sei bereit, mehr Verantwortung in Sachen Klimaschutz zu übernehmen. Auch Martin Schneider ist zuversichtlich: „Wir haben als Industrie die Dekarbonisierung von Zement und Beton ins Zentrum unseres Handelns gerückt. Wichtig ist dabei ein ganzheitlicher Ansatz, der die gesamte Wertschöpfungskette Bau einschließt.”

Download

Die gesamte Studie „Dekarbonisierung von Zement und Beton – Minderungspfade und Handlungsstrategien“ gibt es hier zum kostenfreien Download:

Studie „Dekarbonisierung von Zement und Beton – Minderungspfade und Handlungsstrategien“

Über den VDZ

Der VDZ wurde 1877 als Verein Deutscher Cement-Fabrikanten gegründet. Als Gemeinschaftsorganisation der deutschen Zementhersteller setzt er sich seit über 140 Jahren für eine umweltverträgliche Zementproduktion und qualitativ hochwertige Betonbauweise ein. Als Forschungs- und Kompetenzzentrum rund um Zement und Beton wird der VDZ für seine praxisnahe Forschung und sein umfassendes Dienstleistungsangebot entlang der gesamten Wertschöpfungskette weltweit anerkannt und geschätzt.

Quelle und Grafiken: Verein Deutscher Zementwerke e.V. (VDZ)

Beitrag weiterempfehlen

Die Social Media Buttons oben sind datenschutzkonform und übermitteln beim Aufruf der Seite noch keine Daten an den jeweiligen Plattform-Betreiber. Dies geschieht erst beim Klick auf einen Social Media Button (Datenschutz).

5 gute Gründe für die Mitgliedschaft

Die Kammer auf Social Media

Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau bei Facebook @BayIkaBau   #BayIkaBau
Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau bei XING #bayerischeingenieurekammer-bau
Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau auf Instagram #bayikabau
 

Newsletter

Newsletter abonnieren und immer auf dem Laufenden bleiben - Grafik: Web Buttons Inc /  Fotolia

Frage des Monats

Sind Sie für eine Veröffentlichung von „Submissionsergebnissen“ für Ingenieur- und Architektenleistungen im Unterschwellenbereich?
Ja
Nein

Frühere Ergebnisse

Nachhaltig Planen und Bauen

Klimaschutz - Nachhaltig Planen und Bauen

Digitaltouren - Digitalforen

Digitaltouren - Digitalforen - Jetzt kostenfei ansehen

Werde Ingenieur/in!

www.zukunft-ingenieur.de

Netzwerk junge Ingenieure

Netzwerk junge Ingenieure

Veranstaltungstipps

Veranstaltungstipps

Beratung und Service

Beratung und Serviceleistungen - Foto: © denisismagilov / fotolia.com

Planer- und Ingenieursuche

Planer- und Ingenieursuche - Die Experten-Datenbank im bayerischen Bauwesen

Für Schüler und Studierende

Infos für Schüler und Studierende - © Foto: Drubig Photo / Fotolia.com

Einheitlicher Ansprechpartner

Einheitlicher Ansprechpartner

Berufsanerkennung
Professional recognition

Berufsanerkennung

BayIKA-Portal / Mitgliederbereich

Anschrift

Bayerische Ingenieurekammer-Bau
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Schloßschmidstraße 3
80639 München