Mitreden. Mitgestalten.

Profitieren Sie von den Vorteilen der Mitgliedschaft!

Wir vertreten Ihre Interessen!

Jetzt über die Kammerziele informieren.

 
 
1
2
Kostenfrei!
Kostenfrei!
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
Mitreden. Mitgestalten.
Mitreden. Mitgestalten.

Profitieren Sie von den Vorteilen der Mitgliedschaft!

13
14
15
16
Wir vertreten Ihre Interessen!
Wir vertreten Ihre Interessen!

Jetzt über die Kammerziele informieren.

17

ZDB: Aktuelle Fassung der Mantelverordnung verhindert Baustoff-Recycling

Statement des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB)

09.02.2021 - Berlin

ZDB: Aktuelle Fassung der Mantelverordnung verhindert Baustoff-Recycling

„Diese Verordnung wird in der jetzigen Fassung ihren selbst gesteckten Zielen nicht gerecht. Dem Boden- und Grundwasserschutz wird ein deutlich stärkeres Gewicht gegeben, zu Lasten des Ressourcenschutzes und einer hochwertigen Kreislaufwirtschaft im Bau“, erklärte Wolfgang Schubert-Raab, Vizepräsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, zur derzeitigen Diskussion um die sogenannte „Mantelverordnung“.

Wolfgang Schubert-Raab
Wolfgang Schubert-Raab

„Wenn mit der Mantelverordnung ein Meilenstein für Ressourceneffizienz, Grundwasserschutz und Bodenschutz gesetzt werden soll, dann muss das Regelwerk auch so gestaltet sein. Das ist es aber nicht. Daher sind Korrekturen notwendig“, so Schubert-Raab weiter.

Bei der Mantelverordnung handelt es sich um ein zentrales umweltpolitisches Vorhaben, um das seit 15 Jahren gerungen wird. Damit soll bundeseinheitlich und rechtsverbindlich die ordnungsmäße und schadlose Verwertung mineralischer Abfälle geregelt werden. Mit einem Aufkommen von mehr als 275 Millionen Tonnen/Jahr sind mineralische Abfälle der größte Abfallstrom in Deutschland. Mineralische Bau-Abfälle machen davon mit über 220 Mio. t den größten Anteil aus.

„Wir gehen davon aus, dass aufgrund der geplanten Neuregelung eine Einschränkung der Verwertungsmöglichkeiten und somit ein Rückgang der Verwertungsquote zu erwarten ist. Die Abfallströme werden in Richtung des knappen Deponieraums verschoben“, führte Schubert-Raab weiter aus. „Eine ortsnahe Verwertung von Bodenaushub wird erheblich eingeschränkt werden. Und es gibt jetzt schon zu geringe Deponiekapazitäten bei steigenden Deponiekosten.“

Der größte Branchenverband der Bauwirtschaft befürworte grundsätzlich eine bundeseinheitliche Verordnung, die rechtsverbindliche Regelungen für den Umgang mit dem mineralischen Abfallstrom sowie einen hohen Standard für Boden und Grundwasser schafft. Das Ziel der Schonung von Primärressourcen durch hochwertige Kreislaufwirtschaft müsse aber gleichrangig Berücksichtigung finden, so der ZDB..

„Die Mantelverordnung sollte aus unserer Sicht in der jetzigen Beschlussfassung nicht in Kraft treten. Das avisierte Ziel einer deutlichen Steigerung des Baustoffrecyclings wird mit dieser Mantelverordnung nicht erreicht werden. Gütegesicherte Recycling-Baustoffe gelten rechtlich weiterhin als Abfall. Dieses führt zu einer folgenschweren Benachteiligung von Recycling-Baustoffen („Sekundärbaustoffen“), es ist akzeptanzmindernd für Bauherren und hemmt die Nachfrage. Die Mantelverordnung löst dieses Problem nicht“, so Schubert-Raab weiter.

Die Mantelverordnung führe zudem zu einem unverhältnismäßig hohen Aufwand für Analysen, Anzeige- und Dokumentationspflichten. Dies betreffe insbesondere den Ausbau von Boden und dessen Wiederverwertung auf einer anderen Baustelle. Die Auflagen würdenb somit nicht nur die Baukosten in die Höhe treiben und das Risiko von Bauverzögerungen erhöhen. Für Bauherren werde so auch der Weg der direkten Deponierung zunehmend attraktiv.

„Wir lehnen die Mantelverordnung nicht prinzipiell ab, sondern wir setzen uns dafür ein, dass die Verordnung noch entsprechende Änderungen erfährt, damit sie ihrer eigenen Zielsetzung auch gerecht werden kann. Sie müsste nach 15 Jahren Arbeit und dem dringenden Wunsch aller nach einer bundeseinheitlichen, rechtsverbindlichen Regelung nicht scheitern, sondern könnte noch in dieser Legislaturperiode in Kraft treten“, erklärte Schubert-Raab abschließend.

Quelle und Fotos: Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB)

Beitrag weiterempfehlen

Die Social Media Buttons oben sind datenschutzkonform und übermitteln beim Aufruf der Seite noch keine Daten an den jeweiligen Plattform-Betreiber. Dies geschieht erst beim Klick auf einen Social Media Button (Datenschutz).

5 gute Gründe für die Mitgliedschaft

Die Kammer auf Social Media

Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau bei Facebook @BayIkaBau   #BayIkaBau
Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau bei XING #bayerischeingenieurekammer-bau
Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau auf Instagram #bayikabau
 

Newsletter

Newsletter abonnieren und immer auf dem Laufenden bleiben - Grafik: Web Buttons Inc /  Fotolia

Frage des Monats

Erbringen Sie Leistungen an denkmalgeschützten Bauwerken oder Bodendenkmälern?
Ja, regelmäßig
Ja, selten
Nein

Frühere Ergebnisse

Nachhaltig Planen und Bauen

Klimaschutz - Nachhaltig Planen und Bauen

Werde Ingenieur/in!

www.zukunft-ingenieur.de

Netzwerk junge Ingenieure

Netzwerk junge Ingenieure

Veranstaltungstipps

Veranstaltungstipps

Beratung und Service

Beratung und Serviceleistungen - Foto: © denisismagilov / fotolia.com

Planer- und Ingenieursuche

Planer- und Ingenieursuche - Die Experten-Datenbank im bayerischen Bauwesen

Für Schüler und Studierende

Infos für Schüler und Studierende - © Foto: Drubig Photo / Fotolia.com

Einheitlicher Ansprechpartner

Einheitlicher Ansprechpartner

Berufsanerkennung
Professional recognition

Berufsanerkennung

BayIKA-Portal / Mitgliederbereich

Anschrift

Bayerische Ingenieurekammer-Bau
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Schloßschmidstraße 3
80639 München