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Querverschub der 410 Meter langen Rothof Talbrücke gemeistert (mit Video)

Ersatzneubau der Talbrücke zeitgerecht und sicher abgeschlossen

02.07.2021 - München/Rothof

Querverschub der 410 Meter langen Rothof Talbrücke gemeistert (mit Video)

Nach vier Jahren anspruchsvoller Arbeiten am Ersatzneubau der Talbrücke Rothof an der BAB 7 wurde jetzt die 410 Meter lange und über 17.000 Tonnen schwere Fahrbahn Richtung Fulda mittels eines Querverschubs in die richtige Endlage verschoben. Durchgeführt wurde das Projekt im Auftrag der Niederlassung Nordbayern der Autobahn GmbH des Bundes.

Grund für die Fahrbahnerneuerung der in Nähe der unterfränkischen Ortschaft Rottendorf und Rothof gelegenen Talbrücke waren Mängel an dem vorhandenen Bauwerk, welches nicht mehr den Anforderungen der aktuellen Verkehrsbelastungen entsprach. Im Zuge des sechs-streifigen Ausbaus der BAB 7 sollte die Brücke durch einen Neubau ersetzt werden.

Der Auftrag an den Porr Ingenieurbau umfasste die Herstellung der Unterbauten und jeweils einem Überbau für jede Richtungsfahrbahn. Die Überbauten weisen eine Gesamtlänge von je 410 m auf, verteilen sich auf zwei Widerlager- und sieben Pfeilerachsen und wurden in einem Taktschiebeverfahren über 15 Takte angefertigt. Die Gründung des neuen Bauwerkes erfolgte auf Großbohrpfählen (d=1,50 m) und einer Länge von bis zu 22,00 m.

Sicherer Querverschub der Brücke

Der in temporärer Ersatzlage positioniere Überbau der Fahrtrichtung Fulda wurde vom 8. bis 9. Juni 2021 in seine Endlage eingeschoben. Der Querverschub erfolgte in allen Lagerachsen auf speziellen Gleitlagern. Die für den Querverschub erforderlichen Verschubkräfte wurden über die Pfeilerachsen eingeleitet.

Der Verschub des Überbaus in Fahrtrichtung Fulda vollzog sich über eine Strecke von 19,75 m mit einem Gewicht von ca. 17.760 Tonnen. Zum Einsatz kamen auf allen neun Achsen des Überbaus Verschublager, die auf einem Verschubschlitten platziert waren. Die an den Unterseiten der Verschubschlitten angebrachten Teflonplatten dienten hierbei als Kontaktpunkt zum Epoxidharz auf den Verschubbahnen.

Um die Brücke in Bewegung zu bringen, wurden an den Zugvorrichtungen Litzenheber angebracht. Nach Spannen der Litzen verschob sich der Überbau sukzessive über die Verschubbahnen bis auf Höhe der Pfeiler Fahrtrichtung Fulda in Endlage. In einem letzten Schritt wurden die Verschublager durch die endgültigen Lager ersetzt.

Das Team vor Ort erwartete mit Spannung und höchster Konzentration den Tag der Brückenverschiebung und konnte den Querverschub mit präziser Planung und Durchführung meistern. „Insbesondere der großen Teamleistung, um dieses Ingenieurbauwerk zu errichten und zu verschieben, gebührt allerhöchster Respekt“, freute sich Olaf Krumbein, Gruppenleiter Brücken- und Ingenieurbau bei Porr.

Quelle: PORR GmbH & Co. KGaA, © Foto: / Martin Leissl / PORR, Redaktion: Jan Struck / Bayerische Ingenieurekammer-Bau

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