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60 Prozent CO2-Reduktion beim Bau des „EDGE Friedrichspark“

Technologie von solid UNIT Mitglied alcemy ermöglicht Einsatz von nachhaltigem Beton bei Berliner Bauprojekt

10.07.2024 - Berlin

60 Prozent CO2-Reduktion beim Bau des „EDGE Friedrichspark“

Nur 30 Prozent Klinkeranteil und ein um rund 60 Prozent reduzierter CO2-Fußabdruck - beim Berliner Großbauprojekt EDGE Friedrichspark von Projektentwickler Edge und Bauunternehmen Züblin kommt erstmalig der innovative, klinkereffiziente Zement „naturecem65” (Projekttitel CEM X) im großen Maßstab zum Einsatz. Der nachhaltige Zement und Beton von Hersteller Spenner wird dabei mithilfe der prädiktiven Software des mehrfach ausgezeichneten solid UNIT Start-ups alcemy ausgesteuert und engmaschig überwacht. Damit setzt das Projekt neue Maßstäbe im Bereich der Klinkereffizienz und Nachhaltigkeit.

„Beim naturecem65 wird das weitläufig verfügbare Substitut Kalksteinmehl als Ersatz für den CO2-intensiven Zementklinker genutzt. Dies bietet enormes Potential zur Emissionseinsparung. Es ist großartig zu sehen, wie sich immer mehr Lösungen für klimafreundliche Betone entwickeln und von den Akteuren am Bau aufgegriffen werden. Jede Tonne CO2, die wir beim Beton reduzieren, braucht nicht bei aufwändigen Carbon-Capture- Verfahren berücksichtigt zu werden“, betont Thomas Zawalski, Geschäftsführer von solid UNIT Deutschland.

„UnserKooperationspartnerSpennerhatAnfangdesJahresdieeuropaweiterstebauaufsichtlicheZulassungfür diesen neuen Zement für die Werke Berlin und Erwitte erhalten. Wir freuen uns sehr, dass beim Berliner Bauprojekt EDGE Friedrichspark des Projektentwicklers Edge dieser direkt zum Einsatz kommt. Das ist ein wichtiger Meilenstein für unseren Kunden und für unsere prädiktive Qualitätssteuerung“, so Hoang Nguyen, Head of Communication & Sustainable Construction bei alcemy.

 

Auf einer Fläche von 39.000 Quadratmetern entsteht in Friedrichshain-Kreuzberg ein hochmoderner Bürokomplex. Mit dem Projekt wird das bisher wenig erschlossene Quartier um den Ostbahnhof weiterentwickelt. „Mit dem Einsatz des naturecem setzen wir dabei einen klaren Fokus auf Nachhaltigkeit. Unsere Zusammenarbeit mit dem Berliner Start-up alcemy war bereits in der Vergangenheit erfolgreich: Bei dem 2023 abgeschlossenen Projekt EDGE East Side an der Warschauer Straße kam ebenfalls nachhaltiger Beton zum Einsatz, der mithilfe von alcemys Software ausgesteuert wurde“, erklärt Andreas Muschter, CEO bei Edge DACH.

„Der Einsatz nachhaltigerer Bauweisen, wie beispielsweise CO2-reduzierter Zement, setzt bereits in der Planungsphase umfangreiches Fachwissen voraus. Durch die Integration digitaler Planungsmethoden ermöglichenArchitektinnenundStadtplanereinesorgfältigeKoordination,diebisherigeSchnittstellenzwischen Planung und Bauausführung in belastbare Nahtstellen verwandelt“, betont Dr. Tillman Prinz, Bundesgeschäftsführer der Bundesarchitektenkammer und Klimabeirat von solid UNIT.

 

Über solid UNIT

solid UNIT e.V., das Netzwerk für klimaneutrales Bauen mit mineralischen Baustoffen, ist ein Zusammenschluss von Vertreterinnen und Vertretern der Bauwirtschaft und der Baustoffindustrie sowie von Hochschulen, Forschungsinstituten, Kammern und Start-ups der Branche. Ziel von solid UNIT ist es, das Wissen um die Klimaschutzpotentiale des innovativen Massivbaus noch stärker in die Breite zu tragen. Dazu fördert solid UNIT den Dialog und das Zusammenwirken zwischen Politik, Wissenschaft, Planenden, Architektinnen und Architekten, Start-ups und der Öffentlichkeit und zeigt, was bei den mineralischen Baustoffen schon heute in puncto Klimaneutralität möglich ist.

 

Statements

Leopold Spenner, CEO alcemy:
„alcemy wurde mit der Mission gegründet, dass wir die Zement- und Transportbetonhersteller bei der Herausforderung der Dekarbonisierung unterstützen. Wir sind sehr stolz darauf, dass unser Kunde Spenner mit dem Launch des CEM X diesen wichtigen Meilenstein geschafft hat. Das dieser Zement dann auch direkt bei einem Großprojekt eingesetzt wird, ist ein klares Zeichen an die Baubranche, dass solchen Zementen die Zukunft gehört."

Andreas Muschter, CEO Edge DACH:
„Als Immobilienentwickler sind wir stolz darauf, beim nachhaltigen Bauen eine Vorreiterrolle einzunehmen. Die Verwendung von innovativem CEM X-Beton in unserem EDGE Friedrichspark-Projekt, der bis zu 60 % CO2- Einsparungen ermöglicht, zeigt unser Engagement, Grenzen zu überschreiten und neue Standards zu setzen. Das erfolgreiche Pilotprojekt EDGE East Side im Jahr 2022 ebnete den Weg für diesen neuen Meilenstein. Wir sind davon überzeugt, dass der Immobiliensektor auf Innovationen setzen muss, um eine grünere Zukunft zu schaffen, und wir sind dankbar für Kooperationen, die dies ermöglichen.“

Zoltan Szabo, Bereichsleiter Ed. Züblin AG Direktion Nord-Ost:
„In Zukunft wird die Nachfrage nach nachhaltigen Betonen steigen. Dessen sind wir uns als eines der größten Bauunternehmen Deutschlands sehr bewusst. Für uns gilt es dieses wichtige Thema schon frühzeitig bei unseren Bauprojekten zu platzieren und konsequent mitzudenken. Genug geredet, jetzt geht es ans Machen! Das ist unsere Devise und genau das tun wir beim Einsatz des naturecem 65 beim Edge Friedrichspark.“

Thomas Zawalski, Geschäftsführer solid UNIT Deutschland:
„Die Entwicklung des innovativen CEM X Zements setzt neue Maßstäbe im Bereich der Klinkereffizienz und Nachhaltigkeit. Beim naturecem65 wird das weitläufig verfügbare Substitut Kalksteinmehl als Ersatz für den CO2- intensiven Zementklinker genutzt. Dies bietet enormes Potential zur Emissionseinsparung. Es ist großartig zu sehen, wie sich immer mehr Lösungen für klimafreundliche Betone entwickeln und dies von den Akteuren am Bau aufgegriffen wird. Jede Tonne CO2, die wir beim Beton reduzieren, braucht nicht bei aufwändigen Carbon- Capture-Verfahren berücksichtigt werden.“

Dr. Tillman Prinz, Bundesgeschäftsführer der Bundesarchitektenkammer und Klimabeirat von solid UNIT:
„Der Einsatz nachhaltigerer Bauweisen, wie beispielsweise CO2-reduzierter Zement, setzt bereits in der Planungsphase umfangreiches Fachwissen voraus. Durch die Integration digitaler Planungsmethoden ermöglichen Architektinnen und Stadtplaner eine sorgfältige Koordination, die bisherige Schnittstellen zwischen Planung und Bauausführung in belastbare Nahtstellen verwandelt.“

Quelle: solid UNIT, Fotos: solid UNIT / René Löffler


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