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Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Januar 2025: Plus 5,2 % zum Vormonat

Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10,3 % gestiegen

25.03.2025 - Wiesbaden

Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Januar 2025: Plus 5,2 % zum Vormonat

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Januar 2025 gegenüber Dezember 2024 kalender- und saisonbereinigt um 5,2 % gestiegen. Dabei nahm der Auftragseingang im Hochbau um 1,7 % und im Tiefbau um 8,4 % zu.

Auftragseingang im Bauhauptgewerbe

Auftragseingang im Bauhauptgewerbe, Januar 2025

  • +5,2 % zum Vormonat (real, saison- und kalenderbereinigt)
  • +10,3 % zum Vorjahresmonat (real, kalenderbereinigt)
  • +12,1 % zum Vorjahresmonat (nominal)

Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2024 stieg der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe um 10,3 %. Dabei nahm der Auftragseingang im Hochbau um 8,6 % und im Tiefbau um 12,1 % zu. Der nominale (nicht preisbereinigte) Auftragseingang lag 12,1 % über dem Vorjahresniveau.

Umsatz real 10,8 % höher als im Vorjahresmonat

Umsatz im Bauhauptgewerbe, Januar 2025

  • +10,8 % zum Vorjahresmonat (real)
  • +13,1 % zum Vorjahresmonat (nominal)

Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe lag im Januar 2025 um 10,8 % über dem Vorjahresmonat. Der nominale Umsatz stieg im gleichen Zeitraum um 13,1 % auf 5,7 Milliarden Euro.

Die Zahl der im Bauhauptgewerbe tätigen Personen nahm im Januar 2025 gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,8 % zu.

Quelle und Grafik: Statistisches Bundesamt (Destatis)


Kommentare


Hauptverband der Deutschen Bauindustrie

Trendwende oder Strohfeuer? Auftragseingang zweistellig gestiegen. Auch der Wohnungsbau legt zu – allerdings auf niedrigem Niveau.

Das Statistische Bundesamt meldete für das deutsche Bauhauptgewerbe1 für den Monat Januar 2025 im Vergleich zum Vorjahresmonat2 ein reales Orderplus von 10,3 Prozent, gegenüber dem Vormonat3 Dezember von 5,2 Prozent. 

„Dies ist überwiegend auf einen deutlichen Anstieg von 35 Prozent im Wohnungsbau zurückzuführen. Das ist erfreulich. Ob es sich hierbei aber um eine Trendwende oder nur um ein Strohfeuer handelt, werden die kommenden Monate zeigen. Schließlich gibt es bereits vereinzelt Meldungen, dass die aktuell wieder gestiegenen Bauzinsen schon einige Projekte ‚abgewürgt‘ hätten“, kommentiert der Hauptgeschäftsführer der Bauindustrie, Tim-Oliver Müller, die heute veröffentlichten Konjunkturindikatoren für den Bau.

Von der positiven Entwicklung im Wohnungsbau hätten nahezu alle Bundesländer profitiert. Das sei auch kein Wunder, schließlich hätten die meisten Regionen im Januar des Vorjahres deutliche Rückgänge zu verzeichnen gehabt. Die Gegenbewegung im Januar dieses Jahres hätte die Einbrüche des Vorjahres zumeist nicht ausgeglichen. 

Müller: „Wir befinden uns im Wohnungsbau nach den vergangenen drei Jahren mit rückläufigen Baugenehmigungen und Auftragseingängen auf einem sehr niedrigen Niveau. Die gewerblichen, aber auch die privaten Investoren sind wegen der hohen Baukosten nach wie vor stark verunsichert. Die Baukosten müssen dringend reduziert werden. Da es scheint, dass die Preise für Baumaterialien auf dem mittlerweile erreichten hohen Niveau verharren werden, müssen an anderer Stelle Kosten reduziert werden. Die Unternehmen können ihre Möglichkeiten – wie zum Beispiel serielle Produktion – aber nur dann voll ausschöpfen, wenn die Politik endlich die Rahmenbedingungen dafür schaffen würde, wie zum Beispiel die Landesbauordnungen zu vereinheitlichen.“ 

Dass es hier noch sehr viel Luft nach oben gebe, zeige das Ergebnis der jüngsten DIHK-Umfrage, wonach fast zwei Drittel der befragten Hochbauunternehmen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingen als größtes Geschäftsrisiko ansehen.

Neben dem Auftragseingang sei auch für den Umsatz im Januar ein deutliches Plus ausgewiesen worden: Die Bauunternehmen1 hätten einen Anstieg von real 10,8 Prozent gemeldet, nach einem realen Umsatzminus4 von 1,5 Prozent im Gesamtjahr 2024. Dabei wären für sämtliche Bausparten Zuwächse gemeldet worden, bis auf den Wohnungsbau (+ 5,0 Prozent) wären diese sogar überall zweistellig gewesen.

Quelle: Quelle: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. | Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes1 Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten | 2 kalenderbereinigt | 3 saison-, kalender- und preisbereinigt | 4 alle Betriebe


Zentralverband Deutsches Baugewerbe

Aufträge steigen zum Jahresstart deutlich

Die Bauwirtschaft ist mit Rückenwind ins Jahr 2025 gestartet. Insgesamt stiegen die Aufträge im Januar gegenüber dem Vorjahresmonat um 10,3 Prozent1 saison-, kalender- und preisbereinigt, nominal um gut 12 Prozent. Besonders der Wohnungsbau zog kräftig an.

„Das Baujahr beginnt mit einem Hoffnungsschimmer“, sagt Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe. „Im Hochbau lagen die neuen Aufträge rund 10 Prozent über dem Vorjahreswert, im Tiefbau waren es etwa 14 Prozent mehr.“ Besonders auffällig sei der Zuwachs im Wohnungsbau: Hier stiegen die Bestellungen um mehr als 36 Prozent.

Doch Pakleppa warnt vor zu viel Euphorie. „Wir kommen beim Wohnungsbau von einem extrem niedrigen Niveau, der Januar 2024 war sehr schwach. Zudem sind in diesem Januar einige Großaufträge an den Markt gekommen. Die positive Veränderungsrate spiegelt noch keine Trendwende am Wohnungsbau. Bei den Baugenehmigungen sehen wir nämlich bisher nur eine Stabilisierung der Nachfrage auf niedrigem Niveau.“

Deshalb bleibe der Handlungsdruck für die neue Bundesregierung hoch. „Wir brauchen Investitionen im Wohnungsbau. Bezahlbarer Wohnraum ist und bleibt eine zentrale soziale Aufgabe.“

Weniger gut sieht es im gewerblichen Hochbau aus. Die Aufträge lagen rund fünf Prozent unter dem Vorjahr. „Hier setzt sich die schwache Nachfrage aus dem vergangenen Jahr fort“, so Pakleppa. Grund sei die geringe Nachfrage aus der Industrie. Besser läuft es dagegen weiter im Wirtschaftstiefbau. Dort legten die Aufträge um rund 28 Prozent zu. „Der Ausbau der Infrastruktur bei Schiene, Stromtrassen und öffentlichen Nahverkehr hält Tempo. Und das ist für den Wirtschaftsstandort Deutschland auch dringend geboten. Hier sind auch im Januar wieder Großprojekte an den Markt gegangen.“

Auch die Umsatzzahlen zeigen ein Plus: Laut Statistischem Bundesamt erwirtschaftete das Bauhauptgewerbe im Januar rund 5,7 Milliarden Euro – ein Zuwachs von 13 Prozent. Der Wohnungsbau kam dabei auf etwa 1,3 Milliarden Euro (+7,0 %), der Wirtschaftsbau auf 2,7 Milliarden Euro (+13 %), der öffentliche Bau auf rund 1,7 Milliarden Euro (+18,5 %).

Quelle: Zentralverband Deutsches Baugewerbe | 1 saison-, kalender- und preisbereinigt

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