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Aktuelle Informationen zu den US-Immobilieninvestments der Bayerischen Versorgungskammer

Schreiben des Vorstands der Bayerischen Versorgungskammer vom 19.01.2026: Altersvorsorge ist und bleibt sicher

19.01.2026 - München

Aktuelle Informationen zu den US-Immobilieninvestments der Bayerischen Versorgungskammer

Die Bayerische Versorgungskammer ist derzeit kritischer Medienberichterstattung im Kontext einzelner US-Immobilieninvestments ausgesetzt. Dabei geht es um wirtschaftliche Herausforderungen verbunden mit Verlusten sowie die Auswahl von Projektpartnern und Klagen in den USA. Mit Schreiben vom 19.01.2026 informiert der Vorstand der Bayerischen Versorgungskammer die Mitglieder und Versicherten und betont: Die Altersvorsorge bei der Bayerischen Versorgungskammer ist und bleibt sicher.

Dr.-Ing. Werner Weigl, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Bayerischen Ingenieurversorgung-Bau und 2. Vizepräsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, sagt: "Ähnlich wie bei unseren Projekten im beruflichen Umfeld ist bei einer Verteilung des Kapitals auf möglichst viele Segmente nicht ausgeschlossen, dass einzelne Investments sich nicht immer so entwickeln wie geplant. Trotz aller Vorsicht und Kontrollen sind zukünftige Entwicklungen eben leider nicht immer vorhersehbar. Um die Risiken in Grenzen zu halten, ist die breite Streuung daher von enormer Wichtigkeit. Verluste bei einzelnen Anlagen können so durch Gewinne bei anderen abgefedert werden. Was zählt, ist, dass die Gesamtheit der Anlagen am Ende ein positives Ergebnis zeigen und den erforderlichen Rechnungszins erwirtschaften. Dies konnte die Bayerische Versorgungskammer und unser Versorgungswerk auch in den Jahren der Niedrigzinsphase sicherstellen."


Schreiben der Bayerischen Versorgungskammer vom 19.01.2026

Hier haben wir Ihnen das Schreiben der Bayerischen Versorgungskammer vom 19.01.2026 im Wortlaut und zum Download bereitgestellt:

Schreiben der Bayerischen Versorgungskammer vom 19.01.2026 an die Mitglieder der Bayerischen Ingenieurversorgung-Bau mit Psychotherapeutenversorgung

Ihre Altersvorsorge bei der Bayerischen Versorgungskammer ist und bleibt sicher

Schreiben der Bayerischen Versorgungskammer vom 19.01.2026

An die Mitglieder 
der Bayerischen Ingenieurversorgung-Bau 
mit Psychotherapeutenversorgung

München, 19. Januar 2026

Ihre Altersvorsorge bei der Bayerischen Versorgungskammer ist und bleibt sicher

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie haben vermutlich mitbekommen, dass die Bayerische Versorgungskammer derzeit kritischer Medienberichterstattung im Kontext einzelner US-Immobilieninvestments ausgesetzt ist. Dabei geht es um wirtschaftliche Herausforderungen verbunden mit Verlusten sowie die Auswahl von Projektpartnern und Klagen in den USA. Wir können gut verstehen, wenn diese Berichterstattung Fragen und Unverständnis bei Ihnen aufwirft. Vor diesem Hintergrund ist es uns wichtig, Sie heute persönlich zu informieren.

Die Bayerische Versorgungskammer befasst sich schon seit längerem eingehend mit der Thematik und hat dazu auch Unterstützung bei externen Experten eingeholt. Wir werden diese Investments, die zwischen 2018 und 2020 getätigt wurden, konsequent aufarbeiten.

Eines vorweg: Ihre Altersvorsorge bei der Bayerischen Versorgungskammer ist und bleibt sicher. Keinem einzigen unserer 2,7 Millionen Versicherten werden Leistungen gekürzt.

Breit gestreute Anlagestrategie

Lassen Sie uns an dieser Stelle einen kurzen Einblick in die Anlagestrategie der Bayerischen Versorgungskammer geben. Die Portfolios der Versorgungseinrichtungen werden unter Berücksichtigung von Marktentwicklungen, Anlagetrends und rechtlichen Anforderungen über verschiedene Anlageklassen und Länder breit gestreut. Die Bayerische Versorgungskammer investiert in festverzinsliche Wertpapiere, genauso wie in Aktien. Weitere Investments betreffen die Anlageklassen Private Equity, Forstwirtschaft, Infrastruktur und Immobilien.

Genau diese breite Streuung ermöglicht es uns, das Portfolio global zu diversifizieren. Damit gleichen wir Wertschwankungen in den verschiedenen Anlageklassen aus, sichern stabiles Wachstum und einen langfristigen Vermögensaufbau. Dabei investiert die Bayerische Versorgungskammer auch über Fonds in den Vereinigten Staaten. Denn diese sind noch der wichtigste und größte Markt für Kapitalanlagen.

Niedrigzinsphase erfolgreich gemeistert

Angesichts der Niedrigzinsphase haben wir früh begonnen, die Kapitalanlage umzustellen. Ursprünglich hatten wir über 90 Prozent festverzinsliche Anlagen. Doch als die Verzinsung nach und nach von vier auf unter null Prozent fiel, haben wir den Anteil an Fondsinvestments ausgebaut. Das haben wir mit Erfolg gemacht. In der Niedrigzinsphase konnten wir so gegenüber der früheren Anlagestrategie einen Mehrertrag von zwölf Milliarden Euro erzielen.

Zugleich haben wir sehr früh ein effektives Risikomanagement aufgebaut. Hier ist unter anderem festgelegt, dass Einzel-Immobilieninvestments mit Projektentwicklungshintergrund nur einen sehr geringen Anteil an unseren Gesamtkapitalanlagen ausmachen dürfen. Daher haben sie auch im Falle einer Realisierung von Risiken keine signifikanten Auswirkungen auf das Gesamtergebnis. Wenn Medien also schreiben, dass wir Geld ohne Strategie und jegliches Risikomanagement „verzockt“ hätten, mag das skandalträchtig klingen, hat aber mit der Realität nichts zu tun.

Verlustrisiken bei US-Immobilieninvestments

Dass die Investments in den USA unsere Erwartungen nicht erfüllt haben, hat verschiedenste Gründe. Maßgeblich verantwortlich sind erhebliche Marktverwerfungen. In Folge der Coronapandemie und damit verbundenen Baustopps, hoher Inflation, massiv gestiegener Herstellungskosten und der in den USA besonders signifikant angestiegenen Zinsen kam es zu deutlichen Wertkorrekturen. Dies hat insbesondere Projektentwicklungen in Bedrängnis gebracht. Das betrifft die gesamte Branche und eben auch einen Teil unseres Portfolios. Ein weiterer Grund ist, dass Projektpartner die an sie gestellten Erwartungen nicht erfüllt haben. In der Folge hat die Bayerische Versorgungskammer insgesamt Verlustrisiken im höheren dreistelligen Millionenbereich gegenüber den Gremien sowie der Öffentlichkeit beziffert.

Selbstverständlich schmerzt jeder Euro, den wir verlieren. Auswirkungen auf die Versorgungszusagen gegenüber Mitgliedern, Versicherten und Leistungsempfängerinnen sowie -empfängern können wir jedoch unverändert ausschließen. Hier zeigt sich die Stärke und Robustheit unserer Kapitalanlagestrategie. Einzelne Verluste in unserem breit diversifizierten Kapitalanlageportfolio werden durch Gewinne anderer Investments ausgeglichen.

Rendite des Gesamtportfolios stabil auf Vorjahresniveau

Entscheidend für Sie und Ihre Altersvorsorge ist, welche Rendite unser Kapitalanlageportfolio in Gänze erwirtschaftet. Und hier liefert die Bayerische Versorgungskammer konstante und robuste Erträge. Nach vorläufigen Zahlen hat die kapitalgewichtete Nettoverzinsung 2025 der von der Bayerischen Versorgungskammer verwalteten Versorgungseinrichtungen trotz des volatilen Marktumfelds und der Belastungen durch die US-Immobilieninvestments einen Wert von rund 3,4 Prozent erreicht. Damit liegt sie auf Vorjahresniveau.

Von der Anlagestrategie der Bayerischen Versorgungskammer haben somit auch die Mitglieder, Versicherten und Leistungsempfängerinnen sowie -empfänger der BIngPPV profitiert. Mit Blick auf die Beteiligung Ihres Versorgungswerks an den hier zur Diskussion stehenden US-Immobilieninvestments halten wir zudem fest: Die BIngPPV ist mit einem Anteil von 1,8 Prozent investiert. Um dies in Kontext zu setzen: Bezogen auf die Gesamtkapitalanlage Ihres Versorgungswerks sprechen wir über einen Anteil von 1,3 Prozent (Stand Dezember 2025). Eines ist uns an dieser Stelle besonders wichtig zu betonen: Unsere Versorgungszusagen haben weiter Bestand.

Konsequente Aufarbeitung der Vorgänge

Gleichwohl ziehen wir mit Blick auf die wirtschaftlichen Herausforderungen einzelner US-Immobilieninvestments mit einem Maßnahmenprogramm umfassende Konsequenzen. Ziel ist es, die bereits eingesetzten Investment-, Risikomanagement- und Compliance-Prozesse weiter zu optimieren. So ist beispielsweise geplant, die Auswahl von Partnern zu verbessern. Details dazu finden Sie bei Bedarf auch auf unserer Website.

Wir versichern Ihnen: Hier wird nichts unter den Tisch gekehrt. Es war die Bayerische Versorgungskammer selbst, die proaktiv die Staatsanwaltschaft zur Prüfung einer eventuellen strafrechtlichen Relevanz der Vorgänge eingeschaltet hat. Zudem hat die Bayerische Versorgungskammer arbeitsrechtliche Schritte eingeleitet. Eine vom Vorstand veranlasste externe Untersuchung hatte zuvor Compliance-Verstöße aufgedeckt.

Weiterhin enge Einbindung der Gremien der einzelnen Versorgungseinrichtungen

Die Rahmenbedingungen im Immobiliensektor bleiben anspruchsvoll und unerfreuliche Entwicklungen lassen sich auch für die Zukunft nicht gänzlich ausschließen. Umso mehr möchten wir Ihnen versichern: Der verantwortungsvolle und sicherheitsorientierte Umgang mit Ihren Beiträgen steht für uns stets an erster Stelle.

Selbstverständlich werden wir die Gremien der einzelnen Versorgungseinrichtungen weiterhin kontinuierlich informieren. Die Ansprechpartnerinnen und -partner Ihrer Versorgungseinrichtung stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung. Darüber hinaus möchten wir Sie auf die Websites der Bayerischen Versorgungskammer und der einzelnen Versorgungseinrichtungen hinweisen, auf denen regelmäßig aktuelle Informationen zum Thema transparent bereitgestellt werden.

Als Vorstand der Bayerischen Versorgungskammer danken wir Ihnen für Ihr Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Axel Uttenreuther
Stefan Müller
André Heimrich
Christine Draws
Dr. Christian Ebersperger

Download

Schreiben der Bayerischen Versorgungskammer vom 19.01.2026 an die Mitglieder der Bayerischen Ingenieurversorgung-Bau mit Psychotherapeutenversorgung

Quelle: Bayerische Versorgungskammer


Auch interessant

US-Immobilien: BVK kündigt Maßnahmenprogramm an und betont Sicherheit der Altersvorsorge

Pressemitteilung der Bayerischen Versorgungskammer vom 12.12.2025

Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Herausforderungen einzelner US-Immobilieninvestments zieht die Bayerische Versorgungskammer (BVK) mit einem Maßnahmenprogramm umfassende Konsequenzen. Ziel ist es, die bereits eingesetzten Investment-, Risikomanagement- und Compliance-Prozesse weiter zu optimieren sowie die vertrauensvolle Kommunikation mit den Gremien der vertretenen Versorgungseinrichtungen kontinuierlich zu stärken.

„Der verantwortungsvolle Umgang mit den Beiträgen unserer Versicherten und Mitglieder ist unsere oberste Pflicht“, sagt Axel Uttenreuther, Vorstandsvorsitzender der BVK. „Wir bedauern, dass es in den USA im Immobiliengeschäft zu Verlusten gekommen ist. Zugleich ist es wichtig festzuhalten, dass diese durch die guten Ergebnisse aus den anderen Assetklassen gemäß unserer Diversifizierungsstrategie kompensiert werden. Es haben sich bislang keine Auswirkungen auf die Versorgungszusagen für unsere 2,7 Millionen Mitglieder, Versicherten und Leistungsempfänger ergeben. Und auch für die Zukunft gilt: Die Altersvorsorge unserer Versicherten ist sicher.“

Dies unterstreicht die Ertragsstärke des Kapitalanlageportfolios. Die Bayerische Versorgungskammer hat 2024 mit einer kapitalgewichteten Nettoverzinsung von rund 3,4 Prozent einmal mehr ein zentrales Ziel ihrer Kapitalanlage erreicht und die erforderlichen Mindestverzinsungen der von ihr verwalteten Versorgungseinrichtungen übertroffen – fast durchweg sogar deutlich. Gleichwohl haben Presseberichte der vergangenen Tage bei unseren Mitgliedern und Versicherten nachvollziehbare Fragen ausgelöst.

Wie bereits bekannt, ist die BVK bei drei besonders risikobehafteten Projektentwicklungen sowie einem Renovierungsprojekt, der Transamerica Pyramid in San Francisco, engagiert. Das entsprechende Investitionsvolumen dieser Projekte beträgt 820 Millionen Euro, wie die BVK bereits vor Monaten öffentlich erklärt hat. Ebenso ist bekannt, dass die BVK darüber hinaus in drei Bestandsobjekte investiert hat. Für diese liegt die Investitionssumme bei rund 770 Millionen Euro. Insgesamt kann daher das Eigenkapitalengagement im Rahmen von US-Immobilieninvestitionen mit der Deutschen Finance und SHVO auf rund 1,6 Milliarden Euro beziffert werden. Dieser Betrag entspricht weniger als 1,4 Prozent der gesamten Kapitalanlage zum Ende 2024.

Mit Blick auf die Entwicklungs- und Renovierungsprojekte wurden auf Ebene des Zielfonds, wie bereits bekannt, Wertberichtigungen in Höhe von rund 163 Mio. Euro für das Geschäftsjahr 2024 vorgenommen. Wie in zahlreichen Presseveröffentlichungen bereits zu lesen war, muss hier Stand heute von einem weiteren Verlustrisiko in den Zielfonds in Höhe von bis zu 690 Mio. Euro ausgegangen werden. Dies würde einem Anteil an der gesamten Kapitalanlage in Höhe von rund 0,6 % entsprechen. Es wird daher mit Hochdruck daran gearbeitet, diese Risiken nach Möglichkeit zu minimieren. Bei den drei Bestandsobjekten bestehen keine vergleichbaren Risiken, es können jedoch temporäre, buchhalterische Wertberichtigungen nicht ausgeschlossen werden. Diese sind nicht mit Verlusten gleichzusetzen.

Auswirkungen auf die Versorgungszusagen gegenüber Mitgliedern, Versicherten und Leistungsempfängern schließt die BVK unverändert aus, da diese durch die breit diversifizierten Kapitalanlagen durch andere Investments ausgeglichen werden können.

Wie bekannt befasst sich die BVK mit der Thematik einzelner US-Immobilieninvestments schon seit längerem eingehend. Auch mit Unterstützung von externen Experten wurden bereits Maßnahmen umgesetzt.

Weitere Schritte umfassen:

  • Einbindung eines externen Managers in der Immobilienkapitalanlage
    Die BVK wird für eine Übergangszeit einen branchenerfahrenen externen Manager an die Spitze des Bereichs Immobilienkapitalanlage berufen. Dieser wird unter anderem bestehende Verfahren unabhängig überprüfen und wo nötig Prozesse optimieren. Die BVK zielt auf einen Experten ab, der zusätzlich durch renommierte Beratungs- oder Prüfungsgesellschaften unterstützt werden soll.
  • Präzisierung und Verschärfung von Grundsätzen für die Zusammenarbeit mit Partnern
    Die BVK arbeitet bereits intensiv daran, ihre Standards für die Zusammenarbeit mit externen Partnern weiter zu präzisieren und zu verschärfen. Die Standards sollen dabei nach Möglichkeit über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen. Darüber hinaus hat die BVK bereits einen eigenständigen, verpflichtenden „Know-Your-Customer“-Prozess (KYC) etabliert, um wichtige Geschäftspartner einer zusätzlichen Qualitäts-Prüfung zu unterziehen.
  • Stärkung der Compliance-Organisation
    Bereits heute verfügt die BVK über umfassende und weitreichende Compliance-Regelungen. Gleichwohl wird die BVK in den kommenden Monaten ihre Compliance-Organisation weiter stärken. Hierzu gehört auch eine Untersuchung unter Einbeziehung externer Experten, wie es zu den erwähnten Compliance-Verstößen kommen konnte. Unter anderem soll das Compliance-Frühwarn-System weiter verbessert werden.
  • Intensivierung der Kommunikation mit Gremien
    Die vertrauensvolle und transparente Kommunikation mit den Gremien der vertretenen Versorgungseinrichtungen ist uns seit jeher wichtig. Die BVK will deshalb die Kommunikation mit den Gremien weiter ausbauen und stärken.

Die BVK wird in den kommenden Wochen und Monaten intensiv daran arbeiten, das skizzierte Programm schnellstmöglich umzusetzen.

Zur Pressemitteilung vom 19.12.2025 auf der Internetseite der Bayerischen Versorgungskammer

Quelle: Bayerische Versorgungskammer

BVK schließt 2025 erneut mit guter Performance ab

Pressemitteilung der Bayerischen Versorgungskammer vom 15.01.2026

Die Bayerische Versorgungskammer (BVK) hat trotz des teilweise volatilen Marktumfelds das vergangene Geschäftsjahr erneut mit einer guten Performance abgeschlossen.

Nach vorläufigen Zahlen wird die kapitalgewichtete Nettoverzinsung 2025 einen Wert von rund 3,4 Prozent erreichen und damit faktisch auf Vorjahresniveau liegen. Mit dieser Verzinsung ist einmal mehr sichergestellt, dass die BVK ihr zentrales Ziel ihrer Kapitalanlage erreicht und die Zinsanforderungen der von ihr verwalteten Versorgungseinrichtungen übertrifft. Den vollständigen Jahresbericht wird die BVK voraussichtlich wie üblich Ende des ersten Quartals veröffentlichen.

„Wir liefern, was wir versprochen haben – konstante und robuste Erträge“, sagt Axel Uttenreuther, Vorstandsvorsitzender der BVK. „Zugleich gehen wir die bekannten wirtschaftlichen Herausforderungen einzelner US-Immobilieninvestments konsequent an. Hierfür haben wir bereits im vergangenen Jahr ein umfassendes Maßnahmenprogramm angekündigt. Auch wenn derzeit in der Öffentlichkeit zum Teil versucht wird, ein anderes Bild zu zeichnen: Die Altersvorsorge unserer Versicherten ist und bleibt sicher.“

Mitte Dezember vergangenen Jahres hatte die BVK mögliche Verlustrisiken aus einzelnen US-Immobilieninvestments öffentlich transparent beziffert. Auswirkungen auf die Versorgungszusagen gegenüber Mitgliedern, Versicherten und Leistungsempfängern werden unverändert ausgeschlossen. Einzelne Verluste im breit diversifizierten Kapitalanlageportfolio werden durch andere Investments ausgeglichen.

Im Zuge des angekündigten Maßnahmenpakets wird die BVK unter anderem die bereits eingesetzten Investment-, Risikomanagement- und Compliance-Prozesse im laufenden Jahr weiter optimieren.

Quelle: Bayerische Versorgungskammer

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