05.02.2026 - München
Der BDB Landesverband Bayern hat dem Bayerischen Bauminister Christian Bernreiter als Anerkennung seiner außerordentlichen Verdienste um die Bauwirtschaft die Ehrenbaumeisterwürde verliehen. Die Laudatio beim BDB-Neujahrsempfang am 5. Februar 2026 im forum baucultur in München hielt Professor Dr. Norbert Gebbeken, der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau - schließlich ist Christian Bernreiter ja gelernter Stahlbauingenieur.
Bauminister Christian Bernreiter bedankte sich für die Auszeichnung und versprach, sich weiterhin so engagiert für das Bauwesen in Bayern und darüber hinaus deutschlandweit einzusetzen:
„Ich werde mich auch weiter dafür einsetzen, dass Bauen wieder einfacher, schneller und kostengünstiger wird. Die Digitalisierung und Entbürokratisierung, aber auch das Abweichen von zu hohen Standards sind hier ganz essentiell. In Bayern zeigen wir mit 19 Pilotprojekten zum Gebäudetyp-e bereits, dass das funktioniert ohne die Sicherheit oder Qualität zu gefährden. Nach unseren Erfahrungen sind Kosteneinsparungen von 15 Prozent möglich! Mit unserer praxisorientierten digitalen Plattform DiPlanung verbessern wir beispielsweise die Planungs-, Beteiligungs- und Genehmigungsprozesse. Der Bund hat mit dem Bau-Turbo einen wichtigen Schritt zu weniger Bürokratie gemacht - besonders beim Aufstocken, Nachverdichten und Neubau. Viele Impulse kamen aus Bayern! Nun gilt es, mit der anstehenden BauGB Novelle weitere Erleichterungen zu schaffen. Zudem müssen bestehende steuerliche Anreize für den Mietwohnungsbau weiter ausgebaut und verstetigt werden, damit auch der private Sektor in Schwung kommt!“
Die Ehrenbaumeisterwürde vergibt der BDB in unregelmäßigen Abständen an politische Persönlichkeiten in Bayern, die sich in außergewöhnlichem Maße um die bayerische Bauwirtschaft bemühen, zuletzt an Staatsminister Joachim Herrmann und Ministerpräsident a. D. Dr. Günther Beckstein.
Überreicht wurde die Auszeichnung an Bauminister Christian Bernreiter vom BDB-Landesvorsitzenden Mario Mirbach und seinem Stellvertreter Alexander Lyssoudis. Mario Mirbach sagte: „Als Landesvorsitzender freut es mich besonders, dass wir mit diesem Empfang zeigen konnten, wofür der BDB steht: ein interdisziplinärer Zusammenschluss von Architektinnen, Architekten sowie Ingenieurinnen und Ingenieuren, die gemeinsam Verantwortung für bezahlbaren Wohnraum, funktionierende Arbeitswelten und nachhaltige Investitionen übernehmen. Neubau, Umnutzung und Sanierung sind keine Gegensätze, sondern Teil einer Gesamtstrategie, um soziale Balance, wirtschaftliche Stärke und Lebensqualität zu sichern. Digitalisierung und KI sind dabei längst gelebte Praxis - entscheidend ist, dass politische Rahmenbedingungen, Investitionsklima und Fachkräftesicherung Hand in Hand gehen."
Der Neujahrsempfang im forum baucultur in München stand unter dem Motto „Zukunft bauen - Wohnen. Arbeiten. Leben. Wohnraum schaffen, Familien stärken, Fachkräfte gewinnen“.
„Der offene und konstruktive Dialog zwischen Politik, Kammern und Verbänden ist essenziell, wenn wir Planen und Bauen schneller, effizienter und zugleich qualitätsvoll gestalten wollen. Genau dieser Austausch macht den Neujahrsempfang zu mehr als einer traditionellen Veranstaltung - er ist ein gemeinsamer Blick nach vorn“, so Mario Mirbach weiter.
Der hohe Stellenwert des Neujahrsempfang zeigte sich u.a. daran, dass auch Christoph Schild, der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure und Lydia Haack, die Präsidentin der Bayerischen Architektenkammer) sowie zahlreiche Ehrengäste, Kolleginnen und Kollegen und Partner aus Politik, Kammern, Verbänden und Hochschulen dabei waren.
Im Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e.V. sind deutschlandweit rund 7.000 Architekten und Ingenieure organisiert - damit ist der BDB der größte Zusammenschluss dieser Berufsgruppen in Deutschland.
Quellen: Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure, Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, Fotos: Jasmin Albrecht
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