23.02.2026 - Stuttgart/ Berlin
Im Rahmen des CDU-Parteitags hat das Baugewerbe zusammen mit dem ZDH, der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, der Bundesarchitektenkammer, der Bundesingenieurekammer und dem Bundesverband der Freien Berufe erneut eine mittelstandsgerechte Ausgestaltung des Vergaberechts gefordert. Hintergrund hierfür ist die seit Monaten andauernde Diskussion über die Beschleunigung der Vergabe öffentlicher Aufträge.
Gemeinsam haben das Baugewerbe und die Verbändepartner auf dem CDU-Parteitag am 20. und 21. Februar 2026 in Stuttgart daher nochmals gefordert, dass mittelständische Betriebe eine faire Chance auf Zugang zu öffentlichen Aufträgen haben müssen. Der aktuell geltende Grundsatz, wonach öffentliche Aufträge in Fach- und Teillose aufgegliedert werden müssen, sei gelebter Mittelstandsschutz. Von diesem Grundsatz kann derzeit nur abgewichen werden, wenn technische oder wirtschaftliche Gründe dies erfordern.
In den vergangenen Monaten wurde von verschiedenen Seiten gefordert, dass auch rein zeitliche Gründe ausreichen sollten, um vom Grundsatz der Fach- und Teillosvergabe abzuweichen. Der zuletzt im Koalitionsausschuss gefundene Kompromiss sieht vor, dass eine Zusammenfassung von Fach- und Teillosen aus zeitlichen Gründen nur bei größeren Aufträgen mit einem Auftragswert von mehr als ca. 11 Mio. Euro im Infrastrukturbereich möglich sein soll. Doch selbst dieser Kompromiss steht aktuell weiterhin zur Diskussion.
Download
Das entsprechende Schreiben kann hier heruntergeladen werden:
Positionspapier: Vergaberecht mittelstandsgerecht gestalten!
Quellen: Landesverband Bayerischer Bauinnungen, Zentralverband Deutsches Baugewerbe, Fotos: Max Kovalenko / ZDB
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