02.04.2026 - Berlin
Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) hat den Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts (Baugesetzbuch-Upgrade) in die Länder- und Verbändeanhörung gegeben. Der Gesetzentwurf enthält weitreichende Neuerungen im Baugesetzbuch, der Baunutzungsverordnung und dem Raumordnungsgesetz und geht damit einen entscheidenden Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung.
Im Koalitionsvertrag wurde eine umfassende Novellierung des
Planungsrechts vereinbart. Dabei geht es um die Frage, wie in Städten und
Gemeinden zusätzlicher Wohnraum entstehen kann. Wie nachverdichtet werden kann,
ohne dabei Lebensqualität und Umwelt zu beeinträchtigen. Wie Gewerbe, Kultur
und Wohnen zusammengehen. Und entgegenstehende Interessen wieder besser in
Einklang gebracht werden.
Dazu erklärt Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: Das Baugesetzbuch steckt den Rahmen für unser Zusammenleben. Es hat Einfluss auf die Frage nach gutem Wohnraum, sicheren Orten und einer lebendigen Nachbarschaft. Die Kommunen setzen es um und wir wollen mit dem ‘Baugesetzbuch-Upgrade’ diese Aufgabe erleichtern. Dabei haben wir ein klares Ziel gesetzt: mit mehr Priorität für den Wohnungsbau, weg mit Hindernissen bei der Digitalisierung und echte Handlungsmacht bei der Bekämpfung von Schrottimmobilien. Das sind die Herausforderungen, mit denen unsere Kommunen und damit auch die Bürgerinnen und Bürger kämpfen. Das Baugesetzbuch-Upgrade gibt Rückenwind für die kommunale Planung und wird ein Instrumentenkoffer für Klimaanpassungen, beschleunigtes Bauen und mehr Wohnraum.
Weitere Infos und Download:
Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Städtebau- undRaumordnungsrechts
(Baugesetzbuch-Upgrade - Referentenentwurf - Stand 01.04.2026)
https://www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/gesetzgebungsverfahren/DE/baugb-upgrade/baugb-upgrade.html
"Das Baugesetzbuch-Upgrade gibt unseren Kommunen die richtigen Werkzeuge und den nötigen Push, um zukunftsfähig und schnell zu planen", so Verena Hubertz weiter. "Unser Ziel ist nicht nur, dringend benötigten Wohnraum zu schaffen, sondern auch lebendige, nachhaltige und vielfältige Gemeinschaften zu fördern. Wir wollen Orte schaffen, an denen sich Menschen wirklich zuhause fühlen und unsere Städte und Gemeinden als attraktive, lebendige Lebensräume für alle erhalten bleiben."
Der Gesetzentwurf soll nach dem Abschluss der Länder- und Verbändeanhörung ins Kabinett eingebracht werden. Der Kabinettsbeschluss ist, vorbehaltlich der Zustimmung beteiligter Ressorts, noch vor der parlamentarischen Sommerpause vorgesehen.
Weitere Infos und Download:
Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts
(Baugesetzbuch-Upgrade - Referentenentwurf - Stand 01.04.2026)
https://www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/gesetzgebungsverfahren/DE/baugb-upgrade/baugb-upgrade.html
Quelle: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), Fotos: lesniewski / Adobe Stock, Markus C. Hurek / BMWBS
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