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Aktuelle News

Nachrichten, Meldungen und Neuigkeiten aus Bauwesen und Bauwirtschaft

 
  • Mehr Sicherheit durch das Vier-Augen-Prinzip am Bau
    Bauherren, die die Planung und die Ausführung ihres Bauvorhabens in verschiedene Hände legen, reduzieren Fehlerrisiken. Denn wer Planung und Ausführung trennt, stellt eine erhöhte Sorgfalt in den verschiedenen Bauphasen sicher. „Für den Bauherrn bietet es viele Vorteile, Planung und Ausführung voneinander zu trennen“, erklärt Dr. Ulrich Scholz, Vorstandsmitglied der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau. Eine besondere Rolle kommt dabei den beauftragten Beratenden Ingenieurinnen und Ingenieuren zu.
  • Update: Bayern bringt Entschließungsantrag zur Erhöhung der EU-Schwellenwerte in Bundesrat ein
    Der Freistaat Bayern hat in der Sitzung des Bundesrates am 25.11.2022 einen Entschließungsantrag (Drs. 602/22) eingebracht, in dem die Bundesregierung aufgefordert wird, sich auf europäischer Ebene unverzüglich für eine inflationsbedingte Erhöhung der EU-Schwellenwerte einzusetzen. Am 19. Januar 2023 hat sich jetzt die Bundesingenieurkammer mit einem Schreiben des Präsidenten, Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, an den Ausschussvorsitzenden, Herrn Minister Guido Beermann, gewandt, um nochmals auf die Notwendigkeit der Beibehaltung von § 3 Abs. 7 Satz 2 VgV hinzuweisen.
  • Online-Umfrage zum Normenportal für Ingenieure
    Das Normenportal für Ingenieure des Beuth Verlages steht in Kooperation mit der Bundesingenieurkammer exklusiv Mitgliedern der Länderkammern zur Verfügung. Um die Zusammensetzung des Normenpools noch besser an den Anforderungen der Nutzer auszurichten, führt der Beuth Verlag gemeinsam mit der Bundesingenieurkammer eine Umfrage unter den Abonnentinnen und Abonnenten und auch unter den Kammermitgliedern durch. Bitte beteiligen sie sich bis Ende Januar an der Umfrage!
  • Dresdner Wissenschaftler erforschen verbesserte Anwendungen für Carbonfasern in Beton
    Kohlenstofffasern bzw. Carbonfasern (CF) werden aufgrund ihrer sehr hoher Steifigkeit und Festigkeit immer häufiger in Verbundwerkstoffen genutzt – in den letzten Jahren auch verstärkt in der Bauindustrie. Für Beton ist diese Verbindung insbesondere bei höheren Temperaturen nicht immer ausreichend stabil. Dabei gilt Carbonbeton als ein Baustoff der Zukunft: Leicht, flexibel und deutlich weniger Ressourcenverbrauch als bei Stahlbeton.
  • Neue praxistaugliche Technologie für Decken aus Verbund von Holz und Beton entwickelt
    Wissenschaftler der TU Berlin haben eine Technik entwickelt, die die gängige Bauweise für Decken klimafreundlicher, effizienter, ressourcenschonender und preiswert macht. Um Decken mit Spannweiten ab sieben Metern klimafreundlich zu bauen, werden dabei die üblichen 25 bis 35 Zentimeter dicken, CO2-intensiven Stahlbetondecken durch umweltfreundliche Deckenkonstruktion aus einem Verbund aus 20 Zentimetern Holz und nur noch zehn Zentimetern Beton ersetzt.
  • Bauverbände und Handwerk fordern Maßnahmen zur Stabilisierung der Baukonjunktur
    Der russische Krieg gegen die Ukraine droht Deutschland und Europa in eine Wirtschaftskrise zu stürzen. Anders als in vergangenen Krisen ist der Bausektor mit rund 2 Millionen Beschäftigten und 400 Milliarden Euro Bauvolumen aktuell ebenfalls von deutlichen Rückgängen betroffen. So waren im September 2022 laut ifo-Institut bereits 17 % der Wohnungsbauunternehmen von Stornierungen betroffen. Ein ähnliches Bild zeichnen die Auftragseingänge im Wohnungsbau, die im August real um 24 % gegenüber dem Vorjahresniveau sanken. Bauverbände und Handwerk fordern von der Politik bessere Rahmenbedingungen.
  • HS Koblenz entwickelt hybride Holz-Granit-Verbund-Brücke
    Die Hochschule Koblenz hat eine hybride Holz-Granit-Verbund-Brücke entwickelt, die nachhaltiger und langlebiger als jede Betonbrücke sein soll. Der nach Angaben der Hochschule bislang weltweit einzige Prototyp wird derzeit von den Studierenden als über sechs Meter langer Stehtisch im Außenbereich der Mensa genutzt und dient weiterhin als Forschungsobjekt, um z.B. das Verhalten des Materials bei Wintereinbruch zu messen.
  • Brücken ganzheitlich planen statt möglichst billig
    Der Bau bzw. die Erneuerung von Brücken und Straßen ist in Deutschland für etwa 17 % der CO2-Emissionen des Bausektors verantwortlich. Trotzdem ist der Herstellungspreis immer noch das wichtigste Kriterium, wenn Bauherren entscheiden, welche Planungsvariante verfolgt wird. Für Matthias Müller vom Karlsruher Institut für Technologie ist das eine unzulässige Verengung der Perspektive, da die volkswirtschaftlichen Folgekosten nicht berücksichtigt werden.
  • Green-BIM Awards 2022 vergeben
    Mit einer feierlichen BIM-GALA im ALLIANZ FORUM am Brandenburger Tor wurden Nominierte und Gewinner des Green-BIM Awards 2022 mit ihren vorbildhaften Projekten, Tools und Methoden hervorgehoben, die Lösungen für einen besseren Klimaschutz in der digitalen Bauwirtschaft erbracht haben. Der Preis wurde zum zweiten Mal vergeben und wurde von den Initiatoren der BIM-TAGE Deutschland ausgelobt.
  • Digitaler Bauantrag startet an zehn weiteren Unteren Bauaufsichtsbehörden in Bayern
    Mehr Bürgerfreundlichkeit, weniger Bürokratie: In zehn weiteren Landratsämtern und Städten in Bayern können Bauanträge ab 1. Januar 2023 auch digital eingereicht werden. Neu angeboten wird der digitale Bauantrag ab 1. Januar 2023 an den Landratsämtern Aichach-Friedberg, Bamberg, Deggendorf, Kelheim, Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim und Regensburg sowie in den Städten Augsburg, Bamberg, Friedberg und Waldkraiburg.
  • Deutscher Ingenieurbaupreis 2022 für Stadtbahnbrücke in Stuttgart
    Der Deutsche Ingenieurbaupreis geht dieses Jahr nach Stuttgart. Das Ingenieurbüro schlaich bergermann partner sbp erhält den mit 30.000 Euro dotierten Staatspreis. Ausgezeichnet wurde die Konzeptidee der 2021 fertiggestellten Stadtbahnbrücke in Stuttgart. Für die SSB Stuttgarter Straßenbahnen AG entwickelte das Ingenieurbüro den innovativen Brückenbau. Auch drei bayerische Projekte wurden besonders gewürdigt. Wir gratulieren!
  • Stoffpreisgleitklausel für Bauverträge des Bundes verlängert
    Trotz erster Anzeichen für eine Stabilisierung der Baupreise haben sich das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie das Bundesministerium für Digitales und Verkehr dazu entschieden, die Sonderregelungen für die Vereinbarung von Stoffpreisgleitklauseln noch einmal um sechs Monate bis zum 30. Juni 2023 zu verlängern. Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr hat die Sonderregelungen ebenfalls bis 30.06.2023 verlängert.
  • Resolution zum Vertragsverletzungsverfahren Auftragswertberechnung
    In einer gemeinsamen Resolution beziehen die Kommunalen Spitzenverbände und alle maßgebenden Verbände der Planenden Berufe im Bauwesen Stellung zu einer möglichen Streichung des § 3 Abs. 7 Satz 2 VgV aufgrund eines aktuellen EU-Vertragsverletzungsverfahrens. Dabei sprechen sie sich gegen eine Streichung aus, da diese zu deutlichen Mehrbelastungen führen würde, sowohl im Hinblick auf den bürokratischen Aufwand als auch auf den daraus resultierenden Anstieg der Kosten.
  • Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG): Ab 1. Januar 2023 gültige Förderbedingungen veröffentlicht
    Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat die zum 01. Januar 2023 gültigen Förderbedingungen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) veröffentlicht. Mit den Änderungen wird auch ein Bonus für serielles Sanieren in Höhe von 15 Prozentpunkten in die BEG eingeführt, sofern das Wohngebäude auf die Effizienzhausstufe 40 oder 55 saniert wird. Für den Neubau ist zukünftig das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen zuständig. Eine überarbeitete Förderrichtlinie Neubau wird im März 2023 erwartet.
  • Unter den Schwellenwerten…
    Schon seit langem verdichten sich die Gerüchte, dass künftig die Auftragswerte aller Planungsleistungen für ein Bauvorhaben addiert werden müssen, um das Erreichen des EU-Schwellenwertes zu prüfen. Bevor dadurch weite Teile des nationalen Vergabevolumens dem EU-Recht anvertraut werden, richtet unser Justiziar Dr. Andreas Ebert schnell noch den Blick auf das Recht der Unterschwellenvergabe.
  • Leitlinien für das Verputzen von Mauerwerk veröffentlicht
    Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e. V. hat unlängst die neuste, überarbeitete Fassung der „Leitlinien für das Verputzen von Mauerwerk und Beton“ veröffentlicht. Die Leitlinien wenden sich an Architekten, Planer und ausführende Handwerksbetriebe sowie an interessierte Bauherren. Sie beschreiben das Verputzen von Außenwänden, Innenwänden und Decken.
  • Bauen planlos: Die digitale Transformation der Baubranche
    "Wir stehen an einer Zeitenwende. Die digitale Transformation der Baubranche ist notwendig, um sie fit für die Zukunft zu machen. Die Verbesserung der Effizienz in Prozessen und im Ressourcengebrauch ist ein essenzieller Schritt in die Zukunft. Nur so können ökologische und soziologische Ziele erreicht werden", sagt Vorstandsmitglied Dr.-Ing. Markus Hennecke in unserer aktuellen Kolumne in der Bayerischen Staatszeitung.
  • Bayerisches Bauministerium: Hinweise zum Vollzug des Gebäudeenergiegesetzes (GEG)
    Mit Schreiben vom 09.12.2022 gibt das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr (StMB) in Abstimmung mit dem Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie erläuternde Hinweise zum Vollzug des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und der AVEn, welche die Vollzugshinweise aus dem Schreiben des StMB vom 15. Oktober 2020 ersetzen.
  • Fehlende Nachfrage bremst Digitalisierung von Ingenieurbüros aus
    Bei Hochbauprojekten des Bundes soll ab 2023 die digitale Planungsmethode Building Information Modeling (BIM) verbindlich eingesetzt werden. Der Einsatz von BIM bei Infrastrukturprojekten wird stufenweise ausgebaut. Der Bund als Bauherr verspricht sich durch die Digitalisierung mehr Transparenz bei Kosten- und Zeitbudgets insbesondere von Großprojekten. Eine aktuelle Umfrage der Bundesingenieurkammer geht der Frage nach, wie weit die Digitalisierung im Arbeitsalltag der Ingenieurbüros fortgeschritten ist.
  • Deutscher Ingenieurpreis Straße und Verkehr 2023 ausgelobt
    Am 9. Januar 2023 startet die Bewerbungsphase für den Deutschen Ingenieurpreis Straße und Verkehr 2023.Die BSVI - Bundesvereinigung der Straßen- und Verkehrsingenieure e.V. zeichnet im nächsten Jahr wieder besonders innovative und richtungsweisende Ingenieurleistungen in den Bereichen Verkehrstechnik, Straßenplanung und Straßenbau aus.
  • Mitgliedermagazin "Ingenieure in Bayern" - Dezember-Ausgabe als PDF
    Lesen Sie jetzt die PDF-Ausgabe unserer Mitgliederzeitschrift "Ingenieure in Bayern"! Wir berichten au.a. über die Gewinner unseres Building outside the Box-Preises, die Finalisten beim Bayerischen Ingenieurpreis 2023 und das Treffen mit den bayerischen Ingenieurverbänden. Außerdem gibt es einen Rückblick auf unseren Neumitgliederempfang 2022 und Berichte aus der Arbeit der Vertreterversammlung und des Vorstandes.
  • Wohnungsbau: Kabinett verabschiedet Gesetzentwurf zur Beschleunigung des Bauleitplanverfahrens
    Das Bundeskabinett hat am 14. Dezember 2022 einen Gesetzentwurf des Bundesbauministeriums zur Beschleunigung und Stärkung der Digitalisierung im Bauleitplanverfahren beschlossen. Verwaltungs-, Planungs- und Genehmigungsverfahren sollen dadurch schneller werden. So können Bebauungspläne zukünftig im laufenden Prozess schneller überarbeitet werden, da bei einer Änderung nicht mehr der ganze Bebauungsplan aufgemacht werden muss.
  • Studie zur Krisenfestigkeit des Bausektors veröffentlicht
    Die wirtschaftlichen Folgen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und der Energiepreiskrise treffen das Baugewerbe aktuell sehr stark. Die Bauwirtschaft hat bislang wenige Krisen von einer solchen Dimension meistern müssen. Diese begrenzte Krisenerfahrung kann sich nach einer vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) veröffentlichten Studie nachteilig auf die Krisenfestigkeit der Unternehmerinnen und Unternehmer auswirken.
  • Bauindustrie übergibt Studie zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft an Bundesumweltministerium
    Die Bauindustrie hat eine neue Studie an das Bundesumweltministerium übergeben, die zeigt, wie wertvolle Baustoffe vor dem Abfallrecht bewahrt werden können. Dazu wird ein „Re-manufacturing“ auf Basis eines Weiternutzungskonzeptes vorgeschlagen, das ermöglicht, gebrauchte Bauprodukte lückenlos im Produktrecht zu halten.
  • Fraunhofer Studie belegt erstmals Speicherpotenzial von mineralischen Baustoffen
    Das politische Ziel, Gebäude bis zum Jahr 2045 ausschließlich klimaneutral zu errichten, ist mit mineralischen Baustoffen zu erreichen. Diesen Beleg erbringt eine aktuelle Studie, die das Fraunhofer Instituts für Bauphysik gemeinsam mit der TU München erstellte. Wie diese Studie und weitere Untersuchungen aufzeigen, muss das CO2-Speicherpotenzial von Mauerwerk – über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes betrachtet – zu einer produktoffenen Bewertung und Analyse von Baustoffen und Bauweisen führen.
  • BIM-Monitor 2022 erschienen
    Building Information Modeling soll Planungsfehler und Zeitverzögerungen im Bau minimieren und für maximale Transparenz und Planungssicherheit sorgen. Für öffentliche Infrastrukturprojekte ist BIM bereits seit zwei Jahren verbindlich, ab Ende des Jahres gilt die Vorschrift auch für Hochbauten des Bundes. Trotz dieser Vorgaben nutzt ein Großteil der Architektur- und Ingenieurbüros, Bauunternehmen und Installationsfirmen die digitale Planungsmethode noch nicht. Warum das so ist, das untersucht der BIM-Monitor 2022 von BauInfoConsult.
  • Geothermie: Rechnerisch 40 Prozent des bayerischen Wärmebedarfs bedienbar
    Forschende der TU München sehen großes Potenzial für den Ausbau der tiefen Geothermie in Bayern. In einer Analyse zum Masterplan Geothermie zeigt der Forschungsverbund Geothermie-Allianz Bayern Möglichkeiten auf, dass mithilfe von Wärmeverbundleitungen auch geologisch benachteiligte Regionen im Freistaat mit nachhaltiger Fernwärme versorgt werden können. Dabei wird erstmals das technische Potenzial der hydrothermalen Geothermie in Südbayern betrachtet.
  • VBI-Herbstumfrage: Ingenieurbüros zunehmend in Sorge
    Die Krise gefährdet immer mehr Planungsbüros. So fürchten inzwischen 19 Prozent wirtschaftliche Schwierigkeiten, wie die aktuelle VBI-Herbstumfrage zur konjunkturellen Situation der Branche ergab. Damit hat sich die krisenhafte Entwicklung weiter beschleunigt. Im Juli 2022 sahen erst 15 Prozent der Unternehmen wirtschaftliche Schwierigkeiten auf sich zukommen. Für kleinere Büros ist zudem die Lage deutlich angespannter als für die größeren.
  • Intelligentes Stapeln von ressourcenschonendem Baumaterial
    In der Kategorie „Nachwuchs“ ist die Produktdesign-Absolventin Maren Klamser der Bauhaus-Universität Weimar mit dem renommierten „Bundespreis Ecodesign“ ausgezeichnet worden. Sie hat im Rahmen ihrer Abschlussarbeit einen recyclingfähigen mineralischen Feststoff aus Bauschutt entwickelt und diesen in ein rückbaufähiges Mauerwerkssystem übertragen. Der Preis ist mit 1.000 Euro Preisgeld dotiert.
  • ÖPNV-Strategie 2030 für Bayern vorgestellt
    Zuverlässig, gut vernetzt, klimaschonend - der ÖPNV in Bayern soll für die Zukunft noch besser aufgestellt werden. Damit das gelingt, haben das Verkehrsministerium und der Zukunftsrat ÖPNV, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von Kommunen, Politik, Verkehrsunternehmen und Interessensverbänden, einen gemeinsamen Fahrplan erarbeitet. Jetzt hat das Bayerische Bau- und Verkehrsministerium die ÖPNV-Strategie 2030 für Bayern vorgestellt.
  • Stornierungen im Wohnungsbau nehmen wieder zu
    Im Wohnungsbau steigt die Zahl der Stornierungen. Im November waren 16,7 Prozent der Unternehmen betroffen, im Vormonat 14,5 Prozent, so eine aktuelle Umfrage des ifo Institutes in München. Auch die Hauptverbände aus Baugewerbe und Bauindustrie blicken mit Sorge auf die Entwicklungen für 2023 und rechnen mit Umsatzrückgängen.
  • Ressourceneffizienz in der Betonherstellung
    Zement, Wasser und Gesteinskörnung sind die Hauptbestandteile des wichtigsten Baustoffs der Welt: Beton. Das junge Forscherteam Anja Tusch und Jonas Lillig von der Technischen Universität Kaiserslautern wurde jetzt mit dem Otto von Guericke-Preis ausgezeichnet. Die Ergebnisse ihres Forschungsprojektes mit dem Titel „Steigerung des Frischbetonrecyclings in der Transportbetonindustrie“ ermöglichen eine Ressourcenschonung durch kreislaufgerechte Verwendung von Restbeton.
  • Regionalforum Mittelfranken: Klimaneutrales Ingenieurbüro - 19.01.2023 - Nürnberg - AUSGEBUCHT!
    Klimaschutz und der nachhaltige Umgang mit den Ressourcen beim Planen und Bauen sind wichtige Themen für die Bayerische Ingenieurekammer-Bau. Der verantwortungsbewusste Umgang mit Rohstoff- und Energieressourcen ist von besonderer Bedeutung und beginnt oft schon im „Kleinen“: Auch in unserem täglichen Büroleben emittieren wir CO2. Gerade im Büro gibt es ein große Einsparungspotenziale für die „Emissionen des Alltags“. Im Namen unseres Vorstandsmitgliedes Dipl.-Ing. (FH) Klaus-Jürgen Edelhäuser laden wir Sie recht herzlich zum Regionalforum ein.
  • Bau Innovativ 2023: Massivbau - nachhaltig und digital - 18.01.2023 - Fürstenfeldbruck
    Wie können wir künftig unsere Gebäude intelligent, nachhaltig und effizient planen, errichten und betreiben? Wie können wir sie sanieren, umnutzen und recyceln - um diese Herausforderungen für die bayerische Bauwirtschaft geht es beim 7. Symposium „Bau Innovativ 2023“. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ist wieder Kooperationspartner.
  • Haus der Dorfkultur: Restaurierung des Speinsharter Klosterdorfes
    Unter dem Motto „Kein Ding ohne Ing.“ stellt die Bayerische Staatszeitung auf einer Sonderseite regelmäßig spannende Projekte von Kammermitgliedern vor. Im neuesten Artikel berichtet Anton Landgraf von ALS Ingenieure über die Sanierung des Hauses der Dorfkultur in Speinshart in der Oberpfalz. Lesen Sie hier den Artikel - und reichen Sie am besten gleich selbst ein Projekt zur Veröffentlichung ein.
  • Ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll: Erneuerbare Wärme aus Grundwasserreinigungsanlagen
    Unter dem Motto „Kein Ding ohne Ing.“ stellt die Bayerische Staatszeitung auf einer Sonderseite regelmäßig spannende Projekte von Kammermitgliedern vor. Im neuesten Artikel zeigt das Ingenieurbüro Team für Technik mögliche Synergien durch eine thermische Nutzung von Grundwasser aus Grundwasserreinigungsanlagen in Berlin und die resultierenden ökologischen und wirtschaftlichen Chancen. Lesen Sie hier den Artikel - und reichen Sie am besten gleich selbst ein Projekt zur Veröffentlichung ein.
  • Bayerischer Klimaschutzpreis 2023 ausgelobt
    Für besondere Verdienste um den Schutz des Klimas oder die Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels zeichnet die Bayerische Staatsregierung zum dritten Mal Projekte mit dem Bayerischen Klimaschutzpreis aus. Der Preis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. Vorschläge können ab sofort bis einschließlich 15. Februar 2023 eingereicht werden.
  • Bayerischer Ingenieurpreis 2023: Nominierte stehen fest
    Sechs Ingenieurbüros sind für den Bayerischen Ingenieurpreis 2023 nominiert. Mit ihren herausragenden, kreativen, innovativen und nachhaltigen Ingenieurleistungen beeindruckten sie die Jury. Welche Projekte es aufs Siegertreppchen geschafft haben, wird am 10. Februar 2023 am 31. Bayerischen Ingenieuretag in München bekanntgegeben.
  • Brückensicherheit: Sperrungen und teure Abrisse durch modernste Prüfmethoden vermeiden
    Die Tragfähigkeit bestehender Brücken wird bisher mit statischen Berechnungen aufgrund alter Pläne überprüft. Um Sperrungen oder verfrühte Abrisse zu vermeiden, setzt die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) auf Ergebnisse modernster Prüfmethoden, die künftig in die Berechnungen einfließen könnten. Im Forschungsprojekt „ZfPStatik“ werden dazu die Stärken, Schwächen und Grenzen verschiedener zerstörungsfreier Prüfmethoden analysiert.
  • Verkehrswende: Machen.
    Wie können wir die Dinge zum besseren bringen? Durch reden? Kleben? Durch machen! Der Bau der 2. Stammstrecke München beseitigt ein Nadelöhr des öffentlichen Verkehrs und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Verkehrswende. Planung und Bau solcher Infrastrukturprojekte werden von Bauingenieuren durchgeführt. 20 Studierende der Hochschule München haben das Projekt jetzt besichtigt.
  • DGNB: Wegweiser klimapositiver Gebäudebestand
    Der Bau- und Immobiliensektor steht vor einer gewaltigen Aufgabe: die Transformation des gesamten Gebäudebestands in Richtung Klimaneutralität. In der neuen Publikation „Wegweiser Klimapositiver Gebäudebestand" benennt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) konkrete Handlungsfelder sowie die wichtigsten Maßnahmen, die diesen Wandel möglich machen.
  • Dipl.-Ing. Markus Bernhard in den Deutschen Ausschuss für Stahlbau (DASt) berufen
    Dipl.-Ing. Markus Bernhard ist jetzt offiziell als Mitglied in den Deutschen Ausschuss für Stahlbau (DASt) berufen worden. "Es ist für mich eine große Ehre, in diesem Gremium mitarbeiten zu dürfen und zusammen mit zwei weiteren Kollegen den Bereich Tragwerksplanung zu vertreten", sagt Markus Bernhard, der auch Mitglied der Vertreterversammlung der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau ist und sich seit langem ehrenamtlich in der Kammer engagiert.
  • Landesentwicklungsprogramm: Staatsregierung geht Herausforderungen für Bayern nicht an
    Vor der Anhörung im Landtag am Donnerstag, den 08.12.2022, haben drei der neun geladenen Sachverständigen in einer Pressekonferenz massive Kritik an der überarbeiteten Version des Landesentwicklungsprogramms (LEP) geübt. Gemeinsam mit der gesellschaftlich breit verankerten Initiative „Wege zu einem besseren LEP“, in der sie aktiv sind, zeigten sie auf, dass das zentrale Instrument der Landesplanung derzeit nicht ausreichend genutzt wird, um Bayerns Entwicklung zukunftsfest zu steuern.
  • Kleine und mittelständische Planungsbüros schlagen Alarm
    Viele der 8.000 Mitglieder des Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure (BDB) sind inhabergeführte Architektur- und Bauingenieurbüros. Im Rahmen seiner diesjährigen Mitgliederumfrage hat der BDB rund 750 PlanerIinnen zu ihren wirtschaftlichen Prognosen innerhalb der nächsten 6-12 Monate befragt. Das Ergebnis: Gerade die selbstständig geführten, kleinen und mittelständischen Planungsbüros sehen schweren Zeiten entgegen!
  • Gemeinsamer Appell von 17 Verbänden und Kammern zur dramatischen Lage im Wohnungsbau
    Vor dem Hintergrund der dramatischen Lage im Wohnungsbau haben 17 Spitzenverbände und Kammern der Bau-, Planungs- und Immobilienwirtschaft am 2. Dezember 2022 in einem gemeinsamen Appell ihre Forderungen an Bundesregierung und Bundestag sowie die Verantwortlichen in den Ländern formuliert. Darin schlägt die gesamte Wertschöpfungskette Bau 12 zentrale Maßnahmen vor, die jetzt schnellstmöglich gemeinsam angegangen werden müssen.
  • Innovative Instandsetzung von Parkhäusern
    Parkhäuser aus Beton-Stahlblech-Konstruktionen sind oft durch Tausalze geschädigt. Forschende der Hochschule München entwickeln ein Verfahren, mit dem die Lebensdauer verlängert werden kann. Dabei soll nicht nur der Rostvorgang gestoppt, sondern gleichzeitig auch das Bauwerk in seiner Konstruktion gestärkt werden, so Prof. Dr. Christoph Dauberschmidt von der Fakultät Bauingenieurwesen der HM.
  • Holzbauten halten beim Brandschutz mit
    Im Forschungsprojekt TIMpuls haben Wissenschaftler der TU München, der TU Braunschweig, der HS Magdeburg-Stendal und des Instituts für Brand- und Katastrophenschutz Heyrothsberge nachgewiesen, dass die Verwendung von Holzkonstruktionen brandschutztechnisch gleichwertige Lösungen im Vergleich zu konventionellen Konstruktionen aus Mauerwerk und Stahlbeton oder Stahlleichtbau ermöglicht.
  • Auftragswertberechnung für Planungsleistungen darf europarechtlich nicht gekippt werden
    Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) prüft derzeit im Zusammenhang mit einem EU-Vertragsverletzungsverfahren eine mögliche Änderung der Vergabeverordnung (VgV). Bei Planungsleistungen sollen die Gewerke addiert werden. Für viele kleinere und mittlere Planungsbüros rechne sich die Teilnahme an solchen Vergabeverfahren dann nicht mehr, mahnt die Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall DWA.
  • Normen im Bauwesen: Über- oder unterreguliert?
    "Regelwerke der DIN sollen unter Einbeziehung aller interessierten Kreise erarbeitet werden. In der Praxis werden die Arbeitsausschüsse und Gremien für die Erarbeitung der Normen jedoch vielfach unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Interessen besetzt", sagt Vorstandsmitglied Dipl.-Ing. Univ. Dieter Räsch in unserer aktuellen Kolumne in der Bayerischen Staatszeitung. Dabei wäre gerade die Expertise der freiberuflich tätigen Ingenieure wichtig, da sie frei von wirtschaftlichen Interessen ist.
  • Richtlinien für die Entwässerung von Straßen, Ausgabe 2021 (REwS) in Bayern eingeführt
    In einer gemeinsamen Bekanntmachung haben das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr und das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz die „Richtlinien für die Entwässerung von Straßen, Ausgabe 2021 (REwS)“ in Bayern für die Bundes- und Staatsstraßen sowie für die von den Staatlichen Bauämtern betreuten Kreisstraßen zur Anwendung eingeführt. Den Kommunen wird empfohlen, in ihrem Zuständigkeitsbereich die REwS ebenfalls für die Außerortsstraßen anzuwenden.

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