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Aktuelles

  • Baustoffe im Stoffkreislauf halten
    Die Baubranche muss ihren Anteil am Ressourcenverbrauch, an der Erzeugung von Abfall und an der CO2-Emission deutlich reduzieren, fordert die Bayerische Ingenieurekammer-Bau. Baustoffe im Stoffkreislauf zu halten, ist dafür essenziell. „Bauen im Stoffkreislauf bedeutet, dass wir aus Baustoffen, die wir einmal verwendet haben, immer wieder neue Baustoffe erzeugen. So wie Kinder aus den gleichen Bausteinen mehrfach unterschiedliche Bauwerke erschaffen“, erklärt Vorstandsmitglied Dr. Markus Hennecke.
  • Ingenieure und Architekten verurteilen Krieg in der Ukraine
    Die Gemeinschaft der Kammern und Verbände der planenden Berufe verurteilt den unmenschlichen Angriff auf die Ukraine und ihre Bürgerinnen und Bürger durch russische Truppen. 13 Ingenieur- und Architektenverbände sprechen den Menschen in der Ukraine jetzt in einer gemeinsamen Stellungnahme ihre Solidarität aus und bieten konkrete Hilfe und Unterstützung an.
  • BMWSB und BBSR fördern Forschungen für die Bauwende
    Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) rufen zur Teilnahme an der neuen Förderrunde der Zukunft Bau-Forschungsförderung auf. Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und andere Akteure aus der Bauforschung können sich bis zum 1. Juni 2022 beim BBSR um eine Förderung bewerben.
  • Straßenbau: Übergangsregelung in Bayern für RSA 21
    Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) hat am 15.02.2022 im Verkehrsblatt 2022 das Allgemeine Rundschreiben Straßenbau Nr. 24/2021 veröffentlicht. Darin wurden den Ländern nach langer Überarbeitungszeit die „Richtlinien für die verkehrsrechtliche Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen“ (RSA 21) bekannt gegeben. Sie ersetzen die „Richtlinien für die Sicherung von Arbeitsstellen“ (RSA 95).
  • Wie schützen wir uns vor Naturkatastrophen?
    Egal ob Hitze, Regen oder Wind, die nächste Naturkatastrophe wird kommen. Denn durch den Klimawandel treten Extremwetterereignisse immer häufiger auf. Kein Grund zur Panik! Wir müssen uns aber frühzeitig überlegen, wie wir uns vor Katastrophen schützen können und uns entsprechend vorbereiten. Bei der Tagung „Katastrophen vor der Haustür: Wie schützen wir uns vor dem Ernstfall?“ der Akademie für Politische Bildung und der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau haben Expert/innen für Katastrophenschutz und Bauen über Lösungsansätze diskutiert.
  • EuGH-Urteil: HOAI-Mindestsätze bei Altverträgen? - Seminar - 07.03.2022 - Online
    Mit Urteil vom 18.01.2022 hat der EuGH entschieden, dass die Mindestsätze der HOAI zwischen Privaten weiterhin gelten. Können Ingenieure jetzt immer den Mindestsatz verlangen und hat die Entscheidung des EuGH aus 2019 gar keine Relevanz mehr? Und wie sind z.B. Fälle zu beurteilen, in denen der Ingenieur in Erwartungshaltung auf diese, neue Entscheidung den Mindestsatz bisher nicht geltend gemacht hat, weil er kein Klage- und Prozessrisiko eingehen wollte? Diese und viele weitere praxisrelevante Fragen samt ebenso praxisnaher Antworten erwarten Sie in diesem Online-Seminar.
  • Effizienteres Bauen mit Infra-Bau 4.0
    Große Bauvorhaben sind in der Regel mit einem enormen Koordinationsaufwand verbunden und der Austausch zwischen einzelnen Bauakteuren gestaltet sich in der Praxis oft vielschrittig und uneinheitlich. Ein Konsortialprojekt unter Leitung des Fraunhofer IESE arbeitet an einer digitalen Lösung. Die Plattform von Infra-Bau 4.0 vernetzt alle Beteiligten eines Infrastrukturbauprojekts, ermöglicht das digitale Abbilden von Ressourcen und Prozessen und erleichtert so die Planung und Umplanung am Bau.
  • CT-Analyse von Betonbalken
    Beton ist aufgrund seiner Materialeigenschaften für die moderne Bauweise unverzichtbar. Doch neben vielen Vorteilen hat der Universalbaustoff auch Nachteile - vor allem erschwert seine Heterogenität die simulationsgestützte Dimensionierung von Bauteilen und Bauwerken. Durch Biegeversuche induzierte Risse geben Aufschluss über das Bauteilverhalten. Forschende am Fraunhofer ITWM entwickeln eine Analysesoftware für die Computertomographie, um feinste Strukturveränderungen in bewehrten Betonbauteilen sichtbar zu machen.
  • Umfrage: Interdisziplinäre Zusammenarbeit von Bauingenieuren und Architekten
    Moderne Gebäude unterliegen vielfältigen Anforderungen an Gestaltung, Ästhetik, Tragverhalten, Energieeffizienz u.v.m. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von fachspezifischen Planern ist somit Voraussetzung, um zeitgemäße Bauvorhaben zu planen und zu realisieren. Die Aus- und Weiterbildung der (angehenden) Planer erfolgt allerdings in weiten Teilen immer noch fachspezifisch ohne Berücksichtigung der benötigten Interdisziplinarität. Ziel der Befragung ist, ein besseres Verständnis über die Anwendung interdisziplinärer Zusammenarbeit von Ingenieuren und Architekten und das persönliche Empfinden der beteiligten Personen zu erlangen.
  • Digitaler Bauantrag startet am Landratsamt Weilheim-Schongau
    Mehr Bürgerfreundlichkeit, weniger Bürokratie: Am Landratsamt Weilheim-Schongau können Bauanträge ab 1. März 2022 auch digital eingereicht werden. Das Landratsamt Weilheim-Schongau bietet damit den vom Bayerischen Bauministerium in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Digitalministerium entwickelten digitalen Bauantrag an, der vor einem Jahr an ausgewählten Landratsämtern in Bayern angelaufen ist.
  • Bundesbauministerium: Aufhebung der Corona-Erlasse
    Nach dem Auslaufen der epidemischen Lage hat das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen die Aufhebung der Corona-Erlasse für die Vergabe und Abwicklung von Bundesbaumaßnahmen zum 20.03.2022 angekündigt. Betroffen sind die Erlasse zum Umgang mit Bauablaufstörungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie vom 21.03.2021, zu den Corona-bedingten Mehrkosten für Hygienemaßnahmen vom 17.06.2021 und zu Regeln, die die Einhaltung von Vergabevorschriften unmöglich machen vom 23.03.2021.
  • Christian Bernreiter ist neuer Bau- und Verkehrsminister in Bayern
    Christian Bernreiter ist neuer Bau- und Verkehrsminister in Bayern. Die teilte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am 23.02.2022 nach einer Sitzung der CSU-Fraktion im bayerischen Landtag mit. Christian Bernreiter folgt als Staatsminister auf Kerstin Schreyer, die das Amt seit dem 6. Februar 2020 innehatte. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau wünscht Staatsminister Christian Bernreiter alles Gute und viel Erfolg an der Spitze des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr.
  • Förderung zur energieeffizienten Sanierung von Gebäuden am 22.02.2022 wieder gestartet
    Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat bekannt gegeben, dass ab dem 22. Februar 2022 wieder neue Anträge bei der KfW für Sanierungsmaßnahmen gestellt werden können. Die Sanierungsförderung im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) startet damit wieder. Die Förderbedingungen für Sanierungsmaßnahmen bleiben unverändert. Auch die Bauministerkonferenz hat sich nun zu den künftigen staatlichen Rahmenbedingungen für klimafreundliches Bauen und Sanieren geäußert.
  • „Der Bau“: Unser gesellschaftlicher Beitrag ist enorm!
    Der gesellschaftliche Beitrag der am Bau Tätigen ist enorm. Aber warum haben außer dem Thema Wohnen die zahlreichen anderen Aufgaben des Bausektors keinen Eingang in den Koalitionsvertrag gefunden? Kammerpräsident Prof. Dr. Norbert Gebbeken möchte in diesem Artikel im Deutschen Ingenieurblatt noch einmal dafür sensibilisieren, dass im Ressort „Bauen“ weitaus mehr steckt, als die Reduzierung auf Hochbauprojekte impliziert.
  • Deutscher Ingenieurbaupreis 2022 ausgelobt
    Bundesbauministerin Klara Geywitz und der Präsident der Bundesingenieurkammer, Heinrich Bökamp, haben am 22.02.2022 den Startschuss für die Auslobung des Deutschen Ingenieurbaupreises 2022 gegeben. Die Auslobung und die Durchführung des Preises nimmt das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) vor. Einsendeschluss ist der 12.05.2022.
  • Katastrophen vor der Haustür - Wie schützen wir uns vor dem Ernstfall? - 18./19.02.2022 - Tutzing - Ausgebucht!
    Spätestens nach dem extremen Hochwasserereignissen 2021 besteht dringender Handlungsbedarf, sich auf die durch den Klimawandel forcierten Bedrohungsdynamiken vor der eigenen Haustür vorzubereiten. Die gemeinsame Tagung der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau und der Akademie für Politische Bildung am 18./19. Februar 2022 geht auf aktuelle Szenarien, Erfahrungen aus dem Katastrophenmanagement und Präventionslösungen ein.
  • Prof. Dr. Jana Bochert wird kommissarische Gründungsdekanin am Campus Neuburg der TH Ingolstadt
    Prof. Dr. Jana Bochert, Professorin für Bauinformatik, Baumechanik und Grundlagen des Bauingenieurwesens, wurde von der Hochschulleitung der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) im Einvernehmen mit den Neuburger Professorinnen und Professoren zur kommissarischen Gründungsdekanin der Fakultät Nachhaltige Infrastruktur am Campus Neuburg ernannt.
  • Strategische Wärmeplanung wird für Deutschlands Kommunen immer wichtiger
    Die Energiewende kann nur vollbracht werden, wenn auch eine Wärmewende gelingt. Dafür müssen die städtischen Wärmeversorgungssysteme umgebaut werden. Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) hat für das Umweltbundesamt untersucht, welchen Beitrag das Instrument der kommunalen Wärmeplanung dazu leisten kann und in dem Kurzgutachten „Kommunale Wärmeplanung“ veröffentlicht.
  • Bauen 2030: Szenarien für zukunftsfähige Bauwende
    Im Forschungsprojekt „Bauen 2030“ untersuchte das Fraunhofer IAO gemeinsam mit sechs tragenden Verbänden und Kammern der deutschen Bau- und Immobilienwirtschaft die Potenziale zur Transformation der Branche. Der abschließende Kurzbericht liefert drei alternative Zukunftsszenarien, identifiziert Schlüsselfaktoren und zeigt Handlungsfelder für das Planen, Bauen, Betreiben und Rückbauen von morgen.
  • Internationaler Tag des Ingenieurwesens für nachhaltige Entwicklung
    Am 4. März 2022 findet wieder der „Internationale Tag des Ingenieurwesens für nachhaltige Entwicklung“ statt. Dies nimmt die Bundesingenieurkammer zum Anlass, mit Vertreterinnen und Vertretern von Politik und Wissenschaft über die Nachhaltigkeit von Planen und Bauen zu diskutieren. Hierfür konnte sie die renommierte Bauingenieurin Prof. Dr.-Ing. Lamia Messari-Becker gewinnen sowie Dr. Rolf Bösinger, Staatssekretär im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.
  • Wohnungsbau-Tag: Fahrplan zur Klimaneutralität beim Wohnen
    400.000 Wohnungen sollen in diesem und in den kommenden drei Jahren neu geschaffen werden – jede Vierte davon eine Sozialwohnung. Diese Zielmarke hat die Ampel-Regierung gesetzt. Dazu stehen ehrgeizige Klimaschutzziele im Koalitionsvertrag, die enorme Auswirkungen auf das Bauen und Wohnen haben werden. Sieben führende Organisationen und Verbände der Bau- und Immobilienbranche haben dazu auf dem 13. Wohnungsbau-Tag ein Konzept vorgestellt, wie diese „Herkulesaufgabe für ein neues Wohnen“ gemeistert werden kann.
  • Informationen des Verbandes Freier Berufe 01/2022 (PDF)
    „Freiberuflichkeit in der Angestelltentätigkeit“ ist für den Verband Freier Berufe im Jahr 2022 ein Kernthema. Der Präsident des Verbandes Freier Berufe in Bayern (VFB), Michael Schwarz, fasst als Ziel zusammen: „Als Thema, das alle Berufsstände betrifft, muss die Freiheit in der Berufsausübung gestärkt werden und zwar unabhängig davon, in welchem rechtlichen Rahmen die Berufsausübung stattfindet.“ Lesen Sie mehr in der neuen Ausgabe der Informationen des Verbandes Freier Berufe Bayern.
  • In Gedenken an Dipl.-Ing. Dieter Rübel
    Am 16. Februar 2022 ist Dipl.-Ing. Dieter Rübel verstorben. Dieter Rübel gehörte als Pflichtmitglied der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau seit dem 18.06.1997 an. Vom 27.11.2003 bis 22.11.2007 war Dieter Rübel 1. Vizepräsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau. Der Vorstand und die Mitglieder der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
  • Ressourcensparende Glas-Folien-Dächer
    Dächer aus Glas schmücken Bahnhöfe, Freizeitbäder oder auch Einkaufpassagen. Allerdings verbrauchen die oftmals schweren Scheiben viele Ressourcen. Gemeinsam mit dem Industriepartner Wolfgang Block Industrie- und Gartenbau GmbH u. Co. KG forscht das Fraunhofer UMSICHT daher an Dächern aus Glas-Folie. Im Dachgewächshaus "Altmarktgarten Oberhausen" testen die Forschenden das Glas-Folien Dach unter realen Einsatzbedingungen.
  • Die Zementindustrie via Carbon Capture and Utilization (CCU) klimaneutral gestalten
    In der Zementindustrie ist Kohlenstoffdioxid ein unvermeidbares Nebenprodukt: Es entsteht beim Brennen von Calciumcarbonat zu Calciumoxid und wird anschließend freigesetzt. Dadurch trägt die Zementindustrie momentan zu vier bis acht Prozent der globalen CO2-Emissionen bei. Im neu gestarteten Verbundprojekt „CO2-Syn“ arbeiten Partner aus Industrie und Wissenschaft an einer Alternative. Sie setzen auf „Carbon Capture and Utilization“ (CCU), um das CO2 aufzufangen und stofflich zu nutzen – zum Beispiel zur Herstellung von Basischemikalien wie Olefinen und höheren Alkoholen.
  • Baustoff-Knappheit nimmt ab - Baumaterialien im Jahr 2021 stark verteuert
    Die deutschen Bauunternehmen leiden seltener unter Versorgungsengpässen. Das geht aus den Umfragen des ifo Institutes hervor. Im Hochbau meldeten 25,3 Prozent der Teilnehmenden Beeinträchtigungen, nach 31,3 Prozent im Dezember. Auch im Tiefbau entspannte sich die Lage etwas. Das Statistische Bundesamt (Destatis) teilt mit, dass die Erzeugerpreise für einzelne Baustoffe wie Holz und Stahl im Jahresdurchschnitt 2021 so stark wie noch nie seit Beginn der Erhebung im Jahr 1949 gestiegen sind.
  • Normen - Nicht in Stein gemeißelt
    Nicht jeder mag sie, aber jeder braucht sie: Normen. Doch wie entstehen sie und wer entscheidet, was in die Norm kommt? Dipl.-Ing.Univ. Markus Bernhard ist Inhaber eines Ingenieurbüros aus Augsburg, seit 30 Jahren aktives Kammermitglied und zählt als Mitglied im Holzbauausschuss des DIN zu denen, die "Normen machen". In unserem Interview haben wir Herrn Bernhard gefragt, wie das funktioniert.
  • Planermangel gefährdet Bauexpansion
    In knapp der Hälfte der Ingenieurbüros behindert der Fachkräftemangel mittlerweile weiteres Wachstum. Damit zeigt die heute in Berlin vorgestellte VBI-Konjunkturumfrage 2022 eine weitere Verschärfung der Personalsituation in den bauplanenden Ingenieurbüros. In einem Drittel der Unternehmen konnten freie Stellen aus Mangel an geeigneten Bewerberinnen oder Bewerbern überhaupt nicht besetzt werden. 41 Prozent aller neueingestellten Beschäftigten kamen 2021 direkt von der Hochschule oder Universität.
  • Umweltgifte aus Baumaterialien vermeiden
    Aus Baumaterialien wie Dachbahnen, Dachsteinen, Außenputzen und Außenfarben können während der Bauphase schädliche Stoffe in die Umwelt gelangen. Das zeigt eine aktuelle Studie des Umweltbundesamts (UBA). Für das Forschungsprojekt wurden in zwei Berliner Neubaugebieten über anderthalb Jahre hinweg Proben des Regenwasserabflusses von Fassaden, Dächern und im Regenwasserkanal genommen, auf Schadstoffe und Schwermetalle analysiert und durch Modellierung auf andere typische Neubaugebiete übertragbar gemacht.
  • Ministerien einigen sich auf Lösung für KfW Gebäudeförderung
    Die Bundesministerien für Wirtschaft und Klimaschutz, für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, und der Finanzen haben sich auf ein gemeinsames Vorgehen zur Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) durch die KfW verständigt. Demnach sollen alle förderfähigen Altanträge, die bis zum Antragsstopp 24.01.2022 eingegangen sind, genehmigt werden. Laut Angaben der Ministerien handelt es sich um rund 24.000 Anträge. Diese werden nun von der KfW nach den bisherigen Programmkriterien geprüft und die förderfähigen genehmigt.
  • Baugenehmigung für ottobahn-Teststrecke in Taufkirchen erteilt
    Das Landratsamt München hat für die erste Teststrecke der ottobahn in der Gemeinde Taufkirchen südlich von München die Baugenehmigung erteilt. Das teilte Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU) am 3. Februar 2022 mit. Die ottobahn ist ein auf Schienen geführtes Gondelsystem, das in fünf bis zehn Meter Höhe über dem Straßenverkehr operieren soll - klimapositiv.
  • CUBE: Rohbau des weltweit einzigartigen Carbonbeton-Gebäudes steht
    Am CUBE, dem weltweit ersten Gebäude, bei dem ausschließlich nichtmetallische Bewehrung vor allem aus Carbon eingesetzt wurde, konnte am Campus der TU Dresden das Richtfest gefeiert werden. Bauherr ist Prof. Manfred Curbach, Professor für Massivbau an der TU Dresden und Vorstandsvorsitzender des Verbands C³ – Carbon Concrete Composite. Das C³-Konsortium erforscht und entwickelt eine völlig neue Art des Bauens mit Hilfe des Verbundwerkstoffes Carbonbeton. Der CUBE ist ein Meilenstein für die breite Anwendung in der Praxis.
  • Innovative Ideen für das Bauen in Deutschland
    Informatikstudierende der TH Nürnberg haben in dem Ideenwettbewerb „IT in der Bauwirtschaft“ innovative Konzepte zur Digitalisierung in der Bauwirtschaft entwickelt: von digitalen Versorgungsnetzplänen bis hin zur Kranführung per GPS. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung lobt das Format als vorbildlich.
  • Top-Verbände der Branche fordern: Geradeaus-Politik statt Zick-Zack-Kurs beim Wohnungsbau
    Der Bund riskiert seine eigenen Neubau- und Klima-Ziele: Beim Wohnungsbau versucht die Bundesregierung, mit angezogener Handbremse in Fahrt zu kommen - auf 400.000 Neubauwohnungen im Jahr. Gelingen wird ihr dies so jedoch nicht. Darin ist sich die Bau- und Immobilienbranche einig. Im Fokus ihrer Kritik: Der „Zick-Zack-Kurs“ bei der Förderung für den Neubau und die Sanierung energieeffizienter Häuser. In einem neuen Positionspapier fordern sie schnelle Maßnahmen
  • Blitzumfrage der Bundestiftung Baukultur zur Umbaukultur
    Sie sind Tief- oder Hochbauingenieurin, Innen- oder Hochbauarchitekt, tätig in der Landschaftsarchitektur oder in der Stadtplanung? Dann unterstützen Sie die Arbeit der Bundesstiftung Baukultur am kommenden Baukulturbericht 2022/23 „Neue Umbaukultur“ und beantworten eine kurze Umfrage bei den Planenden Berufen rund um das Themenfeld des Umbauens. Die Umfrage ist bis zum 25. Februar 2022 online und nimmt ca. fünf Minuten Zeit in Anspruch.
  • Tiefe Geothermie könnte rund 25 Prozent des jährlichen deutschen Wärmebedarfes abdecken
    Öl und Gas spielen beim Heizen von Wohnungen, Büros und Gewerbe noch eine große Rolle und führen zu hohen CO2-Emissionen. Die aktuelle Regierungskoalition möchte dies ändern und strebt an, die Hälfte der kommunalen Wärme bis 2030 aus klimaneutralen Quellen zu gewinnen. Die gemeinsame Roadmap von Forschenden aus der Fraunhofer-Gesellschaft und der Helmholtz-Gemeinschaft zeigt auf, dass Tiefe Geothermie mehr als ein Viertel des jährlichen deutschen Wärmebedarfes (über 300 TWh) abdecken könnte
  • Mit Strom zu recyceltem Beton
    Wenn’s blitzt, muss es kein Unwetter sein: Elektrizität kann auch Verbundwerkstoffe im Rahmen eines Recyclingprozesses effizient trennen. „Elektrodynamische Fragmentierung“ (EDF) heißt ein Verfahren, mit dem sich etwa Beton mittels ultrakurzer Stromschläge einfach in seine Bestandteile Gesteinskörnung und Zementstein zerlegen lässt. Die Methode verspricht eine vollständigere Trennung der Komponenten als es bei einer mechanischen Betonzerkleinerung möglich ist. Ein neuer Standard unterstützt jetzt das Potenzial der EDF: die DIN SPEC 18212.
  • Hybride Holzsysteme - der neue Stahlbeton für das 21. Jahrhundert
    Stahlbeton ist langlebig und stabil, weist jedoch einen großen CO2-Fußabdruck auf. Holz wiederum ist zwar nachhaltig und bindet Kohlenstoff, hat allerdings naturgegebene negative Eigenschaften. Hybride Holzsysteme hingegen vereinen Nachhaltigkeit und Festigkeit. Das Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut, WKI entwickelt entsprechende Kleber und testet die Langzeitstabilität der hybriden Baustoffe.
  • 30. Bayerischer Ingenieuretag: Nachhaltig wachsen - die Stunde des Bestands
    Eine gute Zukunft bauen, lautete das Motto des 30. Bayerischen Ingenieuretages, den die Bayerische Ingenieurekammer-Bau am 28. Januar 2022 per Live-Stream an die Bildschirme rund eintausend zugeschalteter Gäste übertrug. Im Mittelpunkt der Vorträge und der abschließenden Podiumsdiskussion stand die Frage, ob die Baubranche wachsen und gleichzeitig nachhaltiger werden könne. Fazit: Es gelte, Baumaterial im Stoffkreislauf zu halten und Bestandsbauten zu ertüchtigen.
  • Mehr Nachhaltigkeit beim Bauen in Bayern
    Der Freistaat Bayern hat sich ehrgeizige Ziele für den Klimaschutz gesetzt und will bis 2040 klimaneutral sein. Eine Schlüsselrolle kommt dabei dem Gebäudebereich zu. „30 bis 40 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland gehen auf Gebäude zurück“, erläutert Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer. Da das Bauvolumen auch in Zukunft wegen der anhaltenden Wohnraumknappheit hoch bleiben muss, sieht die Ministerin hier Handlungsbedarf.
  • Entscheidung des EuGH zu HOAI Altverträgen
    Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 18. Januar 2022 über die Frage entschieden, ob die bis zum Inkrafttreten der angepassten HOAI am 1. Januar 2021 dort enthaltenen verbindlichen Mindestsätze bei Altverträgen trotz des EuGH-Urteils vom 4. Juli 2019 weiterhin anzuwenden sind oder nicht. Jetzt liegt die Entscheidung vor.
  • Solar Decathlon Europe: Richtfest beim Projekt "levelup" der TH Rosenheim
    Für das Team „levelup“ der TH Rosenheim hat die heiße Phase im internationalen Hochschulwettbewerb Solar Decathlon Europe (SDE) begonnen. In Anwesenheit von Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer wurde jetzt das Richtfest auf der Baustelle gefeiert. Nach fast 2 Jahren Planung entsteht eine zweigeschossige, voll funktionsfähige Wohneinheit, eine sogenannte House Demonstration Unit (HDU).
  • ifo Geschäftsklima erholt sich auch im Bauhauptgewerbe
    Die Stimmung unter den Unternehmen hat sich zu Jahresbeginn aufgehellt -auch im Bauhauptgewerbe. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Januar auf 95,7 Punkte gestiegen, nach 94,8 Punkten (saisonbereinigt korrigiert) im Dezember. Die Unternehmen beurteilten die aktuelle Lage zwar etwas schlechter. Die Erwartungen stiegen jedoch deutlich an. Die deutsche Wirtschaft startet mit einem Hoffnungsschimmer ins neue Jahr.
  • Fortschreibung der Richtlinien für den Entwurf, die konstruktive Ausbildung und Ausstattung von lngenieurbauten (RE-ING)
    Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr hat die Fortschreibung der Richtlinien für den Entwurf, die konstruktive Ausbildung und Ausstattung von Ingenieurbauten (Ausgabe 2021/01) bekanntgegeben. Die neuen RE-ING sind mit Wirkung vom 26.01.2022 bei allen neuen Vorhaben an Bundesfernstraßen, Staatsstraßen und Kreisstraßen, die von den Staatlichen Bauämtern verwaltet werden, anzuwenden. Den kommunalen Straßenbaulastträgern wird empfohlen, die RE-ING auch für ihre eigenen Vorhaben anzuwenden.
  • Wirtschaftsbau ist neue Baukonjunkturlokomotive
    „Der Wirtschaftsbau scheint den Wohnungsbau als Lokomotive für die Baukonjunktur abgelöst zu haben. Während die Nachfrage nach Wohnraum im November 2021 deutlich zurückgegangen ist, wurde für den Wirtschaftsbau ein starker Anstieg ausgewiesen. Hier scheinen insbesondere steigende Investitionen der Bahn eine Rolle zu spielen“, kommentierte der Hauptgeschäftsführer der Bauindustrie, Tim-Oliver Müller, die aktuellen Konjunkturindikatoren für die Bauwirtschaft.
  • Bayerische Ingenieurekammer-Bau kritisiert KfW-Förderstopp für energieeffiziente Gebäude scharf
    Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau hat die Ankündigung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die Förderung für energieeffiziente Gebäude vorläufig zu stoppen, mit großem Unverständnis aufgenommen. Aufgrund einer Vielzahl an Förderanträgen zur Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) in den vergangenen Wochen, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) die Förderung energieeffizienter Gebäude durch die KfW am 24.01.2022 vorläufig gestoppt.
  • Carbonbeton: Multifunktionale, genormte Bauteile für Wohnungs- und Industriebau
    Carbonbeton kann einen essenziellen Beitrag zum klimagerechten Bauen leisten, denn im Gegensatz zum bislang üblicherweise verwendeten Stahlbeton spart der neue Baustoff Ressourcen wie Sand und Zement und hat eine deutlich bessere CO₂-Bilanz. Außerdem können Heizungs- und Elektroinstallationen in Wände aus Carbonbeton integriert werden. Darum geht es bei zwei Forschungsprojekten an der HTWK Leipzig.
  • Digitale bundesweite Auskunftstelle der Planerkammern geht in die Umsetzungsphase
    Baugenehmigungen können in Deutschland zukünftig online beantragt werden. Auch beim digitalen Bauantrag ist zu prüfen, ob ein/e Entwurfsverfasser/in geeignet, qualifiziert und damit zur Antragsstellung berechtigt ist. Um diese Prüfung für die Bauaufsichtsbehörden schnell und unkompliziert durchführen zu können, haben sich 29 Ingenieur- und Architektenkammern zusammengeschlossen und eine gemeinsame Datenbank geschaffen: di.BAStAI – die digitale bundesweite Auskunftstelle der Architekten- und Ingenieurkammern.
  • Chitin: Nachhaltiges Baumaterial der Zukunft?
    Chitin ist der Hauptbestandteil von Insektenpanzern und sorgt dafür, dass diese stabil und zugleich biegsam sind. Das Forschungsprojekt Chitinfluid, gefördert von der Carl Zeiss-Stiftung, beschäftigt sich mit der Nutzung von Chitin im Bauwesen und will Chitin sowie seine Derivate zu nachhaltigen Werkstoffen verarbeiten. In einem hybriden Symposium unter der Leitung von Prof. Sabine Laschat von der Universität Stuttgart diskutierte das Projektteam den aktuellen Stand der Forschung und präsentierte erste Ergebnisse.
  • Teure Baumaterialien schaffen höhere Erzeuger- und Neubaupreise
    „Der historische Anstieg der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte* im Dezember 2021 (im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat) von 24,2 Prozent ist – neben dem Anstieg der Energiepreise – auch auf den überdurchschnittlichen Anstieg der Preise für Baumaterialien zurückzuführen“, kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim-Oliver Müller, die vom Statistischen Bundesamt am 20.01.2022 veröffentlichen Erzeugerpreisindizes für gewerbliche Produkte in Deutschland.

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